Opel Mokka: Kaufberatung
— 11.02.2013Gesucht: Der beste Mokka
Der Opel Mokka überzeugt mit SUV-Vorteilen wie höherer Sitzposition und optionalem Allrad bei gleichzeitig stadttauglichen Maßen und geringem Verbrauch. Welches Modell ist die beste Wahl?
Im Überblick: Alle News und Tests zum Opel Mokka
Schauen wir uns die Karosserie näher an. Die Höhe von 1,66 Metern, die mittlerweile von anderen Opel-Modellen bekannten, sichelförmigen Sicken in den Flanken, optionale 18-Zöller und der Unterfahrschutz verschmelzen im Einklang mit der serienmäßigen Dachreling zu einem rustikalen, aber nicht unnötig aggressiven Auftritt. Innen findet der Fahrer dank höheneinstellbarem Sitz sowie in Höhe und Weite justierbarem Lenkrad schnell die passende Sitzposition. Wer will, kann ab der zweiten Linie anstelle des bereits guten Seriengestühls zertifizierte Ergonomiesitze (390 Euro) ordern. Die optionale Mittelarmlehne ist zwar schmal, aber so geformt, dass der Arm entspannt ruht. Das Platzangebot ist üppig, die Ergonomie nicht zu beanstanden. Der unterschäumte Armaturenträger und die Seitenteile sind Handschmeichler. Für Flaschen und Kleinkram bieten sich 19 Ablagen an. Weitgehend bekannt aus anderen Opel-Modellen ist das übrige Interieur, auch die Tastenflut auf der Mittelkonsole.
Vergleich: Opel Mokka gegen Mini Countryman und Skoda Yeti
Im Fond lässt es sich selbst als großer Erwachsener bequem aushalten. Der Kofferraum ist mit 356 bis 1372 Litern ordentlich bemessen. Serienmäßig kann man die Rücksitze im Verhältnis 60:40 teilen, die Sitzpolster mit wenigen Handgriffen nach vorn klappen und so eine nahezu ebene Ladefläche schaffen. Die genügend schmalen A-Säulen behindern den Blick nicht über Gebühr. Nach hinten schränkt die massive Heckgestaltung die Sicht ein, wobei die Heckscheibe noch recht groß ausfällt. Fürs zentimetergenaue Einparken empfehlen sich Parkpiepser oder Rückfahrkamera. Schade nur, dass es beides für die Basis Selection nicht gibt. Ansonsten ist diese jedoch gut bestückt: Bergabfahr- und -anfahrhilfe, CD-Radio, Klimaanlage, Tempomat und elektrische Fensterheber sind an Bord. Weitere Extras sind indes kaum orderbar. Selection ist auch nur mit dem Basismotor kombinierbar. Edition bringt dann Regensensor, Bluetooth-Freisprechen, Lederlenkrad und 18-Zoll-Leichtmetallräder mit – und die Option, Pakete und Extras zu ordern. Innovation (nicht für 1.6) zeigt sich mit Klimaautomatik, Parkpilot, 230-V-Steckdose, Chromzierleisten und adaptivem Fahrlicht AFL+ mit Bi-Xenon opulent ausgestattet.
Fahrbericht: So fährt der Opel Mokka 1.7 CDTi
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Während der Benziner "klingt", nagelt der Diesel vernehmlich. Aber schon untenherum macht der 1.7 CDTI – nach einer ganz kleinen Atempause – mehr Druck, obwohl er auf dem Papier etwas länger auf Landstraßentempo braucht. Die 100 Newtonmeter mehr, die er zwischen 2000 und 2500 Touren entwickelt, merkt man am deutlichsten auf der Autobahn – am besseren Durchzug. Als Frontantriebsversion ist der handgeschaltete Diesel-Mokka zudem mit 4,5 Litern am sparsamsten und 410 Euro günstiger als der Turbobenziner. Mit Allrad genehmigt sich der Selbstzünder 4,9 Liter im Normverbrauch. Automatisch schaltet der Mokka derzeit optional nur im frontgetriebenen Diesel, wofür er bis zu 0,8 Liter mehr konsumiert. Opel liefert bald eine Automatik für den 1.4 Turbo nach. Weitere Motoren sind ebenfalls in Vorbereitung.
