Fünf Fußballer und ihre Tuningautos
Der ultimative Kick

Wenn Bundesligastars nach dem richtigen Tuner suchen, landen sie regelmäßig bei Hummerland. Der prominenteste Kunde von Chefveredler Denis Anderson heißt Kevin Kuranyi.
- Ben Arnold
Denis Anderson weiß, wie Hochleistungssportler ticken – schließlich war er selbst einer. Wer den 1,94 Meter großen Hummerland-Chef mit deutschem und amerikanischem Pass zu Gesicht bekommt, schließt auf Basketball oder Football. Stimmt nur fast: "Ich habe 14 Jahre Tischtennis gespielt – zuletzt in der 2. Liga und der U20-Nationalmannschaft", erzählt der 28-Jährige grinsend. So sehr er diesbezüglich jegliches Klischeedenken unterläuft, so sehr erfüllt er es in anderer Hinsicht: Seit 2004 dealt er mit großkalibrigen Rädern aus den USA. Von Labels wie Giovanna, GFG und Gianelle kennt er das komplette Sortiment auswendig. Mit der scharfen Ware beliefert er Autohäuser der Ober- und Luxusklasse – momentan 72 an der Zahl. Alle Räder aus Denis' Sortiment sind vom TÜV abgesegnet. "Amerikanische Ware hat mancherorts einen zweifelhaften Ruf. Ich will meinen Kunden hingegen demonstrieren, dass sie bei mir 1-a-Qualität einkaufen."
Ist ein M6 Cabrio lässig wie ein wie ein konsequent veredelter 300 C?

Bild: A. Perkovic

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Mafiös und doch sportlich
Dede, seit 10 Jahren bei Dortmund, darf sich guten Gewissens etwas mehr erlauben: "Demnächst kaufe ich mir ein M6 Cabrio", erklärt der Führungsspieler und Abwehrspezialist. Vorerst tut es jedoch ein von Hummerland getunter 300 C Diesel. "Ein Auto von unübertrefflicher Coolness – mafiös und doch sportlich." Der Brasilianer hat sich für das volle Programm entschieden: 22-Zöller, Bodykit, Sportauspuff, Xenon-Scheinwerfer, Chiptuning, Sportfedern, Design-Heckleuchten und einen Grill im Bentley-Stil.

Bild: A. Perkovic
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