Opel Mokka: Kaufberatung
Gesucht: Der beste Mokka

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Der Opel Mokka überzeugt mit SUV-Vorteilen wie höherer Sitzposition und optionalem Allrad bei gleichzeitig stadttauglichen Maßen und geringem Verbrauch. Welches Modell ist die beste Wahl?
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Kleine Sports Utility Vehicles sind der große Renner und verkaufen sich trotz rückläufiger Zahlen des Gesamtmarkts prima. Keine schlechte Idee also, so ein klein geschrumpftes SUV im Corsa-Format. Doch der Mokka entstand nicht auf Basis des aktuellen Corsa. Opel bediente sich zwar bei diversen Baureihen wie Astra, Meriva und Zafira, stimmte aber die weiterentwickelten Ingredienzien auf eine neue Plattform ab. Wo notwendig, entwarf man neu, wie zum Beispiel das Fahrwerk oder das permanente Allradsystem. Es passt sich automatisch den Straßenbedingungen an und treibt im Normalfall spritsparend die Vorderräder an. Erfordert es die Situation, transferiert das elektronisch gesteuerte Mittendifferenzial stufenlos bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder.
Im Überblick: Alle News und Tests zum Opel Mokka

Rustikaler Auftritt, wie es sich für ein SUV gehört – und das bei gerade 4,28 Metern Länge.
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Im Fond lässt es sich selbst als großer Erwachsener bequem aushalten. Der Kofferraum ist mit 356 bis 1372 Litern ordentlich bemessen. Serienmäßig kann man die Rücksitze im Verhältnis 60:40 teilen, die Sitzpolster mit wenigen Handgriffen nach vorn klappen und so eine nahezu ebene Ladefläche schaffen. Die genügend schmalen A-Säulen behindern den Blick nicht über Gebühr. Nach hinten schränkt die massive Heckgestaltung die Sicht ein, wobei die Heckscheibe noch recht groß ausfällt. Fürs zentimetergenaue Einparken empfehlen sich Parkpiepser oder Rückfahrkamera. Schade nur, dass es beides für die Basis Selection nicht gibt. Ansonsten ist diese jedoch gut bestückt: Bergabfahr- und -anfahrhilfe, CD-Radio, Klimaanlage, Tempomat und elektrische Fensterheber sind an Bord. Weitere Extras sind indes kaum orderbar. Selection ist auch nur mit dem Basismotor kombinierbar. Edition bringt dann Regensensor, Bluetooth-Freisprechen, Lederlenkrad und 18-Zoll-Leichtmetallräder mit – und die Option, Pakete und Extras zu ordern. Innovation (nicht für 1.6) zeigt sich mit Klimaautomatik, Parkpilot, 230-V-Steckdose, Chromzierleisten und adaptivem Fahrlicht AFL+ mit Bi-Xenon opulent ausgestattet.
Fahrbericht: So fährt der Opel Mokka 1.7 CDTi

Geländegängig: Der 1.4 Turbo kommt stets mit Allrad, den 1.7 CDTI gibt es mit Front- oder Allradantrieb.
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Während der Benziner "klingt", nagelt der Diesel vernehmlich. Aber schon untenherum macht der 1.7 CDTI – nach einer ganz kleinen Atempause – mehr Druck, obwohl er auf dem Papier etwas länger auf Landstraßentempo braucht. Die 100 Newtonmeter mehr, die er zwischen 2000 und 2500 Touren entwickelt, merkt man am deutlichsten auf der Autobahn – am besseren Durchzug. Als Frontantriebsversion ist der handgeschaltete Diesel-Mokka zudem mit 4,5 Litern am sparsamsten und 410 Euro günstiger als der Turbobenziner. Mit Allrad genehmigt sich der Selbstzünder 4,9 Liter im Normverbrauch. Automatisch schaltet der Mokka derzeit optional nur im frontgetriebenen Diesel, wofür er bis zu 0,8 Liter mehr konsumiert. Opel liefert bald eine Automatik für den 1.4 Turbo nach. Weitere Motoren sind ebenfalls in Vorbereitung.Es folgt der Spartipp: 1.6 Selection für Wenigfahrer. Unsere Komfortempfehlung dagegen lautet: 1.7 CDTI Edition mit Premiumpaket (zum Beispiel beheizbare Ergonomiesitze, Parkpilot; 1240 Euro) und Metalliclack (ab 530 Euro). Weitere Infos und zahlreiche Bilder vom Opel Mokka finden Sie oben in der Bildergalerie sowie hier. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
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