Daniel Oliveirain Griechenland: Erst streikt der Körper, dann der Motor

Rallye 2012

— 02.06.2012

Oliveira: Lange Pause nach anstrengender Woche

Nachdem er bei der Rallye Griechenland unter einer Grippe litt, hat Daniel Oliveira nun eine lange Erholungspause: Nächster WRC-Start Ende August in Deutschland

Die Rallye Griechenland war für längere Zeit der letzter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft für Daniel Oliveira, daher hätte sich der der Brasilianer gerne mit einer besseren Vorstellung in seine lange Sommerpause verabschiedet. Doch schon vor Beginn der Rallye bereitete dem 26-Jährigen die Gesundheit Probleme. "Von Anfang an haben mir die Grippe-Symptome zu schaffen gemacht. Es war eine sehr schwierige Woche für mich. Als ich am Montag vor der Recce aufwachte, fühlte ich mich wirklich schlecht", berichtet Oliveira.

"Ich war nicht voll konzentriert, mein ganzer Körper schmerzte und ich musste mich oft hinlegen", beschreibt der Ford-Pilot die körperlichen Einschränkungen. "In einem solchen Zustand die Recce zu fahren, war wirklich schwierig. Das ist eine wirklich anstrengende Rallye, man muss vorsichtig sein, um das Auto nicht zu beschädigen, aber ich war wirklich schlapp", klagt der Brasilianer. Doch der Schützling von Manfred Stohl biss zunächst auf die Zähne.

"Am Donnerstag fühlte ich mich besser, deswegen entschied ich mich, die erste Sonderprüfung in Angriff zu nehmen. Aber am Freitag hatte ich einen Rückfall und konnte nicht weiterfahren. Ich habe dann ein paar Tabletten eingenommen und konnte dann am Samstag wieder teilnehmen." Da er nach Inanspruchnahme der Rallye2-Regel in der Gesamtwertung ohnehin keine Chance auf eine vordere Platzierung mehr hatte, konzentrierte sich Oliveira auf einzelne Sonderprüfungen.

"Alles, was ich tun konnte, war gute Zwischenzeiten zu fahren, was mir glücklicherweise gelungen ist." Doch der Zeitjagd wurde am Sonntag ein vorzeitiges Ende gesetzt, Oliveira schied am Sonntag mit einem Motorschaden aus. Insgesamt zeigt der 26-Jährige in dieser Saison jedoch eine positive Entwicklung und fährt wesentlich konstanter. Daher hofft der Brasilianer, dass sein Aufwärtstrend bald auch mit WM-Punkten belohnt wird.

"Ich glaube, wir brauchen ein bisschen Glück, aber natürlich müssen wir weiter hart an uns arbeiten, um die Lücke zu den anderen Fahrern zu verringern", sagt Oliveira. Dazu hat er in den kommenden Monaten reichlich Gelegenheit, den erste beim Lauf in Deutschland Ende August wird Oliveira wieder am Steuer des Ford Fiesta RS WRC des Barzil-World-Rally-Teams sitzen. Ob er in der Zwischenzeit andere Rallyes fahren wird, steht noch nicht fest. "Es ist noch nichts bestätigt, aber es besteht die Möglichkeit, dass ich ein oder zwei Rallyes in Österreich oder Deutschland fahren kann. Wir werden sehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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