VW Einliter-Auto L1 auf der IAA 2009 — autobild.de — 13.09.2009
Die Rückkehr des Einliter-VW
Im April 2002 fuhr Ferdinand Piech mit einem Einliter-Auto von Wolfsburg zur VW-Hauptversammlung nach Hamburg. Jetzt ist die Superspar-Zigarre zurück.
Volkswagen macht Ernst: Auf der IAA 2009 zeigen die Wolfsburger die Studie L1. Das Auto wiegt weniger als 500 Kilo und verbraucht 1,38 Liter auf 100 Kilometer. Serienstart: nicht vor 2013.
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Die Studie verbraucht 1,38 Liter auf 100 Kilometer und wird von einem 36 PS starken Zweizylinder-Diesel angetrieben, der auch von elektrischen Komponenten unterstützt wird. Mit an Bord ist auch ein besonders schnell schaltendes Doppelkupplungsgetriebe (DSG) mit sieben Gängen. So stößt der L1 nur 36 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer aus. Der 3,80 Meter lange VW ist ein aerodynamisches Meisterwerk. Die Karosserie hat kaum Fugen und Kanten, statt normaler Außenspiegeln gibt's nur zwei Videokameras, die den Blick nach hinten auf Displays im Cockpit wiedergeben. Sämtliche Lufteinlässe für Frisch- und Verbrennungsluft werden von Klappen automatisch verschlossen, wenn sie nicht benötigt werden. Sogar die Hinterräder sind vollständig von der Karosserie umschlossen.Mehr zum VW L1 in der BILD am SONNTAG

Bereits 2002 zeigte VW ein stromlinienförmiges Experimentalfahrzeug mit Einzylinder-Motor und lediglich 0,89 Liter Verbrauch.
Die Sportler der IAA 2009 / Die Öko-Autos der IAA 2009 / Die Studien der IAA 2009


Kommentare zum Artikel (34)
Das sehen Sie auch so? Oder anders? Diskutieren Sie mit!13.09.2009 06:47Uhr
13.09.2009 09:40Uhr
13.09.2009 10:07Uhr
Ich bin auf dieser Website http://www.iaa.de/. Siehe das Auto Aussteller sind bemüht, ihre Fahrzeuge Leistungsfähigkeit aufweisen. Aber ich sehe nicht als Aussteller. Kfz-Händler die Kunden mit einer Reihe von innovativen Dienstleistungen. Ich denke, unser Autohaus sollte daran gedacht werden. Ich weiß, dass die Automobilhersteller, die einen besseren Dienst zu tun, dann werden unsere Kunden werden mehr. Autohändler wird die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.
13.09.2009 10:22Uhr
Wenn man sowas schon baut, warum dann mit altertümlicher Antriebstechnik?
Den Messerschmitt fand ich damals auch etwas hübscher. Un der war auch nicht schwerer. Und mit anfangs 2100 DM auch sehr erschwinglich.
13.09.2009 10:31Uhr
Als Gefährt für den Weg zur Arbeit ist das Ding allemal interessant. Stellt Euch nur vor, alle würden in Autos von diesen Kabinenroller-Ausmassen «auf die Arbeit» – der Stau wäre viel kürzer, oder gar nicht erst da. Und besser als der ÖPNV ist so etwas allemal weil, klar, das eigene Auto ist auch das eigene Refugium. Man darf Musik hören, Zigarillos paffen, oder einfach still sein, ohne das schreckliche Rasierwasser des Sitznachbarn beschnuppern zu müssen. Denkt einfach mal ein paar Ecken weiter und macht nicht gleich alles runter, nur weil es von VW ist!
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