AEC Ram 1500 5.7 Hemi/Dirks-MTM Amarok V8 Passion: Tuning
Mächtige Allrad-Pick-ups mit V8

Große Allrad-Pick-ups sind in Deutschland rar, dabei haben sie handfeste Vorzüge. Mit gut 400 PS starken V8-Motoren erlauben sie kleine und große Fluchten aus dem Alltag.
Bild: Ronald Sassen
Video: Dodge Ram vs. VW Amarok (2014)
Duell der Power-Pick-ups

Amerikanisches Auto beim Burnout – ein Klischee, Sie haben vollkommen recht. Kommt nicht mehr vor ...
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Kann auch Kurven: Das hervorragende MTM-Fahrwerk verhilft dem Nutzfahrzeug zu guten Fahreigenschaften.
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Ein V8-Motor ist Pflicht für ein Moonshiner-Mobil
Ab Werk ausschließlich mit Zweiliter-TDI sowie maximal 180 PS erhältlich, sind für den Null-auf-hundert-Sprint eines handelsüblichen Amarok mindestens zehn Sekunden einzuplanen – das ist zu viel, die meisten Polizeiautos sind schneller. Und so gebar die Dirks Group, ein breit aufgestellter System-Dienstleister aus Emden, die Idee, einen V8-Diesel unter die Amarok-Haube zu quetschen. Auf der Suche nach einem Technikpartner für diese Absonderlichkeit kam von vornherein eigentlich nur einer in Frage: MTM in Wettstetten.Dort, wo man den Audi TT gern einen zweiten Motor in den Kofferraum pflanzt oder brave VW Busse mit 472 PS wuschig macht, rieb man sich bereits die Hände. Nur schnell raus mit dem rumpeligen Zweiliter-TDI und rein mit dem edlen 4,1-Liter-V8-Biturbodiesel samt zugehöriger Achtstufen-Wandlerautomatik. Tritt der 4.2 TDI im Audi Q7 mit 340 PS und im A8 mit 385 PS an, so wirft er mit der MTM-Software nun 411 PS ab. Das Maximaldrehmoment schwoll von bereits saftigen 800 respektive 850 Newtonmeter auf apokalyptische 930 Newtonmeter an.
Fazit
In der linken Ecke der technisch brillante, extrem teure MTM-Amarok, dessen hervorragendes Fahrwerk sogar schnelle Runden auf der Rennstrecke zulässt. Zur Rechten der kurvenscheue AEC-Ram, dessen souverän-entspannter Charakter den Fahrer zum lässigen Cruisen erzieht – und seeehr preisgünstig ist.
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