VW CrossBlue: Detroit Auto Show 2013

— 14.01.2013

US-SUV von Volkswagen

VW präsentiert in Detroit die sehr konkrete Idee eines Plug-in-Hybrid-SUVs für die USA. Der sechssitzige CrossBlue leistet 306 PS und soll 33 Kilometer rein elektrisch fahren können.



Nachdem sich der US-Passat zum Kassenschlager gemausert hat, möchte VW nun das Segment der mittelgroßen SUVs angehen. Als Testballon und Appetithappen präsentieren die Wolfsburger auf der Detroit Auto Show 2013 deshalb die Studie CrossBlue. Dieses speziell für die USA und Kanada entwickelte SUV soll sich zwischen Tiguan und Touareg eingliedern. Beim Thema Serienfertigung benutzt VW einstweilen zwar noch den Konjunktiv, doch Konzernchef Martin Winterkorn grübelte im Oktober 2012 bereits öffentlich über die Lücke, die VW in diesem in den USA sehr beliebten Segment hat. In Detroit gibt es nun konkrete Ergebnisse zu sehen.

Alle Neuheiten auf der Detroit Auto Show 2013

Video: Detroit Auto Show 2013

Die Deutschen in Detroit

Als technische Basis dient der neue Modulare Querbaukasten (MQB) der Volkswagen AG. Angetrieben wird der Allradler mittels eines Plug-in-Hybridsystems, das einen TDI und zwei E-Motoren mit einem 6-Gang-DSG sowie einer elektrischen Kardanwelle kombiniert. Dieses Team kennen wir bereits aus dem Cross Coupé, einer kompakten SUV-Studie in Tiguan-Größe. Mit einer Leistung von 306 PS und bis zu 700 Newtonmetern Gesamtdrehmoment soll der CrossBlue in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und bis zu 204 km/h schnell werden. Als Verbrauch prognostiziert VW 2,1 Liter auf 100 Kilometer. Doch es geht auch noch weniger, denn auf Wunsch fährt das SUV auch komplett emissionslos. Ist seine 9,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterie vollständig aufgeladen, soll der CrossBlue im europäischen Fahrzyklus 33 Kilometer rein elektrisch (Vmax 120 km/h) unterwegs sein können. Ist dagegen nur der Diesel im Dienst, soll der dann frontgetriebene CrossBlue 4,9 Liter verbrauchen.

VW Cross Coupé: Autosalon Genf 2012

VW Cross Coupé: Autosalon Genf 2012
Im CrossBlue stehen zudem noch weitere Betriebsmodi zur Verfügung: Im Eco-Modus werden Parameter wie die Gaspedalkennlinie oder die Klimaanlage so gesteuert, dass weniger Kraftstoff respektive Strom verbraucht wird. Im Sport-Modus nutzt der Wagen die maximale Leistung des Gesamtsystems. Der Offroad-Modus bietet permanenten Allradantrieb, im Lade-Modus wird die Batterie via TDI während der Fahrt aufgeladen.

Überblick: Alle News und Tests zu VW

Großen Spurweiten, neu gestaltete 21-Zoll-Leichtmetallfelgen und ausgestellte Radhäuser sollen das Wohlwollen der US-Kundschaft sichern.

Optisch kombiniert die fünf Meter lange Studie ihre Volkswagen-Gene mit amerikanischer Rustikalität und gibt sich bereits überaus seriennah. Seine großen Spurweiten (vorn 1686 mm, hinten 1696 mm), die neu gestalteten 21-Zoll-Leichtmetallfelgen und die ausgestellten Radhäuser sollen für die nötige Souveränität im Auftritt sorgen. Die dreidimensionalen LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten werden mit Aluminium-Applikationen kombiniert. Edelstahloptik findet sich auch an den Abgasendrohren wieder, die in eine unten quer über das Heck reichende Verkleidung samt Unterfahrschutz integriert sind.

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Die Studie ist mit sechs Einzelsitzen in drei Reihen bestückt. Für die Serienversion sind alternativ in der zweiten Reihe drei Sitze geplant, damit würde der CrossBlue zum Siebensitzer avancieren. Platz soll in jedem Fall reichlich zur Verfügung stehen. VW verspricht, dass in der dritten Sitzreihe auch Erwachsene lange Reisen bequem zurücklegen können. Das Ladevolumen liegt bei mindestens 335 Litern und lässt sich auf bis zu 2000 Liter vergrößern. Im Cockpit bekommt der Fahrer einiges geboten: Die Bedienelemente für Licht, Klima und Allradsteuerung erscheinen erst mit Aktivieren der Zündung, im Ruhezustand liegen sie plan. Ansonsten schmückt sich das Interieur mit Aluminium, Leder und Holz. Zentral in der Mittelkonsole befindet sich ein 10,2 Zoll großer Touchscreen. Die Passagiere im Fond können sich über mobile iPad minis freuen, die in die Kopfstützen der ersten Sitzreihe integriert sind.

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