Audi Q3 Nachfolger (2024): Illustration
Neuer Audi Q3 wird die letzte Version mit Verbrennungsmotor
Der Audi Q3 fährt in Runde drei. Technisch überarbeitet und mit neuer Optik wird er der letzte Q3 mit Verbrennungsmotor sein. Alle Infos!
Bild: B. Reichel
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Acht Jahre: So lange dauert es in der Regel, bis Fahrzeughersteller von einem Modell den Nachfolger auf den Markt bringen. Im Falle des Audi Q3, der uns seit 2018 in zweiter Generation begleitet, würde das eine Neuauflage im Jahr 2026 bedeuten. So lange will Audi aber offenbar nicht warten. Die Ingolstädter planen, die dritte Generation bereits 2024 vorzustellen – Marktstart könnte dann 2025 sein.
Technisch wird der neue Q3 ein letztes Mal noch auf der "MQB Evo"-Architektur aufbauen; so könnte er dem gerade erst vorgestellten dritten VW Tiguan nacheifern. Vom Band laufen soll der neue Q3 zusammen mit dem Cupra Terramar im ungarischen Györ, er könnte demnach also auch den elektrifizierten Antrieb des spanischen SUV übernehmen.
Der Cupra wird mit einer neuen Generation von Plug-in-Hybridantrieben sowie mit verschiedenen Verbrennungsmotoren erhältlich sein. Seine elektrische Reichweite soll rund 100 Kilometer (WLTP) betragen, die Systemleistung dürfte zwischen 204 und 272 PS liegen.
Grundsätzlich dürfte die Motorenpalette aus elektrifizierten Antrieben bestehen; möglich sind neben Plug-ins auch Mildhybridsysteme mit 48-Volt-Bordnetz. Hier lohnt sich ein Blick auf den neuen Tiguan, der auf Wunsch als 1.5 eTSI mit 130 oder 150 PS kommt. Die größeren Benziner mit zwei Liter Hubraum leisten 204 und 265 PS und sollen beide mit Allrad kommen.
Darüber hinaus könnte auch der RS Q3 neu aufgelegt werden. In der aktuellen Generation arbeitet der charakterstarke 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo mit 400 PS unter der Haube, der – sofern er es in die Neuauflage schafft – wohl mit noch mehr Leistung an den Start gehen könnte.
Neue Erlkönigbilder, wie sie bei "Motor1.com" zu sehen sind, lassen grob erahnen, wie die Neuauflage aussehen könnte. Eine Steilvorlage für den AUTO BILD-Zeichner, der bereits virtuell die Tarnfolie vom Q3 gezogen hat und zeigt, was sich hinter dem Schwarz-Weiß-Muster verbergen könnte!
Los geht's mit dem Grill, der deutlich breiter und kantiger werden könnte als bislang. Dazu dürften die unteren Lufteinlässe angepasst und leicht vergrößert werden. Doch die auffälligste Neuerung sind die Scheinwerfer: Wie es bereits BMW X7 oder der kommende Porsche Macan vorgemacht haben, werden auch die Scheinwerfer des neuen Q3 zweigeteilt sein.
Der schmale Leuchtstreifen beherbergt auch in diesem Fall die Tagfahrleuchte, während der Hauptscheinwerfer nach unten wandert. Matrix-LED-Technik gilt – zumindest gegen Aufpreis – als gesetzt. An der Silhouette wird sich wohl nicht besonders viel ändern, ein paar Zentimeter mehr in der Länge könnte es aber schon geben.
Wie beim Q8 dürfte Audi einen verstärkten Fokus auf den Innenraum und die Vernetzung des Q3 legen, mit neuen Apps und verbesserter Connectivity. Wenn man bedenkt, dass sich Q3 und Tiguan die Technik teilen, könnte auch das neue Infotainment mit bis zu 15 Zoll großem Monitor Einzug in den Audi halten, nur eben mit einer anderen Benutzeroberfläche.
Bis es so weit ist, werden wir uns aber noch gedulden müssen, denn der neue Q3 soll erst Ende 2024 vorgestellt werden. Die Markteinführung dürfte demnach frühestens 2025 stattfinden. Bei den Preisen kann aktuell nur spekuliert werden. Dass der Q3 teurer wird als der Tiguan, gilt aber als sicher. Der VW startet bei 36.600 Euro – der Audi Q3 könnte also an der 40.000-Euro-Marke kratzen.
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