Peugeot 308, Peugeot 308 SW

Peugeot 308: Kaufberatung

— 28.04.2015

Gesucht: Der beste Peugeot 308

Mit elegantem Design und originellem Innenraumkonzept ist der Peugeot 308 eine glänzende Alternative zu Astra, Golf und Co. Welche Kombination von Karosserie, Motor und Ausstattung die beste ist, klärt unsere Kaufberatung.

Wo Licht ist, fällt bekanntlich auch Schatten – und aus dem konnte Peugeot in den letzten Jahren nicht recht heraustreten. Mit dem Vorgänger des hier gezeigten 308 war in der so stark umkämpften Kompaktklasse kein Blumentopf zu gewinnen. Er kam bei den Kunden weder optisch gut an, noch konnte er qualitativ überzeugen. In Vergleichstests landete er meist weit hinten. Ganz anders nun die zweite Generation 308, die auf einer neuen Plattform aufbaut. Sie gewinnt heute Tests gegen die Wettbewerber aus dem Hause Opel, Hyundai und Renault, die bisher allesamt beliebter waren, und rückt deutlich näher heran an den Spitzenreiter aus Wolfsburg. Ende 2013 kam zunächst der Fünftürer in den Handel, bevor im April 2014 der 33 Zentimeter längere Kombi namens SW folgte.
Im Überblick: Alle News und Tests zum Peugeot 308

Das Cockpit: reduziert, elegant und mit wenigen Tasten und Reglern versehen. Der 9,7-Zoll-Touchscreen ist die zentrale Bedieneinheit.

Die Front mit dem großen Kühlermaul und die vanartigen Züge des bisherigen Kastenhecks sind nun einem eleganten und gleichsam stämmigen Auftritt gewichen. Der neue 308 baut flacher und breiter, die Körpersprache wurde deutlich souveräner. Zudem ist er leichter und fährt sich ausgesprochen handlich. Das hat er vor allem dem kleinen Lenkrad zu verdanken, das an der schmalsten Stelle nur 32,9 Zentimeter misst und mit sehr direktem Ansprechverhalten gefällt. Allerdings wirkt die Lenkung bei flott gefahrenen Autobahnkilometern etwas nervös. Die Federung ist langstreckentauglich ausgelegt und gibt sich größtenteils geschmeidig, nur auf kleine und kurze Stöße reagiert der 308 unsensibel und poltrig. Insgesamt bietet er aber genügend Komfort, sodass sich die Insassen wohlfühlen können im gewachsenen Innenraum, der mit einem fast tastenfreien Cockpit auffällt. Ein großer Touchscreen ist hier die zentrale Bedieneinheit und löst das konventionelle Multimediasystem ab. Ungewöhnlich auch: Die Nadeln von Drehzahlmesser und Tacho, die über dem Lenkrad angeordnet sind, bewegen sich gegenläufig. Vor­- oder Nachteile bringt das keine, aber es ist ein Hingucker. Das Andersartige und die moderne Formensprache des 308 scheinen den Nerv der Kunden getroffen zu haben. Peugeot verbuchte mit seinem Kompakten 2014 ein Plus von 31 Prozent bei den Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr. Schattendasein? Das war einmal.

Karosserie: Vorteil Kombi

Video: Peugeot 308 SW (2014)

Mini-Motor im Maxi-Auto

Bis zur B-­Säule sind Fünftürer und Kombi identisch und bieten großzügige Platzverhältnisse in der ersten Reihe. Dabei darf sich der Beifahrer dank weit nach vorn verlagertem Handschuhfach über besonders viel Beinfreiheit freuen. Die Sitze bieten einen großen Einstellbereich, sodass Fahrer jeder Statur eine gute Position hinter dem kleinen Lenkrad finden, das sich serienmäßig in Höhe und Weite justieren lässt. Es ist tiefer positioniert, als man es gewohnt ist, weil die Instrumente darüber an geordnet sind. So kurbelt man nahe am Schoß – ein bisschen wie im Kart. Hinten ist das Raumangebot dagegen weniger fürstlich. An den Knien zwickt's früher als in den Konkurrenten, und der Scheitel Großgewachsener streift beizeiten am Himmel, woran auch die leicht abfallende Dachlinie Schuld trägt. Zudem dürften die Kopfstützen hinten weiter ausziehbar sein.

