Thierry Neuville geht von einem merkwürdigen Fahrgefühl auf Schnee aus

Rallye 2012

— 07.02.2012

Neuville nimmt Unterricht bei Mäkinen

Thierry Neuville hat sich in der Rallye-Fahrschule des vierfachen Weltmeisters Tommi Mäkinen auf Schweden vorbereitet - Noch nie ist der Belgier auf Schnee gefahren

Der Belgier Thierry Neuville zählt zu den Nachwuchstalenten im Rallye-Sport. Für diese Saison wurde er von Citroen für das Juniorenteam verpflichtet. Das Ziel des französischen Herstellers ist es, den 23-Jährigen an die Weltspitze heranzuführen, und für die Zukunft und die Ära nach Sebastien Loeb aufzubauen. Mindestens neun Rallyes wird Neuville in diesem Jahr am Steuer eines DS3 WRC bestreiten. Der Lauf in Schweden ist am kommenden Wochenende Neuland für ihn. Noch nie nahm Neuville an einer Schnee-Rallye teil.

Deshalb begab er sich zur Vorbereitung nach Skandinavien und nahm die Ratschläge von Tommi Mäkinen an. Der vierfache Weltmeister (1996-1999) betreibt in Finnland eine Rallye-Fahrschule. Neuville ließ sich an drei Tagen in die Geheimnisse der Fahrkünste auf Schnee und Eis einweihen. Unterstützung erhielt er neben Mäkinen auch von Kaj Lindström, der in den vergangenen beiden Jahren der Co-Pilot von Kimi Räikkönen war, und von Taipo Laukkanen, einem ehemaligen Britischen Meister.

"Seit 2008 ist Neuville hauptsächlich auf Schotter und Asphalt gefahren", wird Mäkinen, der selbst dreimal in Schweden siegreich war, von 'WRC.com' zitiert. "Er hat unsere Rallye-Schule besucht, um seine Fähigkeiten auf Schnee und Eis zu verbessern. An den drei Tagen hat Neuville seine Professionalität gezeigt, und das Gelernte angenommen. Ich wäre nicht überrascht, wenn er in Schweden erfolgreich wäre."

Bereits beim Saisonauftakt in Monte Carlo hatte Neuville seinen Speed gezeigt, doch das Talent ging ihm aus und er schied durch einen Unfall vorzeitig aus. Im Vordergrund seiner WRC-Saison steht der Lernprozess. Dieser wird in Schweden groß sein. "Ich bin noch nie bei diesen Bedingungen gefahren, also weiß ich nicht, was ich erwarten kann", blickt der Youngster voraus. "Ich muss lernen, wie die Stollenreifen auf Schnee und Eis funktionieren."

"Ich gehe davon aus, dass es sich merkwürdig anfühlen wird. Mein Ziel ist es, einfach nur ins Ziel zu kommen - nicht mehr. Ich beginne erst, die WRC zu lernen und ich muss Kilometer zurücklegen. Ich habe Glück, dass ich in einem sehr guten Team bin. Ich höre auf die Ratschläge und versuche einen guten Job zu machen."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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