Wären wir gemein, würden wir an dieser Stelle etwas über das Duell der Kellerkinder schreiben. Darüber, dass es Peugeot offensichtlich so schlecht geht, dass sich die Franzosen sogar mit der Dauerkrisen-Marke Opel verbünden müssen. Dass die Zukunft von Seat, dem einzigen Sorgenkind im VW-Konzern, am seidenen Faden und am Erfolg des Ibiza hängt. Dass Ford nach einigen erfolgreichen Jahren jetzt Kurzarbeit anmelden musste. Und dass Kia in Deutschland gerade mal halb so viele Autos wie die Konzernmutter Hyundai verkauft.

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Aber wir sind ja nicht gemein. Und schreiben lieber darüber, dass diese vier Kurzen richtig was draufhaben. Sie gehören zur Spitze ihres Segments, und nie waren Kleinwagen besser. Peugeot etwa ist mit dem 208 ein richtig großer Wurf gelungen, er hat den ersten Vergleichstest als Diesel gegen Fiat Punto, Mazda2 und Chevrolet Aveo souverän gewonnen. Seat gibt dem Ibiza eine neue Chance und mischt feine VW-Technik mit den geschärften Kurven von Ex-Lamborghini-Designer Luc Donckerwolke. Und der Fiesta als ältestes Modell in dieser Runde ist nach wie vor einer der meistverkauften Kleinwagen in Europa – obwohl er bereits seit vier Jahren auf dem Markt ist. Ohne zu viel verraten zu wollen: Am Ende wird es richtig eng – ein Fotofinish der fantastischen vier. Mit überraschendem Ergebnis.
Welcher der vier Kleinen im Test ganz nach vorne fährt, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen lesen Sie im Online-Artikelarchiv.

Fazit

von

Stefan Voswinkel
Unglaublich, wie gut diese Kleinwagen sind. Zwischen dem Ersten und dem Letzten liegen in der Eigenschaftswertung nur neun Punkte. Bei einer so engen Wertung entscheidet neben dem Geschmack vor allem der Preis. Gesamtsieger deshalb: Kia Rio. Weil der unharmonisch abgestimmte Seat auch noch teuer ist, landet er auf dem letzten Platz.