Darüber hinaus offenbart der Kombi klare Vorteile. Weil der Radstand des SW elf Zentimeter länger ist, fällt die Beinfreiheit im Fond größer aus. Zwar sind die Sitzflächen etwas kürzer, doch das stört kaum, da diese Plätze beim Einsatz als Familienmobil ohnehin den Kindern vorbehalten sind. Zudem kommt der 22 Zentimeter längere Überhang des Kombis dem Gepäckabteil zugute, das im Gegensatz zum Fünftürer 610 statt 420 Liter fasst. Zum Vergleich: Der VW Golf schluckt als Limousine lediglich 380 Liter, als Variant 605 Liter. Noch dazu spielt der SW mit seiner Variabilität einen Trumpf aus. Die Rücksitze klappen per Fernentriegelung vom Kofferraum aus um: Einfach am Hebel ziehen, und es entsteht eine ebene Ladefläche, auf der man Regale bis 1,79 Meter Länge unterbringt. Rückenschonend beim Beladen ist die niedrige äußere Bordkante, die mit 62 Zentimetern exakt auf Höhe jener des Golf Variant liegt. Die innere Ladekante ist verschwindend klein, während man beim Fünftürer das Gepäck nicht nur acht Zentimeter höher hieven muss, sondern anschließend auch wieder 17 Zentimeter nach unten. Zudem ist die maximale Laderaumlänge hier 37 Zentimeter kürzer, und es entsteht nach dem Umklappen der Fondsitze eine unschöne Stufe im Boden. Praktisch für schmale, lange Gegenstände: die Durchladeklappe in der Lehne, die sowohl beim Fünftürer als auch beim Kombi in der Topausstattung Allure Serie ist. Für die mittlere Linie kostet sie 80 Euro, wobei die Fondgäste ihre Arme dann auf einer Mittellehne ablegen können.

Ein Artikel aus AUTO TEST

Wessen Transportbedürfnis noch nicht gestillt ist, kann den Kombi ab der mittleren Linie mit einer Dachreling ausstatten. Sie kostet 395 Euro extra und schafft die Basis, um 80 Kilogramm Gepäck on top zu befördern. Zwei Führungsschienen im Kofferraum mit vier verschiebbaren Verzurrösen sind dann inklusive. Für Allure ist beides serienmäßig. Für 900 Euro Aufpreis liegt der Mehrwert des Kombis klar auf der Hand. Und er bekommt noch einen weiteren Pluspunkt für seine Übersichtlichkeit, denn im Fünftürer behindert die breite C­-Säule die Sicht nach schräg hinten.

Motoren und Getriebe: Leistungsspektrum von 82 bis 156 PS

Etwa ein Drittel der 308-Käufer wählt einen Dreizylinder-Turbo. Von den Dieselmotoren erreicht die 115-PS-Version den größten Marktanteil.

Neun Motoren stehen für den 308 zur Wahl, die ein Leistungsspektrum von 82 bis 156 PS abdecken. Dabei sind die Einstiegsversionen nur für den Fünftürer verfügbar. Der Saugbenziner mit 82 PS ist ebenso wie der 1.6 THP und zwei der Diesel noch nach Euro-5-Norm zertifiziert. Analog zu den beiden Dieseln bietet Peugeot jeweils eine Euro-6-Version an. Denn: Ab 1. September 2015 müssen Dieselmotoren aller Neuwagen die strengere Abgasnorm erfüllen, nach der sie nur noch 80 statt bisher 180 mg Stickoxide pro Kilometer ausstoßen dürfen; andernfalls erhalten sie keine Erstzulassung mehr. Benziner liegen mit einem Grenzwert von 60 mg/km noch darunter und erfüllen die Vorgaben schon nach Euro 5. Praktisch heißt das: Die Euro-5-Diesel werden demnächst aus dem Programm verschwinden. Umweltbewusste Käufer wählen jetzt schon die Alternative und fahren mit der neuesten Diesel­-Generation nicht nur sauberer, sondern auch sparsamer.

