Peugeot 2008 Facelift (2016): Fahrbericht, Preis

Peugeot 2008 Facelift (2016): Fahrbericht

— 13.05.2016

Der Löwe mausert sich

Seit 2013 ist der Peugeot 2008 auf dem Markt. Nun bekommt das kleine SUV ein Facelift – AUTO BILD ist Probe gefahren.

Typisches Peugeot-Cockpit mit hoch liegendem Tacho, in der GT-Line mit sportlichem Look.

Größer ist er zwar nicht geworden. Die Außenabmessungen des 4,16 Meter langen 2008 blieben unverändert – und damit kompakt und übersichtlich. Aber irgendwie wirkt er nach dem Facelift doch anders. An den beiden neuen Farbtönen Ultimate Rot und Smaragdgrün kann es nicht liegen. Eher schon an der etwas flacher verlaufenden Motorhaube und am neu gestalteten Kühlergrill, der jetzt vertikale Streben im Waben-Look statt horizontaler Streifen trägt. Zu dem rutschte das Löwen-Logo von der vorderen Motorhaube plakativ in die Mitte vom Grill, wo man es viel besser erkennen kann.
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So macht der 2008 mächtig auf Junglöwe. Die charakteristischen Frontscheinwerfer blinzeln uns in Raubkatzenmanier an, und die neu gezeichneten krallenförmigen Rückleuchten strahlen jetzt mit 3D-Effekt. So schleicht er durch den Großstadtdschungel, gut gerüstet mit 16 cm Bodenfreiheit und Unterfahrschutz vorne und hinten, damit beim Kraxeln über Bordsteinkanten bloß kein Schaden am Unterboden entsteht. Dezente Kotflügelverbreiterungen und der umlaufende schwarze Schutzgürtel aus Kunststoff runden das Kosmetikprogramm ab.

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Bei Motoren und Fahrwerk ändert sich nichts

Die krallenförmigen Rückleuchten verfügen jetzt über eine markantere Grafik.

Was ist sonst noch neu? Motoren, Lenkung, Fahrwerk, Getriebe – Fehlanzeige. Bleibt alles wie gehabt, war aber auch schon immer gut. Der kleine Crossover zirkelt dank direkter Lenkung folgsam durch Kurven und federt für seine Größe manierlich über Bodenwellen, Gullydeckel und Asphaltsfugen hinweg. Auf Wunsch gibt es noch das bewährte Traktionssystem Grip Control, das mit verschiedenen Einstell-Modi (Standard, Schnee, Gelände und Sand) den Fahrer wirksam unterstützt. Unser Motortipp: Entweder der 110 PS starke Benziner – die goldene Mitte zwischen dem etwas überforderten 82-PS-Dreizylinder und der 130-PS-Version – oder gleich den kräftigen 1,6-Liter-Diesel mit 120 PS, der laufruhig vor sich hin schnurrt, flotte 192 km/h Spitze schafft und bei sanftem Gasfuß unter der Vierliter-Marke landet.

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Zudem hat man dem 2008 eine Rückfahrkamera (780 Euro im Easy-Paket inkl. Parkassistent) spendiert, damit es sich leichter einparken lässt. Das Smartphone lässt sich jetzt über MirrorLink und Apple CarPlay auf den 7-Zoll-Touch-Screen einbinden, hilft dann beim Navigieren oder der Parkplatzsuche. Und eine vierte Ausstattungsvariante (das sportliche GT-Paket) ergänzt die vorhandenen namens Access, Active und Allure. Ganz neu, aber leider erst ab Ausstattungsniveau Active (200 Euro extra), ist die Active City Brake, die im Notfall bis Tempo 30 eine Vollbremsung einleiten kann. Preislich geht's los bei 15.500 Euro für den 82-PS-Benziner. Den BlueHDi 120 in Version Allure gibt es ab stolzen 23.250 Euro.

Autor: Michael Iggena

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