Drei kompakte Sportler im Test
Lichtgestalt?

Man muss keinen sündhaft teuren Supersportwagen sein Eigen nennen, um Vergnügen am Autofahren zu haben. Und man muss dafür auch nicht in eine wenig alltagstaugliche Leichtbaukarosse investieren. Wer ein gerüttelt Maß an Spaß mit voller Tag-für-Tag-von-A-nach-B-Eignung kombinieren möchte, findet in der sportlich aufgerüsteten Kompaktklasse unter Umständen genau sein Traumfahrzeug: nicht zu stark motorisiert, nicht zu hart gefedert, tauglich für eine längere Urlaubsfahrt mit kleiner Familie – doch grundsätzlich auch geeignet, auf einem Rundkurs ordentliche Zeiten in den Asphalt zu stanzen. Mit 265 PS markierte der allradgetriebene Audi S3 bislang die Spitze dessen, was direkt von der Stange, also ohne Umweg über den Veredler, maximal erhältlich war. War, denn mit dem schicken 1er Coupé schickt sich {
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} nun an, den Primus unter den sportlichen Kompakten zu stellen. Mit 306 PS, erreicht durch die Implementierung des aus dem 3er Coupé bekannten Reihensechszylinders mit Biturbo-Registeraufladung, schwingt sich der kompakte Bayer zum kräftigsten Vertreter seiner Klasse auf. Und zeigt mit seiner knackigen Silhouette, dass Kompakte mit Stufenheck alles andere als langweilig daherkommen müssen.
Der Hecktriebler muss sich mit zwei Allradlern messen
Dabei bewegt sich der 1er auf vertrautem Terrain. Mit der 02er-Reihe gelang BMW Mitte der 60er schon einmal der Ritterschlag zum Kultobjekt. Damals garantierte die Kombination aus kraftvollen Motoren, kompakter Karosserie und Heckantrieb reichlich Fahrspaß. Eine wünschenswerte "Rennaissance". Auf der Herausfordererseite stehen mit Audi S3 und Golf R32 zwei bewährte Haudegen, die anstelle des bei den zahmen Versionen der Baureihe üblichen Frontantriebs auf vier angetriebene Räder setzen. Bei Leistungen weit jenseits der 200 PS eigentlich ein Muss, um die Kraft auch gut auf die Straße zu bringen. Oder man setzt eben, wie BMW beim 1er , auf Heckantrieb. Jedoch nicht ohne über Elektronikeingriffe die Kraft zwischen den beiden Hinterrädern je nach Fahrzustand zu verteilen. So wird über das Differenzial etwa das in engen Kurven entlastete, innere Rad elektronisch abgebremst, um die Traktion zu verbessern. Das funktioniert jedoch nur, wenn der Fahrer sowohl die Stabilitätskontrolle DSC als auch die Dynamic Traction Control DTC vorher komplett deaktiviert hat. Bevor wir auf dem Rundkurs ein paar gezeitete Runden hinlegen, einige Worte zur Alltagstauglichkeit der drei Kontrahenten.
Die sportlichsten Innenräume bieten { "alias": "lex", "anchor": "", "bid": "482884", "element": "ir_link", "params": "", "target": "", "text": "VW", "type": "b", "url": "" } und Audi

Bild: Lena Barthelmeß
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