Fiat auf dem Genfer Salon
Für Familie und Umwelt

Die Hingucker am Fiat-Stand auf dem Genfer Salon 2008 heißen Fiorino Panorama und 500 Aria. Der eine will auf der Messe als Familienkutsche glänzen, der andere fährt voll auf Umweltschutz ab.
- Boris Pieritz
Mit dem Fiorino Panorama zeigt Fiat auf dem 78. Genfer Salon die Pkw-Version des neuen italienischen City-Transporters. Der Lade-Künstler soll "modernes Design mit großer Transportkapazität bei kompakten Abmessungen" verbinden, erklärt der Hersteller in seiner Pressemitteilung. Der Fiorino bietet mit einer Dreiersitzbank in der zweiten Reihe bis zu fünf Personen Platz. Die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank kann einzeln und komplett umkgelappt oder vollständig ausgebaut werden. Auch der Beifahrersitz kann umgeklappt oder ganz im Boden versenkt werden. Das Volumen des Gepäckraums beträgt bei normaler Sitzposition 330 Liter (660 Liter bis zur Decke) und wächst – je nach Sitzkonfiguration – bis auf 2800 Liter an. Mit komplett entfernten Sitzen können bis zu 2,5 Meter lange Gegenstände transportiert werden.
Hoch angesetzte und in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, eigenwillig geformte Scheinwerfer in Klarglasoptik und eine kurze Motorhaube sollen für ein markantes Äußeres des Fiorino Panorama sorgen. Im Motorenregal befinden sich zwei Aggregate: ein 1.4-Liter Benziner mit 73 PS (Höchstgeschwindigkeit 155 km/h, Verbrauch laut Hersteller 7,0 l/100 km), und ein 75 PS starker 1.3 Multijet-Diesel (155 km/h / 4,6 l/100km). ABS mit EBD sowie Front- und Seitenairbags sind serienmäßig an Bord, auf Wunsch gibt es Klimaanlage, Einparkhilfe und Lederlenkrad. Der zweite Neuling, der sich in Genf dem Messepublikum zeigt, ist der Fiat 500 Aria. Das Concept-Car basiert auf dem Fiat 500 und macht auf Umwelt-Engel. Sein 1.3-Liter Multijet-Diesel ist mit Partikelfilter ausgerüstet, der die Abgasnorm Euro 5 erfüllt und lediglich 98 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren soll.
Biologisch abbaubare Materialien im Innenraum

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