1.2 PureTech 82: Als einziger Benziner im Programm muss dieser Dreizylinder ohne Aufladung auskommen. Die Leistungsausbeute ist mit 82 PS entsprechend dünn. Leicht brummig beschleunigt der Sauger, gefällt aber mit gleichmäßigem Ansprechverhalten. Das schmale Drehmoment von 118 Newtonmetern liegt bei 2750 Touren an. Heißt: Für eine ordentliche Kraftentwicklung sind Drehzahlen gefragt. In der Stadt lässt sich der Motor dagegen relativ niedertourig und damit sparsam fahren. Wer sich nur ab und zu auf die Autobahn begibt, dem reicht dieser Antrieb, für ausgedehntere Touren empfehlen wir indes einen der aufgeladenen Benziner. 1.2 PureTech 110: Die Maschine teilt sich 40 Prozent der Teile mit dem Saugmotor. Turbolader, Hochdruck­-Direkteinspritzung (200 Bar), reduzierte Reibung und geringes Gewicht sorgen jedoch für eine deutlich höhere Leistungsausbeute, reichlich Fahrspaß und mehr Komfort. So zeigt sich der angenehm klingende und wohlabgestimmte Dreizylinder durchweg schlagkräftig und wird auch unter Last nicht unruhig. Zugleich sinken Verbrauch und CO-Emissionen.
Preise Peugeot 308: Benziner-Varianten
1.2 PureTech 82 1.2 PureTech 110
Fünftürer Fünftürer Kombi
Access (Schalter|Automatik) 16.950 Euro|– 18.550 Euro|– 19.450 Euro|–
Active (Schalter|Automatik) 18.950 Euro|– 20.550 Euro|– 21.450 Euro|–
Allure (Schalter|Automatik) –|– 22.450 Euro|– 23.600 Euro|–
1.2 PureTech 130 1.6 THP 155
Fünftürer Kombi Fünftürer Kombi
Access (Schalter|Automatik) 19.750 Euro|– 20.650 Euro|– –|– –|–
Active (Schalter|Automatik) 21.750 Euro|22.950 Euro 22.650 Euro|23.850 Euro –|– –|–
Allure (Schalter|Automatik) 23.650 Euro|24.850 Euro 24.800 Euro|25.950 Euro 25.050 Euro|– 26.000 Euro|–
1.2 PureTech 130: Die stärkere Version kostet 300 Euro mehr und packt dafür 20 PS drauf – und das spürt man. Der Motor geht spritziger ans Werk, zieht schon untenrum gut durch und arbeitet sich so souverän wie lebhaft durchs Drehzahlband. 95 Prozent des Drehmoments sind zwischen 1500 und 3500 Touren abrufbar – dem Bereich, in dem sich die Nadel am häufigsten bewegt. Selbst darüber hinaus wird der Dreizylinder nicht zu laut. Kraftvoll beschleunigt er auch ab 100 km/h und absolviert Zwischenspurts damit problemlos. Mit 4,6 Litern verbraucht er nach Norm fast gleich viel wie Fords prämierter EcoBoost-­Motor; in den Fahrleistungen übertrumpft der PureTech 130 den Antrieb der Kölner sogar. 1.6 THP 155: Der Topbenziner holt aus 1,6 Liter Hubraum 156 PS und muntere 240 Newtonmeter, die bereits bei 1400 Touren anliegen. Damit drückt er schon aus niedrigen Drehzahlen willig voran, beschleunigt den 308 in 9,3 Sekunden auf Landstraßentempo und unterstützt sein agiles Handling. Kurvenräubern macht damit ebenso viel Spaß wie das kurzentschlossene Überholmanöver. Manko: Das Aggregat ist lediglich in Verbindung mit der Topausstattung Allure lieferbar.

Euro­-5­-Diesel werden demnächst aus dem Programm verschwinden. Umweltbewusste Käufer greifen schon jetzt zur neuesten Diesel­-Generation.

