Hayden Paddon musste sich erst an den Skoda und die Straßen gewöhnen

Rallye 2012

— 18.02.2012

Paddon: Schwieriges Debüt in Schweden

Hayden Paddon erlebte eine schwierige Schweden-Rallye: Zum ersten Mal war der Produktionswagen-Weltmeister auf Schnee, Eis und im Skoda Fabia unterwegs

Die Rally Schweden ist mit ihren verschneiten und vereisten Straßen einzigartig im Kalender der Rallye-WM. Einige Fahrer traten am vergangenen Wochenende zum ersten Mal bei diesem Winterklassiker an und hatten Schwierigkeiten mit den Verhältnissen. Darunter war auch Hayden Paddon. Der Neuseeländer dominierte im Vorjahr die Produktionswagen-WM (P-WRC) und wechselte in diesem Jahr in die S-WRC. Zum ersten Mal fuhr der 25-Jährige in Schweden und zum ersten Mal in einem Skoda Fabia S2000.

Die Ergebnisse waren ernüchternd. Paddon war zu Beginn weit weg von den Zeiten der Konkurrenz. Im Verlaufe der Rallye tastete er sich an die Straßenverhältnisse und an das Auto heran. Die Zeiten wurden besser, doch im Ziel hatte er einen Rückstand von über neun Minuten auf S-WRC-Sieger Per-Gunnar Andersson im Proton. "Ich glaube, ich habe unterschätzt wie schwierig diese Rallye ist", sagt Paddon offen gegenüber 'WRC.com'. "Ich habe kaum getestet und hatte kaum Erfahrung was ich mit dem Auto im Schnee und Eis anstellen kann. Es war sehr schwierig."

"Ich kann aber etwas mitnehmen, weil die Zeiten besser geworden sind, trotzdem war es sehr schwierig. Ich bin das Auto noch zu sehr wie ein Gruppe-N-Fahrzeug gefahren, weil ich sehr lange in diesen Boliden gesessen bin. Als ich herausgefunden hatte, wie aggressiv ich das Auto in die Kurven werfen kann, sind wir näher gekommen." Trotzdem fehlte immer noch viel. Schweden ist nun abgehakt und der Blick nach vorne gerichtet.

In Mexiko wird Paddon nicht dabei sein. Erst in Portugal wird er wieder ins Lenkrad greifen. Dort ist er schon zweimal angetreten. "Davor werde ich auf Schotter testen. Das wird mir helfen, wenn ich wieder im Auto bin. Der Fabia ist fantastisch zu fahren. Wenn ich mehr Zeit damit verbracht habe, bin ich sicher, dass ich das Beste herausholen kann. Wichtig ist, dass wir für Platz vier wertvolle Punkte mitgenommen haben", lautet das positive Schweden-Fazit.

Nach Portugal wird Paddon in diesem Jahr in seiner Heimat Neuseeland, in Finnland, Großbritannien, Spanien und Frankreich dabei sein.

Fotoquelle: Hayden Paddon

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