Vorschau Audi A1 — 09.11.2009
So greift Audi den Mini an
Audi macht gegen Mini mobil: Eine breite Modell-Familie des kleinen A1 soll den Trendsetter angreifen – vom Coupé bis zum Sportback und S1. Im Sommer 2010 öffnet das A1 Cabrio.
Audi A1: Erste offizielle Bilder und Daten
Audi-Chef Rupert Stadler bringt die Bedeutung des Neuzugangs auf den Punkt: "In Zukunft findet Wachstum verstärkt in den kleinen Klassen statt. Dort haben wir Nachholbedarf. Interessant: Mit dem kleinsten Modell wollen die vier Ringe BMW und Mercedes attackieren. Durch Synergien im Konzernverbund will Audi auch in diesem Segment Geld verdienen. "Mit dem A1 legen wir den Grundstein für eine komplette Modellfamilie", so Rupert Stadler. "Zwischen A1 und A3 ist noch Platz für einen besonders umweltfreundlichen A2, mit dem wir uns weiter intensiv beschäftigen." Wie der A1 in etwa aussieht, weiß der Audi-Fan seit der Tokyo Motor Show 2007. Dort stand der Dreitürer, der als A1 Coupé auf den Markt kommen soll. Die Designer unter Wolfgang Egger und Stefan Sielaff haben den Wagen zwar in vielen Details überarbeitet, doch die Grundform mit dem geschwungenen Dach, den extrem kurzen Überhängen und der markanten Leuchtengrafik blieb erhalten. Sogar der auffällige, matt verchromte Dachbogen hat Bestand – als ein vom A4/A5 Cabrio inspiriertes Extra, das für fast alle Varianten bestellbar sein wird.
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Ende 2008 zeigten die Ingolstädter in Paris den A1 Sportback, der in entfeinerter Form mit weniger Chrom und kleineren Rädern dem Serienauto eben falls sehr nahekommt.Wie auch der Mini ist der A1 kein profanes Nutzfahrzeug, sondern ein schicker Straßenschmeichler. Das Coupé präsentiert sich als sportlich-eleganter 2+2-Sitzer, und auch der deutlich geräumigere Sportback will durch stilsicheren Auftritt und seine knackigen Fahreigenschaften überzeugen. Während BMW das Chassis und die Karosserie für den Mini selbst entwickeln musste, kann Audi für den A1 das Teileregal des VW Polo plündern. Weil im Brüsseler Werk früher der Golf V vom Band lief, muss dieser Standort für den A1 nicht komplett umgekrempelt wer den. Was die Produktionskosten senkt, treibt freilich so manchem Audi-Marketingexperten die Tränen ins Gesicht. Warum? Da der Polo ohne Allradantrieb auskommen muss, ist der A1 seit dem glücklosen A2 wieder der erste Audi ohne quattro. Auch für die sehr sportlichen S1- und RS-1-Derivate bleibt es definitiv beim Frontantrieb.Das limitiert die sportlichen Talente des kleinen Audi. Der viel zitierte Vorsprung durch Technik wird hier dem Diktat der Kosten geopfert. Dafür sind alle A1 vom Start weg mit Hochschaltanzeige, Rekuperation (Bremsenergie-Rückgewinnung), Start-Stopp, bedarfsgesteuerten Nebenaggregaten und Speicherbatterie aus gerüstet – ohne Aufpreis und mit EU-5-Siegel für alle Motoren Die Motorenpalette umfasst in der ersten Ausbaustufe zwei Benziner und vier Diesel: • 1.2 TFSI 2V, 86 PS/160 Nm • 1.4 TFSI 4V, 122 PS/200 Nm • 1.2 TDI 3V, 75 PS/180 Nm • 1.6 TDI 4V, 90 PS/230 Nm • 1.6 TDI 4V, 105 PS/250 Nm • 2.0 TDI 4V, 143 PS/320 Nm. Der kleinste Benziner ist ein Zweiventiler, der im Basismodell den Preis knapp unter der kritischen 15.000-Euro-Marke halten soll. Als kleinster Diesel dient ein Dreiventiler, der im Schnitt unter vier Liter verbrauchen dürfte. Während VW den saubersten und sparsamsten Polo als BlueMotion ins Rennen schickt, plant Audi vom A1 ganz bewusst keine e-Variante. Entwicklungsvorstand Michael Dick erklärt, warum: "Alle Modellvarianten sind effizient. Trotz geschärften CO2-Bewusstseins darf der Fahrspaß nicht auf der Strecke bleiben."
