Getriebewahl: manuell oder automatisch?
Automatik kommt in die Gänge

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Automatikgetriebe werden immer beliebter. Das haben der ADAC und der Branchenverband DAT herausgefunden. Die Vorteile gegenüber dem manuellen Gangwechsel sind vielfältig.
Werden deutsche Autofahrer immer bequemer? Der Trend bei der Wahl des Getriebes lässt darauf schließen. Wie der ADAC und der Branchenverband Deutsche Automobil Treuhand (DAT) herausfanden, hat sich der Hang zur Automatik in den vergangenen 15 Jahren vervielfacht. Während 1999 nur jeder zehnte Autofahrer den Schalthebel rechts stehen ließ, kam im Jahr 2014 schon jeder vierte automatisch in die Gänge – Tendenz steigend. Das Bedürfnis nach mehr Komfort spiele beim Autokauf eine immer größere Rolle, vor allem bei älteren Menschen, sagt ADAC-Experte Helmut Klein vom Technikzentrum Landsberg. Die Vorteile der Automatik sind vielfältig: kein Schwitzen beim Berganfahren, kein Abwürgen des Motors und vor allem kein ständiges Rauf- und Runterschalten samt Kuppeln im Stop-and-go auf der Autobahn oder im Berufsverkehr. Hinzu kommt, dass bei modernen Automatikgetrieben inzwischen sogar Sprit gespart werden kann, da ein zu spätes Hochschalten wie beim manuellen Getriebe ausgeschlossen ist. Zudem unterstützt das selbst schaltende Getriebe besser die immer beliebteren Fahrassistenzsysteme, wie beispielsweise den Stauassistenten.Und was wird nun aus der Handschaltung? Weicht der Spaß am Fahren immer mehr dem steigenden Komfortbedürfnis? "Bei kontinuierlicher Entwicklung werden sich in 20 Jahren Automatik- und Schaltgetriebe ziemlich die Waage halten", prophezeit ADAC-Experte Klein. Mitentscheidend werde auch die Entwicklung neuer Antriebstechniken wie Elektro oder Brennstoffzelle sein. Richtig aussterben werde der Schalthebel aber auch langfristig nicht, so Klein: "Als kostengünstigste Lösung im Kleinwagensegment, um Gewicht zu sparen und auch für sehr sportlich orientierte Fahrer ist das Schaltgetriebe immer noch erste Wahl."
Drei Automatikgetriebe im Test

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Bild: Sven Krieger

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Doppelt schaltet besser: Das Doppelkupplungsgetriebe im Audi A6 nutzt zwei Schaltwellen mit jeweils eigener Kupplung. Der nächste Gang ist also immer schon vorgewählt, beim Schalten entsteht so keine Zugkraftunterbrechung.
Bild: Werk

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Weniger Teile, weniger Reibung – so könnte man das Prinzip des Automaten im BMW 5er umschreiben. ZF hat die Zahl der Bauteile reduziert, was den Verbrauch niedrig hält.
Bild: Werk

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Mehr muss nicht mehr wiegen: Für die zusätzliche Fahrstufe gegenüber BMW braucht Mercedes ein Schaltelement mehr. Trotzdem wiegt die 9G-Tronic in der E-Klasse wie das ZF-Getriebe im BMW unter 100 Kilo. Die wichtigste Frage bei allen Getrieben: Wie fährt es sich damit?
Bild: Werk

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Für den Mercedes lautet die Antwort: herrlich entspannt. Die gewaltigen 620 Nm Drehmoment des Dreiliter-Diesels in der E-Klasse würden wohl auch mit einer Dreistufenautomatik noch ordentlich zurechtkommen, ...
Bild: Sven Krieger

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... wir wären dann allerdings deutlich hektischer unterwegs. Die riesige Übersetzungs-Spreizung von der ersten bis zur neunten Fahrstufe beträgt beim Benz immerhin 9,15 – Audi schafft etwa acht, BMW sieben. Zusammen mit der langen Achsübersetzung des E 350 BlueTec ...
Bild: Sven Krieger

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... muss sich dessen V6-Diesel oft nur gerade so eben über die Leerlaufdrehzahl mühen, schon schnurrt die Fuhre friedlich brummelnd und sanft säuselnd davon.
Bild: Sven Krieger

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Schon irre: Bei Maximaltempo 250 km/h rotiert die Kurbelwelle im höchsten Gang schlappe 2700-mal in der Minute. Im BMW liegen dann schon 3200 Touren an, beim Audi sind es noch einmal 500 Umdrehungen mehr. Auf langen Reisen gibt es definitiv kein besseres Beruhigungsmittel als die 9G-Tronic von Mercedes.
Bild: Christian Bittmann

