Eine E-Klasse und ein Golf in einem Vergleich? Frevel! Nein. Schließlich ist ein Golf Cabrio längst zum klassenlosen Frischluftspender herangewachsen und dank feiner TSI-Maschine kultiviert und kräftig unterwegs. Ein Mercedes E-Cabrio dagegen ist mit Einführung der aktuellen Serie geschrumpft – man könnte sogar sagen, aufgrund der Technik-Spende (Fahrwerk und Antrieb stammen von der C-Klasse) rutscht ein E 200 in die Mittelklasse ab. Also: passt.

Überblick: Alle News und Tests zu Mercedes E-Klasse und VW Golf

Mercedes E200 Cabrio
Mehr Luxus und Komfort gibt es im E-Klasse Cabrio – das ist aber auch sehr viel teurer.
Bild: Toni Bader
Allerdings hinkt der Preisvergleich zwischen VW und Mercedes nach wie vor. Ein 183 PS starkes E 200 Cabriolet kostet 49.237 Euro, der offene Golf mit 160 PS ist für 28.770 zu haben. Entsprechend fällt die Ausstattung aus. Die E-Klasse ist mit Komfortzubehör (CD-Radio und Temporegler) und noch mehr Sicherheitsausstattung gespickt (zum Beispiel einer Reifendruckkontrolle). Ein elektrisch betätigtes Verdeck bietet dagegen auch der Golf – es öffnet und schließt hier sogar flinker. Und auch sonst kann die E-Klasse den Preisunterschied nicht erklären. Der E 200 rennt kaum schneller, trinkt dafür mehr. Ist leiser, aber insgesamt nicht komfortabler. So siegt VW.

Das Mercedes-Benz E-Klasse-Dossier enthält viele Versionen, Ausstattungen, Motoren und alle Erfahrungen und Testergebnisse, die wir mit dem Benz in den vergangenen Jahren gesammelt haben. Jetzt als PDF downloaden.


HINWEIS: Zum Betrachten des PDF-Dossiers empfehlen wir die neueste kostenlose Version des Adobe Reader. Bitte laden Sie sich eine virengeprüfte Version bei computerbild.de herunter. Zum Adobe Reader-Download

Fazit

von

AUTO BILD
Ein Golf weist – nach unserem Schema – eine E-Klasse in die Schranken. Wie das? Weil er nichts deutlich schlechter macht, mit dem 1.4 TSI kultiviert motorisiert ist und ohnehin längst zu einem feinen Cabrio herangewachsen ist.