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Für den S1 ist die aufgeladene 1,4-Liter-TFSI-Maschine des Polo GTI vorgesehen, die 180 PS und 250 Nm mobilisiert. Den S1 gibt es nur mit der Siebengang-S-tronic (Doppelkupplungsgetriebe), die sonst Aufpreis kostet. Bis zu einer Leistung von 105 PS müssen Selbstschalter mit fünf Vorwärtsgängen vorliebnehmen. Erst in Kombination mit den Top-Motoren gehört eine sechste Fahrstufe zum serienmäßigen Lieferumfang. Wenn der A1 einschlägt wie erwartet, dann wird Audi die Familienplanung beschleunigen müssen – mit einem wachen Seitenblick in Richtung Mini. Was dort Countryman heißt, wird bei Audi dann vermutlich zum Q1. Und wo ein Mini Coupé auf Kundenfang geht, könnte ein A1 Shooting Brake folgen. Und der offene A1 zeigt mit seinem flacheren Stoffdach mehr Sportgeist als das Mini Cabrio. Nur die Elektroversion kommt nicht – das wird der nächste A2.Kommentar verfassen



































Kommentare zum Artikel (168)
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Nach 3 Monaten schaue ich mal wieder in dieses unsägliche Forum und sehe alle alten bekannten BWM-Fanboys, wie hihi und seine 3er Gang. Hast Du endlich die Kohle für den 116i zusammen? Dann sag mal bescheid, im Moment ist die Witterug ja noch passend, da kann ich mal ein paar quattromäßige Kreise um Dich fahren, während Du voll beschleunigst.
Und alle alle anderen BMW-Mitarbeiter, -Redakteure und Fanboys: Es ist sinnlos, das ihr hier unter jeden Audi 148 Seiten BMW Kommentare schreibt: Ihr werdet nicht einen einzigen Audi-Fahrer überzeugen!
Was ist denn das hier für ein Müll! Nur 600 Zeichen? Was soll man da denn für einen Kommentar schreiben. Das reicht vielleicht für die AutoBild aber nicht wirklich für richtige Kommentare.
Zudem sollte man in Deutschland auch deutsche Captchas verwenden. Ist ja schrecklich!
Selten so einen Müll als Kommentarfunktion gesehen!
Da sollte Autobild aber lieber dringend nachbessern!
Gruß,
Oliver
Ich möchte jedenfalls einen Premiumkleinwagen, mit gutem Aussehen, moderaten Spritverbrauch und vielen anderen Dingen, die ein Auto erst besonders für den Besitzer machen!
Mir gefällt der erste EIndruck sehr gut, wenn der A1 live so gut überzeugt, dann ist die Kiste gekauft!
Gruß,
Oliver
PS: Nein ich habe keinen Audi, sondern eine E-Klasse :D also genau dem Gegenteil vom A1 ;)
Mir ist es wichtig - da ich ja die meiste Zeit im Auto sitze - dass das Auto von innen schön ist und keine plumpe Plastiklandschaft. Dafür bin ich auch bereit Geld zu bezahlen!
Der 10 Jahre alte Audi A3 von meiner Freundin sieht von innen noch immer hochwertiger aus als ein neuer Golf.
Junge Junge,
mir ist es vollkommen egal, ob der Audi A1 auf der Basis eines VW Polos gebaut ist und ob er Teile von VW verwendet. Das machen viele andere Modelle bei AUDI, VW,SKAODA, etc. auch.
Hauptsache es funktioniert!