Mikko Hirvonen weiß auch nicht mehr, wie man Jari-Matti Latvala helfen kann

Rallye 2009

— 02.07.2009

Hirvonen: "Latvala muss sich selbst wieder aufrappeln"

Mikko Hirvonen ist ein bisschen frustriert von den Ausfällen seines Teamkollegen - Im Titelkampf gegen Citroën kann nicht er allein die Punkte beisteuern

Jari-Matti Latvalas Selbstbewusstsein hat in Polen einen heftigen Rückschlag erlitten. Nach seinem kuriosen, aber folgenschweren Crash in der abschließenden Zuschauerprüfung war der junge Finne nur noch ein Häufchen Elend. Teamchef Malcolm Wilson konnte seine Verärgerung nur schwer unterdrücken und weiß allmählich nicht mehr, wie er seinem Piloten zu mehr Konstanz verhelfen soll.

Teamkollege Mikko Hirvonen geht es ähnlich. Er ist inzwischen selbst ein bisschen frustiert, weil Latvala so oft wichtige Punkte durch Fehler wegwirft. Punkte, die für das Team wichtig wären. Auf Sardinien schien Latvala mit seinem Sieg zurück in die Erfolgsspur gefunden zu haben. Doch in Griechenland hätte er durch einen Abflug fast die Ford-Taktik zunichte gemacht und kam nur dank der vielen anderen Ausfälle als Dritter noch aufs Podium. In Polen dann kostete sein Missgeschick den sicheren Doppelsieg - Teamchef Wilson war schon dabei, die Champagnerflasche zu öffnen, als Latvala erst gegen eine mit Sand gefüllte Tonne und dann in die Leitplanke krachte.

"Wenn ich Malcom wäre, wüsste ich auch nicht mehr, was ich tun soll", sagte Hirvonen. "Es ist für uns alle hart und es ist für Jari-Matti hart. Es wird schwierig für ihn, sich selbst wieder aufzurappeln. Aber das muss er tun. Denn ich habe genug damit zu tun, mich auf meinen Fight mit Sébastien Loeb zu konzentrieren."

"Wir können Citroën in der Markenwertung nicht nur mit den Punkten schlagen, die ich hole - wir brauchen die Hilfe von Jari-Matti. Und in den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob er dazu in der Lage ist", so Hirvonen. Er hofft, dass Latvala sich bis zur Rallye Finnland wieder gefangen hat: "Finnland ist eine ganz wichtige Veranstaltung für uns. Nicht nur für mich, sondern für das ganze Team."

Fotoquelle: Ford

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