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Es folgt der Spartipp: 1.6 Selection für Wenigfahrer. Unsere Komfortempfehlung dagegen lautet: 1.7 CDTI Edition mit Premiumpaket (zum Beispiel beheizbare Ergonomiesitze, Parkpilot; 1240 Euro) und Metalliclack (ab 530 Euro). Weitere Infos und zahlreiche Bilder vom Opel Mokka finden Sie oben in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
Ein Artikel aus AUTO TEST
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Kommentare zum Artikel (11)
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@chumy
Das sehen 80.000 Mokka-Käufer genau so wie du. So oft wurde er bisher vorbestellt.
Sollte das stimmen, liegt er damit nicht nur extrem gut, besonders für Opel, sondern enstpricht damit auch dem Wert PRO MONAT des Golfs!
AD Objektivität:
Es ist recht simpel festzustellen, was einigermaßen objektiv ist u was nicht. Z.b die stets kritiserten Knöpfe, obwohl viele Edellimos auch nicht weniger haben, u zu Hause liegen oft mehrere Fernsteuerungen auf dem Tisch, die das in Summe locker toppen.
Ähnliches beim 1.7D. Klar, es ist ein alter Motor, aber er ist zuverlässig, ausgereift u sehr sparsam, lt. ADAC braucht der Mokka D nur 5,3L. Der Countryman SD kommt auf 5.4L. Der erhält die Note 2.2, der Mokka 2.4, also ca. gleichauf.
Es gibt´s daher nicht viel zu kritisieren, ergo objektiv.
Obwohl in meinen Augen alle diese Soft-SUV`s (ich meine nicht die richtigen Geländewagen, die vielleicht ein Förster oder Landwirt / Landlord im Hochgebirge braucht) absolut sinnfrei sind ( die kommen in unseren deutschen Wiesen u. Wäldern auch nicht weiter als ein normaler Pkw), sieht der Mokka besser aus als der Rentner-Touran.
@Ben1972
Wo liegt eigentlich das Problem? Regst Du dich sonnst auch über die Hochglanzeinlagen von Audi und BMW in der Ab auf?
Außerdem der gesammtze VW-Konzern beitet nicht ein vergleichbares Auto zum Adam an! Der UP und seine Derivate sind jeweils ein einfaches Auto und nicht ein Livestyle-Fahrzeug wie es der Adam ist!
Punkt!
Hier geht es um den Mokka! Und auch hier hat der VW-Konzern keinen direkten Kontrahenten!
Natürlich kann man Äpfel mit Birnen vergleichen, was ja durchaus insbesondere von der AB getan wird!
Wie objektiv ein Testbericht letztendlich wirklich ist lässt sich niemals sagen. Da hilft immer nur eines: Im Autohaus selbst testen.
@Ben1972: Umgekehrt liesse das darauf schliessen, daß der VW-Konzern in den letzten Jahren seine Finanzpower ebenfalls massiv genutzt/ausgenutzt hat (von der Häufigkeit der VW-Berichterstattung ausgehend, weit mehr wie andere Hersteller!). Nach dieser Theorie, so sie denn ein Fünkchen Wahrheit enthält, bleibt Herstellern wie Opel letzten Endes gar nichts anderes übrig, als mindestens ebenso viel Geld für Anzeigen in den jeweiligen Autozeitungen auszugeben, damit man nicht völlig vernachlässigt wird. Wenn es denn so ist, daß ein Hersteller in deutschen Autozeitschriften zum Zahlen verdammt ist um nicht völlig in Vergessenheit zu geraten, dann macht Opel in jüngster Zeit das Gleiche was VW mit seiner Finanzmacht seit Jahren vorexerziert. Dieser Schritt war überfällig, da überlebenswichtig.