Ford: Comeback für Fiesta, Focus und Mondeo?
Ford plant Rückkehr ins klassische Pkw-Segment

Aktuell hat Ford neben dem Mustang nur SUV und Nutzfahrzeuge im Programm. Doch Fiesta, Focus und Mondeo könnten bald zurückkehren – mithilfe gleich dreier Partner.
Bild: The Ford Motor Company
Es war eine Nachricht, die Ford-Fans erschütterte: das Aus für Fiesta, Focus und Mondeo. Damit verschwanden nicht nur ikonische Modellnamen aus dem Portfolio – Ford zog sich gleich aus drei klassischen Segmenten zurück: Kleinwagen, Kompaktklasse und Mittelklasse. Übrig blieben der Mustang, diverse SUV sowie Nutzfahrzeuge.
Doch nun könnte es ein Comeback geben. Laut "Ford Authority" soll CEO Jim Farley auf einer Quartalszahlen-Konferenz eine entsprechende Andeutung gemacht haben. Man habe spannende Pläne für Europa, so der Manager.
Konkret habe Farley von "bestimmten Segmenten, die Fords Stärken entsprechen" gesprochen – allerdings mit dem Hinweis, sehr vorsichtig agieren zu wollen.
Drei Hersteller könnten Ford helfen
Das nährt die Hoffnung auf eine Rückkehr ins klassische Pkw-Segment. Die Weichen dafür könnte Ford bereits gestellt haben – über verschiedene Partnerschaften mit anderen Herstellern.

47 Jahre lang wurde der Fiesta gebaut, 2023 kam für den beliebten Kleinwagen das Aus.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Besonders gut stehen offenbar die Chancen für ein Fiesta-Comeback. Ford hat sich mit Renault für zwei Modelle zusammengetan, die auf derselben Plattform wie der neue Twingo, Renault 4, Renault 5 und die Alpine A290 basieren sollen. Heißt: Die neunte Fiesta-Generation würde wohl als Elektroauto zurückkehren. Marktstart könnte Anfang 2028 sein.
Focus als ID.3-Bruder?
Auch für den Focus besteht dank einer anderen Kooperation Comeback-Potenzial. Ford arbeitet bereits mit VW zusammen – bislang vor allem im Nutzfahrzeugbereich. Jüngstes Beispiel ist der neue VW Transporter, technisch eng verwandt mit Ford Transit Custom und Tourneo Custom. Sollte Ford einen elektrischen Focus planen, könnte dieser auf der MEB-Plattform entstehen – und damit zum ID.3-Bruder werden.

Die Produktion des Focus (hier als ST Edition) wurde 2025 offiziell eingestellt.
Bild: The Ford Motor Company
Möglicherweise kommt sogar ein dritter Partner ins Spiel. Laut "Wirtschaftswoche" soll Ford derzeit Gespräche mit Geely führen. Der chinesische Großkonzern – zu dem unter anderem Volvo und Polestar gehören – hält gemeinsam mit Mercedes 50 Prozent der Anteile an Smart. Offiziell bestätigt ist das bislang allerdings nicht.
Nicht nur Elektroautos geplant
Doch nicht alle neuen Modelle sollen rein elektrisch fahren. Wie "Ford Authority" berichtet, soll der Deutschland-Geschäftsführer Christoph Herr gegenüber Händlern angekündigt haben, dass verschiedene Antriebsarten geplant seien – darunter auch Hybridmodelle. Bereits 2027 könnten die ersten neuen Fahrzeuge vorgestellt werden.
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