VW Scirocco Facelift: Genf 2014

Scirocco Facelift: Autosalon Genf 2014

— 16.02.2014

Neuer Scirocco macht auf Golf GTI

Nach sechs Jahren spendiert VW dem Scirocco ein Facelift: Mit stärkeren, aber sparsameren Motoren und überarbeiteter Front- und Heckpartie umgarnt der Konzern sportlich ambitionierte Fahrer.

Vor genau sechs Jahren präsentierte VW in Genf die Neuauflage der Auto-Ikone Scirocco. Damit hauchte der Volkswagen-Konzern nach dem Käfer-Remake Beetle auch dem jungen Wilden aus den 70er- und 80er-Jahren neues Leben ein. Seit 2008 ist die dritte Version des Sportcoupés auf dem Markt – Zeit für ein Facelift für den Wagen mit dem Namen eines Wüstenwindes. Das Motto des neuen Scirocco, der genau 40 Jahre nach der Präsentation erscheint, lautet: stärker und sparsamer.

Die VW-Neuheiten bis 2020

VW Scirocco Illustration VW Sportsvan VW Sportsvan
Äußerlich orientiert sich das Auto nicht von ungefähr am neuen Golf GTI, denn VW will mit dem Scirocco vor allem sportlich orientierte Käufer ansprechen. Die Front wirkt flacher, wozu der in Wagenfarbe gehaltene Frontspoiler beiträgt. Wie sein Konzernbruder hat auch der Scirocco ein dreigeteiltes Element im Stoßfänger. Darin sind Blinker, Nebellichter und in der Basisausführung auch das Tagfahrlicht untergebracht. Bei den Scheinwerfern haben die Käufer die Wahl zwischen H7- oder Bi-Xenon-Leuchten. Bei Letzteren wurde das LED-Tagfahrlicht unterhalb der Leuchte verbaut. Am Heck setzt VW im aufgehübschten Scirocco nur noch LED-Leuchten ein. In der Klappe des überarbeiteten Hecks fungiert das schwenkbare Zeichen als schmutzgeschützter Griff. Vorne trägt der Scirocco das Logo auf der Haube – und ist neben XL1 und Beetle damit einer der wenigen VW, der dies darf.

Hommage an den Ur-Scirocco

Im Innenraum greift Volkswagen Elemente aus dem Ur-Scirocco auf. So trägt der neue Wagen drei Zusatzinstrumente über der Mittelkonsole: Neben der Öltemperatur- und Ladedruckanzeige thront dort auch eine Stoppuhr. Serienmäßig sind mit Leder bezogene Sportsitze und ein Lederlenkrad. Dem Fahrer springt serienmäßig ein Parklenkassistent zur Seite.

Grundsätzlich überarbeitet wurde die Motorenpalette: Alle sechs Aggregate sind neu und erfüllen die Euro-6-Norm. Die Benzinmotoren sind allesamt als Turbodirekteinspritzer konzipiert und – wie auch die Diesel – stärker als ihre Vorgänger.

Der Scirocco R hat 280 PS unter der Haube.

Gleichzeitig geben sie sich mit weniger Sprit zufrieden: Nach Werksangaben genehmigen sich die Triebwerke bis zu 19 Prozent weniger Kraftstoff. Bis zum 220-PS-Scirocco haben alle Wagen serienmäßig ein Start-Stopp-System an Bord und rekuperieren Kraft beim Bremsen. Bei 125 PS beginnt die Motorenpalette, sie reicht bis zum 280 PS starken, neuen Scirocco R, der zeitgleich auf den Markt kommt. Am geizigsten geht der 1,4-Liter-Diesel mit Sprit um: Er verbraucht nach Werksangaben nur 4,1 Liter auf 100 Kilometer. Der neue Scirocco wird in Lissabon gefertigt und kommt in Europa im August auf den Markt.
Benzinmotoren Leistung in PS (Zuwachs) Verbrauch CO2-Ausstoß
1.4 TSI 125 PS (+ 3) 5,4 l/100 km 125 g/km
2.0 TSI 180 PS (+ 20) 6,0 l/100 km 139 g/km
2.0 TSI 220 PS (+ 10) 6,0 l/100 km 139 g/km
2.0 TSI 280 PS (+ 15) 8,0 l/100 km 187 g/km
Dieselmotoren Leistung in PS (Zuwachs) Verbrauch CO2-Ausstoß
2.0 TDI 150 PS (+ 10) 4,1 l/100 km 107 g/km
2.0 TDI 184 PS (+ 7) 4,3 l/100 km 111 g/km

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