1.6 HDi 92: Den 1,6-­Liter-Diesel gibt es in vier Leistungsstufen – mit 92, 99, 115 und 120 PS, wobei die kleinste Version dem Fünftürer vorbehalten ist. Sie baut ebenso wie der 115-PS­-Diesel noch auf der Euro­-5­-Konfiguration auf. Beim Anfahren nagelt der Selbstzünder leicht, nimmt sich akustisch dank guter Dämmung aber sonst zurück. Im unteren Drehzahlbereich wirkt er recht munter, obenraus fehlt ihm aber wegen des lang übersetzten fünften Gangs die Puste. Vor allem während Überholvorgängen oder beim Beschleunigen nach Baustellen macht sich das bemerkbar. Hier wird der Wechsel in einen kleineren Gang erforderlich – und das zeigt sich letztlich auf der Tankrechnung. 1.6 BlueHDi 100: Sieben PS und 24 Newtonmeter mehr sorgen für einen Tick mehr Souveränität. Zudem drückt der sechste Gang auf langen Autobahnetappen den Verbrauch; in der Stadt hilft dabei ein serienmäßiges Start­-Stopp-System; das spart 0,2 Liter im Schnitt. Allerdings muss man sich bei Wahl dieses Motors mit der Basisausstattung begnügen.
Preise Peugeot 308: Diesel-Varianten
1.6 HDi 92 1.6 BlueHDi 100 1.6 e-HDi 115
Fünftürer Fünftürer Kombi Fünftürer Kombi
Access (Schalter|Automatik) 20.050 Euro|– 20.400 Euro|– 21.300 Euro|– 21.250 Euro|– 22.150 Euro|–
Active (Schalter|Automatik) 22.050 Euro|– –|– –|– 23.250 Euro|– 24.150 Euro|–
Allure (Schalter|Automatik) –|– –|– –|– 25.350 Euro|– 26.300 Euro|–
1.6 e-HDi 115: Dagegen ist der e­HDi mit allen Ausstattungslinien kombinierbar, bietet deutlich bessere Fahrleistungen als seine kleineren Brüder und läuft zudem leise und geschmeidig. 10,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h sind klassenüblich und sogar etwas besser als der Golf mit dem 110 PS starken 1.6 TDI. Ausgesprochen temperamentvoll ist der Selbstzünder allerdings nicht, denn dafür ist das manuelle Getriebe auch hier etwas zu lang übersetzt. Vor allem zwischen 2500 und 4000 Touren mangelt es an Durchzugskraft. Der Verbrauch liegt dafür auf Niveau des kleinsten Diesels. Mehrpreis gegenüber der 99­-PS­-Version: 850 Euro. 1.6 BlueHDi 120: Wer noch mal 450 Euro mehr investiert, bekommt eine um fünf PS und 30 Newtonmeter erstarkte Version des 1,6­-Liter-Diesels. Die arbeitet eifriger und spart zudem 0,5 Liter auf 100 Kilometer. Allein das ist fair, noch dazu ist sie nach Euro 6 eingestuft, was sich positiv auf Luftreinhaltung und Wiederverkaufswert auswirkt. Besteht Ihr Fahralltag aus einem ausgeglichen Mix aus Stadt, Überland und Autobahn, ist dieser Motor unser Preis-Leistungs­-Tipp. 2.0 BlueHDi 150: Geschäftsleuten, die vorrangig auf dem grauen Band unterwegs sind, empfehlen wir dagegen den Zweiliter-Diesel. 150 PS und 370 Newtonmeter Drehmoment prädestinieren ihn für Langstreckentouren ohne Stress bei hohen Reisetempi. Selbst spontane Überholvorgänge rufen keine Schweißperlen auf der Stirn hervor – dem starken Durchzug und kultivierten Lauf sei Dank. Wer nicht selbst schalten will, kann eine Sechsstufenautomatik ordern, die das entspannte und komfortable Reisen unterstützt.

Ausstattung: Das volle Verwöhnprogramm

Ab Active lässt sich der 308 optional mit einem Panoramadach ausstatten, das auf 1,69 Quadratmeter den Blick nach oben freigibt.

