Sechs Hybridautos im Test

Plug-in-Hybride im Test

— 13.06.2014

Welches Doppelherz liegt vorne?

Geht's nach Ökolobby und Politik, bekommen E-Autos bald eigene Kennzeichen. Auch Hybride fielen dann darunter. Sechs haben wir verglichen.

Aufgepasst, jetzt wird es bunt: In diesem Vergleich geht es um grüne Typen mit weißer CO2-Weste, die so sparsam sind, dass selbst die knauserigsten Diesel gelb vor Neid werden. Außerdem sind die sechs Helden unserer Geschichte heiße Anwärter auf ein "blaues" Kennzeichen.

Der Prius ist ein Statement in Sachen Öko-Anspruch

Der Vorreiter: Mit dem Toyota Prius wurde der Hybridantrieb salonfähig. Wo landet der Plug-in?

Letzteres soll (nach Wünschen einiger Umweltverbände) künftig alle Elektroautos ausweisen – um ihnen zum Beispiel freie Fahrt auf Busspuren oder auch kostenloses Parken in der City zu ermöglichen. Lobenswertes Motto dabei: Das lokal emissionsfreie Fahren fördern. Dank brauchbarer elektrischer Reichweiten fielen dann sogar Plug-in-Hybride und natürlich auch E-Modelle mit Hilfsmotor (er dient hier als Reichweitenverlängerer, englisch "Range Extender") unter diese Regelung. Sechs dieser potentiellen Busspur-Nutzer haben wir uns genauer angesehen. Mit dabei: der ganz neue Mitsubishi Plug-in-Hybrid Outlander. Ohnehin schon immer ein geräumiger Alleskönner, wird der SUV dank Elektro-Zusatz jetzt richtig spannend – und achtet nun auch auf Diät. Doch nicht nur das elektrischeKönnen haben wir bewertet. Auch die Gesamtkosten, den Praxiswert und das Prestige. Außerdem haben wir die Versprechen der Hersteller geprüft. Die größten Schummler haben wir herausgestellt. Man könnte auch sagen: Das bunte (Über)treiben angeschwärzt. Alle Details zum Test finden Sie in der Bildergalerie.

So haben wir bei den Hybridmodellen gewertet

Volle Punktzahl im Kapitel "Auftritt" – so ein Panamera macht natürlich was her. Kann er auch sparen?

Neue Rubriken für neue Typen. Das Zusammenspiel der komplexen Technik der Plug-in-Hybriden haben wir im Kapitel E(lektrische)-Intelligenz zusammengefasst. Das heißt: Wie gut arbeitet das System, wie passen Reichweite und Ladedauer zusammen, wie hoch ist der Energieverbrauch, welche Variationsmöglichkeiten bietet das Antriebssystem, wie reibungslos klappt das Aufladen? In der Disziplin Praxis haben wir das Konzept des Autos untersucht. Sind Passagiere und Gepäck gut aufgehoben? Läuft der Wagen komfortabel? Kurz: Schafft der Hybrid auch den Alltag? Bei den Kosten ging es um den Gesamtbetrag in Cent pro Kilometer. Darin enthalten: Energiekosten, Fix-und Betriebskosten sowie Wertverlust. Das Image beziehungsweise wie hoch der Prestigewert ausfällt haben wir im Kapitel Auftritt benotet. Dabei ging es um das Design, das Marken-Ansehen und die Technik. Bis fünf Punkte pro Disziplin konnten die Stromer sammeln.
Jan Horn

Jan Horn

Fazit

Erstaunlich: Sind die elektrischen Reichweiten noch sehr ehrlich angegeben, weichen versprochene und tatsächlich ermittelte Verbrauchswerte weit voneinander ab. Ohne zu schummeln, kommt hier nämlich keiner durch. Was mir gut gefällt: Der Mitsubishi zeigt, dass auch (Halb-)Elektromodelle keine Minimalmobile sein müssen.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.