Eines muss man Renault wirklich lassen. Wenn es darum geht, E-Modelle retro-charmant zu verpacken, dann kreiert der "Créateur d'automobiles" aktuell wirklich die reizvollsten Automobile. Siehe Renault 5 oder Twingo, die optisch nicht nur ordentlich was hermachen, sondern auch so konzipiert wurden, dass sie tatsächlich Sinn ergeben – als bezahlbare Lifestyle-Stromer für den urbanen Verkehr. Nur die sportliche Vita kam bislang etwas zu kurz, was Alpine jetzt mit der A290 ändert.
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Alpine A290 GT Performance
44.460
Alpine A290 GT Performance
5.461 km
160 KW (218 PS)
04/2026
Zum Angebot
Elektro (WLTP), 16,6 kWh/100km (komb.)
Alpine A390 GT
69.990
Alpine A390 GT
4.990 km
295 KW (401 PS)
03/2026
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Elektro (WLTP), 18,9 kWh/100km (komb.)
Alpine A390 GT NAVI+DAB+ACC+4x4+CCS+KLIMA+WINTERPAKET
72.480
Alpine A390 GT NAVI+DAB+ACC+4x4+CCS+KLIMA+WINTERPAKET
7.500 km
294 KW (400 PS)
02/2026
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Elektro (WLTP), 18,9 kWh/100km (komb.)
Alpine A390 GT  Driving-Pack Forged Carbon Alcantara Dach
67.890
Alpine A390 GT Driving-Pack Forged Carbon Alcantara Dach
3.000 km
295 KW (401 PS)
02/2026
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Elektro (WLTP), 18,9 kWh/100km (komb.)
Alpine A390 GT*Devialet® XtremeSound-System* SergedCar.
75.995
Alpine A390 GT*Devialet® XtremeSound-System* SergedCar.
7.468 km
295 KW (401 PS)
01/2026
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Elektro (WLTP), 20,9 kWh/100km (komb.)
Alpine A390 GT
75.660
Alpine A390 GT
3.445 km
295 KW (401 PS)
01/2026
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Elektro (WLTP), 20,9 kWh/100km (komb.)
Alpine A290 180 GT Premium Klima Navi Leder Rückfahrkamera
41.750
Alpine A290 180 GT Premium Klima Navi Leder Rückfahrkamera
4.999 km
130 KW (177 PS)
01/2026
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Elektro (WLTP), 16 kWh/100km (komb.)
Alpine A390 GT
69.990
Alpine A390 GT
4.990 km
295 KW (401 PS)
01/2026
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Elektro (WLTP), 18,9 kWh/100km (komb.)
Alpine A290 GT Premium
43.560
Alpine A290 GT Premium
3.578 km
130 KW (177 PS)
01/2026
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Elektro (WLTP), 16 kWh/100km (komb.)
Alpine A390 GT*Devialet® XtremeSound-System*
67.994
Alpine A390 GT*Devialet® XtremeSound-System*
8.765 km
295 KW (401 PS)
01/2026
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Diese kommt in der Topversion GTS nicht nur mit serienmäßigen 19-Zöllern, Lederausstattung und Premium-Audio, sondern auch mit dem sogenannten Alpine Telemetrics Expert, einer integrierten Schnittstelle im Multimediasystem, die sportlich relevante Fahrzeugparameter wie Reifen- oder Akkutemperaturen anzeigt. Darüber hinaus bietet die App auch verschiedene Challenges und Coaching-Inhalte, die zu einem bewussteren Fahrerlebnis und mehr Interaktion mit dem Fahrzeug animieren sollen.
Alpine A290 GTS im Test
Die E-Maschine schiebt mit ihren 218 PS und 300 Nm quirlig und ausdauernd an, bei schnellen Lastwechseln leider aber auch ein bisschen nach.
Bild: Lena Willgalis
Nett gemacht, für die eigentliche Performance jedoch in etwa so relevant wie das Mäusekino des Nissan GT-R, das vor rund 20 Jahren schon mehr Inhalte illustrieren konnte. Allerdings lässt sich die A290 keineswegs nur auf ihre Gadgets reduzieren, sondern führt daneben auch wirklich handfeste Vorzüge ins Feld.
Motorbauart
PSM
Nennspannung 
400 V 
Energieinhalt brutto/netto 
55/52 kWh 
Gewicht Batteriepaket 
297 kg 
Energiedichte 
175 Wh/kg 
Maximalleistung 
160 kW (218 PS) 
Peak-Leistung 
160 kW (218 PS) 
Dauerleistung 
78 kW (106 PS) 
Drehmoment 
300 Nm 
maximale Ladeleistung AC/DC 
11/100 kW 
Zeit 15-80 % an HPC 
30 Min. 
Getriebe 
1-Gang-Automatik 
Antriebsart 
Vorderrad 
Maße L/B/H 
3990/1820/1520 mm 
Radstand 
2530 mm 
Kofferraumvolumen
326 l
WLTP-Verbrauch auf 100 km 
16,6 kWh 
 Testwagenpreis
46.300 € 
Die Topspeed ist E-Auto-typisch mau, der Weg dorthin gestaltet sich jedoch durchaus spritzig und reaktionsschnell. Die Lenkung versteift im Beisein des vollen Antriebsmoments merklich, wetzt ansonsten jedoch einen ziemlich flotten Scheitel, während das Fahrwerk auf Unebenheiten ganz schön austeilt, auf kurvigem Geläuf dafür aber auch genauso gut einsteckt.

Alpine A290 GTS schlägt den Mini JCW

Der eigentliche Star im durchaus fetzigen Grundtenor ist jedoch Michelins Pilot Sport 5S, der Reibwert beschert, wie ihn vielleicht noch kein anderer Kleinwagen zuvor erlebt hat. Die Kurvengeschwindigkeiten sind wirklich amtlich, die Bremswege absolut erstklassig und die Performance auch deswegen so durchschlagend, weil der E-Motor selbst auf der Rennstrecke nach drei Runden nicht einknickt.
Alpine A290 GTS im Test
Die hinteren Türen erinnern mit ihren angedeuteten Verbreiterungen an den R5 Turbo. Die Spur ist sechs Zentimeter breiter als im zivilen Renault-Pendant.
Bild: Lena Willgalis
Eine 1:44,76 ist die A290 GTS am Sachsenring gefahren. Damit ist sie trotz Topspeed-Limit gute drei Zehntel schneller als ein konventioneller Mini JCW – was man je nach Perspektive jetzt als Lob fürs E-Auto oder als Schmach für den genannten Verbrenner sehen kann.

Fazit

von

Manuel Iglisch
Sieht man von den Segment-typischen Elektro-Einschnitten in Sachen Reichweite, Ladeleistung und Vmax ab, kredenzt Alpine hier einen durchaus pfiffigen Kleinwagen, der einen absoluten Top-Reifen in teils erstklassige Performance ummünzt. Kurvengeschwindigkeiten und Bremswege überragen das Kleinwagen-Segment deutlich; leider gilt das allerdings auch für den Preis.