Bereits in der Einstiegsvariante Access ist der 308 trefflich ausgestattet. Radio, Klimaanlage, E­Fensterheber vorn, elektrisch einstell­- und beheizbare Außenspiegel, Bordcomputer, Bluetooth­-Anbindung, Tempomat und LED-Tagfahrlicht gehören hier zum Serienumfang. Zum Vergleich: Beim Golf zahlt man für diese Annehmlichkeiten in der Basisversion schon mal einen guten Tausender extra. Dennoch raten wir zur mittleren Linie Active. Hier gleiten auch die hinteren Fenster auf Tastendruck hoch und runter, den Sitzkomfort unterstützt eine manuelle Lendenwirbelstütze auf Fahrerseite, und der Scheibenwischer passt sein Intervall automatisch an die Regenintensität an. Zudem wird die Temperatur für die vorderen Insassen getrennt geregelt, und ein Piepton sowie eine optische Anzeige warnen vor Hindernissen beim Rückwärtsfahren. Die Entfernung wird auf dem 9,7-Zoll­-Touchscreen dargestellt, über den die Bedienung von Klimaautomatik, Bluetooth-­Menü, Bordcomputer sowie Audio-­ und Navigationssystem erfolgt. Vorteil: Die Mittelkonsole bleibt aufgeräumt. Nachteil: Man muss sich durch mehrere Ebenen tasten, um zur gewünschten Funktion zu gelangen. Zudem reagiert das Berührungsfeld teils etwas störrisch und spiegelt bei ungünstigem Lichteinfall. Einfacher als ein konventionelles Bediensystem ist es nicht, aber chic – und es dürfte vor allem der Tablet­-und-­iPhone-­Generation gefallen. Für die hat Peugeot obendrein ein App­Paket im Angebot mit Tankstellensuche, Wetterinformationen, Hotel­- und Restaurantfinder sowie Facebook- und E-Mail-Zugang. Kosten bei Active und Allure: jeweils 379 Euro für das erste Jahr, 139 Euro für weitere zwölf Monate. Da einige der Anwendungen an die Navigationssoftware gekoppelt sind, werden dafür noch mal 590 Euro fällig. Zusammen mit Nebelscheinwerfern, Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorn und elektrisch anklappbaren Außenspiegeln verlangt Peugeot für das Navi 1150 Euro im City-­Paket Plus. Preisvorteil: gut 200 Euro. Weiterhin serienmäßig bei Active: Berganfahrhilfe, Leichtmetallräder und ein automatisch abblendender Innenspiegel.

Der Totwinkelassistent warnt beim Spurwechsel per Leuchtsymbol im Außenspiegel vor herannahenden Fahrzeugen.

Wem das noch nicht reicht, der wählt das 1900 Euro teurere Niveau Allure. Bis auf die Rückfahrkamera sind hier alle Bestandteile des City-Pakets Plus serienmäßig, ebenso wie eine elektrische Feststellbremse und LED­-Scheinwerfer. Auf Wunsch lässt sich der 308 zudem um Assistenzsysteme erweitern, wie etwa einen Frontkollisionswarner und adaptiven Geschwindigkeitsregler – zusammen für 450 Euro. Dabei kann man sogar den Abstand zum Vordermann aus drei Stufen wählen – jedoch nur über das Zentraldisplay. Auch ein automatischer Parkassistent und Totwinkelwarner sind verfügbar. Sorgt der Turbo­-Dreizylinder oder der Zweiliter-Diesel für Vortrieb, lässt sich mit der optionalen Sporttaste der Fahrspaß steigern. Dann sind Gas und Lenkung direkter ausgelegt, der Motorensound eindringlicher, die Instrumente leuchten rot, und der Touchscreen informiert über Leistung, Ladedruck und Drehmoment. Entspannung vor allem auf langen Reisen bieten mit Nappaleder bespannte Sitze, die Fahrer wie Beifahrer mit Lendenwirbelstütze, Sitzheizung und Massagefunktion verwöhnen. Kosten für so viel Luxus: 2300 Euro. In Verbindung mit dem GT­-Line-Paket verlangt Peugeot für die Polster-Kur 1440 Euro, wobei die sportlichere Linie selbst schon 1800 Euro mehr kostet und nur für Allure in Verbindung mit dem 130-­PS-­Benziner und dem 150-­PS­-Diesel verfügbar ist. Mehr­-Ausstattung: schwarze Spiegelkappen, verchromte Auspuffendrohre, stärker getönte Fondscheiben, schwarzer Dachhimmel, Ledertürgriffe sowie rote Ziernähte an Sitzen, Lenkrad, Türverkleidungen und Schalthebel.

Weitere Infos zum Peugeot 308 sowie unsere konkreten Kaufempfehlungen finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.

Kaufberatung Peugeot 308 und 308 SW

Der vollständige Artikel ist ab sofort im unserem Online-Artikelarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden.

Veröffentlicht:

29.01.2015

Preis:

2,00 €

Autor: Julia Winkler

Stichworte:

Kompaktklasse

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