Dani Sordo ist vor zwei Jahren zum letzten Mal in Schweden gestartet

Rallye 2012

— 07.02.2012

Erfolgreicher Schweden-Test für Sordo & Sandell

Dani Sordo und Patrik Sandell haben sich bei einem Test in Schweden auf die Schnee-Herausforderung vorbereitet - Dennoch ist Sordo vorsichtig mit Prognosen

Rund um MINI, Prodrive und BMW hat sich Anfang der Woche einiges getan. Das bisherige MIN-Werksteam wird nicht mehr von BMW direkt unterstützt und ist offiziell zu einem werksunterstützten Team herabgestuft worden. Prodrive wird sich weiterhin um die Einsätze des John Cooper Works WRC kümmern. Der Start bei der Rallye Schweden am kommenden Wochenende scheint nicht gefährdet zu sein. Im Vorfeld der einzigen Schnee- und Eis-Rallye des Jahres haben sich die Piloten auf die außergewöhnlichen Bedingungen bei Testfahrten vorbereitet.

Neben Dani Sordo, der die Saison mit einem Podestplatz bei der Rallye Monte Carlo gestartet hat, wird im hohen Norden Patrik Sandell am Steuer des zweiten Prodrive-MINI sitzen. Der Lokalmatador wird von einigen schwedischen Rallye-Legenden unterstützt und soll mit deren Hilfe an die Spitze der WRC kommen. Zur Vorbereitung absolvierte Sandell einen Testtag in Schweden, in der Nähe von Kall, dem Wohnort seines Co-Piloten Staffan Parmander.

"Das Auto war vom Start weg richtig gut, weshalb wir nicht viel an der Abstimmung arbeiten mussten", wird Sandell von 'WRC.com' zitiert. Zum ersten Mal saß der 29-Jährige am Steuer des John Cooper Works WRC, der auf dem Straßenmodell Countryman basiert. "Ich konnte mich darauf konzentrieren, ein gutes Gefühl zu finden. Ich bin auf diesen Straßen schon früher gefahren. Wenn ich das Auto in einer Prüfung fahre, die ich schon kenne, kann ich leichter ein Gefühl und Vertrauen finden."

Auch Prodrive-Aushängeschild Sordo testete einen Tag lang. Die Schweden-Rallye wird ein spannender Indikator werden, denn noch nie ist der MINI in den Händen eines schnellen Piloten auf Schnee gefahren, die wenigen verschneiten und eisigen Prüfungen in Monte Carlo einmal ausgenommen. Auf Asphalt hat der neue Bolide sein Potenzial mit drei Podestplätzen bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auf Schotter war der Bolide bislang nicht ganz so stark, aber auch konkurrenzfähig.

Auch Sordo musste sich wieder auf Schnee einschießen, da der Spanier länger nicht auf diesem Untergrund unterwegs gewesen ist. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Test. Ich habe im Vorjahr nicht an dieser Rallye teilgenommen und bin zum letzten Mal vor zwei Jahren auf Eis gefahren. Die absolvierte Distanz hat mir geholfen." Dennoch blickt Sordo abwartend nach Schweden, denn die Hatz durch die Schneekanäle hat seit jeher eigene Gesetzte.

Speziell die Skandinavier sind auf ihrem Territorium extrem stark. Einzig Ausnahmekönner Sebastien Loeb konnte diese Serie einmal (2004) durchbrechen. "Es wird schwierig werden, mit den Skandinaviern mitzuhalten, aber ich werde mich bemühen und kämpfen, damit wir wie in Monte Carlo so weit vorn wie möglich sind."

Fotoquelle: xpb images

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