In den USA ist der bei uns als Mondeo bekannte Ford Fusion bereits seit Mitte 2020 Geschichte. Dasselbe Schicksal ereilt Fords Mittelklasse in absehbarer Zeit auch in Europa: Limousine und Kombi werden nämlich bald durch einen Crossover namens Evos ersetzt. Der kommt mit coupéhafter Dachlinie, schmalen Scheinwerfern und höhergelegtem Fahrwerk deutlich lifestyleorientierter daher als der auslaufende Mondeo. Geleakten Bildern zufolge wird im Innenraum ein breiter Screen im Stil der Mercedes A-Klasse die klassische Kombination aus Instrumenten und Infotainment-Bildschirm ersetzen.
Anders als der nächste Kuga, der wohl auf VWs elektrische MEB-Plattform setzt, muss das Weltauto Evos auch mit konventionellen Antrieben angeboten werden. So dürfte es eine Auswahl an turboaufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren mit drei und vier Zylindern geben, möglicherweise mit optionalem Allradantrieb. Eine Teilelektrifizierung vom Mild- bis zum Plug-in-Hybridantrieb ist fast unumgänglich, eine reine Elektroversion zumindest denkbar. 2022 dürfte Fords neuer Crossover an den Start gehen. Wer dann noch einen Kombi will, der muss sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt umsehen. Gebrauchte Ford Mondeo mit Garantie gibt es schon ab rund 8000 Euro!

Von

Michael Gebhardt