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Die Gemütlichkeit der Sternen-Automatik bringt bei engagierter Fahrweise allerdings auch Nachteile. Gangwechsel dauern minimal länger, das blitzschnelle manuelle Runterschalten über drei oder vier Fahrstufen schaffen BMW und Audi eindeutig flotter.
Bild: Sven Krieger

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Zudem kann die E-Klasse die ersten vier Gangwechsel nie ganz verbergen, stets gibt es eine ganz kurze Unterbrechung des Kraftschlusses. Klar, die Übergänge finden weich und fließend statt, ...
Bild: Sven Krieger

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... trotzdem kann der Beifahrer die Schaltvorgänge mitzählen und weiß dann immer, welche Fahrstufe anliegt. In 5er und A6 kann er das vergessen, ...
Bild: Sven Krieger

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... vom Schalten bekommt er hier definitiv nichts mit. Dem Doppelkupplungsgetriebe des Audi wurde das absolut ruckfreie Schalten quasi in die Wiege gelegt, ...
Bild: Sven Krieger

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... weil zwei Schaltwellen mit zwei Kupplungen abwechselnd die Gänge nachlegen, gibt es einfach keine Zugkraftunterbrechungen.
Bild: Sven Krieger

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BMW muss man schlicht zur Wahl von ZF als Automatik-Partner gratulieren – auch wenn Anhänger-Kapitäne beim Rangieren nach wie vor ärgert, ...
Bild: Sven Krieger

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... dass der Wählhebel beim Öffnen der Tür automatisch auf „P“ springt – eine bessere Schaltbox kennen wir derzeit nicht. Jeder Übersetzungswechsel wird so fein verschliffen, ...
Bild: Sven Krieger

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... dass der Pilot ihn nur beim Blick auf den Drehzahlmesser mitbekommt. Wozu wir natürlich auch ZF gratulieren. Ganz offensichtlich haben sich mit der "8HP" aus dem Hause ZF ...
Bild: Sven Krieger

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... und dem Dreiliter-Reihensechszylinder von BMW zwei gefunden, die füreinander bestimmt sind. Trotz vergleichbarer Leistungen kommt der BMW in diesem Vergleich nicht nur schneller in die Gänge als Audi und Mercedes, er verbraucht auch noch am wenigsten.
Bild: Sven Krieger

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Über die paar Zehntel bei den Fahrleistungen müssen wir hier gar nicht viele Worte verlieren. Dass der BMW in 6,3 Sekunden auf Tempo 100 stürmt, beeindruckt, ...
Bild: Sven Krieger

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... doch die 6,6 Sekunden des Audi und 6,7 Sekunden für den Benz geben auch keinen Grund zur Sorge. Peanuts – und nur am Stammtisch wichtig. Groß fallen die Unterschiede zwar auch beim Verbrauch nicht aus, ...
Bild: Sven Krieger

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... das Thema ist aber deutlich wichtiger. Ein Testverbrauch von 6,5 l/100 km für einen fast fünf Meter langen 5er mit 258 PS – vor dieser Ingenieurleistung ziehen wir den Hut. Und wundern uns, …
Bild: Sven Krieger

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… dass der Mercedes mit seinen neun Fahrstufen einen halben Liter mehr verbraucht. Fest steht, dass die E-Klasse meist mit weniger Drehzahl unterwegs ist – was als Appetitzügler nie verkehrt ist. Andererseits wiegt der Benz fast 100 Kilo mehr, fehlt ihm die Segelfunktion (folgt Herbst 2014), muss sein V6 mehr innere Reibung überwinden als der BMW-Reihensechser.
Bild: Sven Krieger

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Mit den gleichen Nachteilen kämpft übrigens auch der Audi, der zudem noch seinen Allradantrieb mitbewegen muss. Ergebnis: 7,3 l/100 km. Trotzdem wird hier niemand ausgezählt. Im Gegenteil. Alle drei Automaten überzeugen.
Bild: Sven Krieger

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Platz drei: Audi A6 3.0 TDI Clean Diesel 7-Gang-S-Tronic. Im Verbund mit dem starken TDI steht das S-Tronic einer Wandlerautomatik kaum nach. Kurze Übersetzung und schwerer Allrad bringen Abzüge.
Bild: Sven Krieger

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Platz zwei: Mercedes E 350 BlueTec 9G-Tronic. Wer entspannt reisen will, liegt hier richtig. Nur bei dynamischer Fahrweise zeigt der Benz Schwächen. Und der Verbrauch müsste geringer sein.
Bild: Sven Krieger

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Platz eins: BMW 530d 8-Gang-Sportautomatik. Schnell und unbemerkt sortiert der BMW die Gänge, liefert neben den besten Fahrleistungen auch den niedrigsten Verbrauch – besser geht’s nicht.
Bild: Sven Krieger

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Das Fazit von Gerald Czajka: "Besser als mit diesen Getriebeautomaten geht es wirklich nicht mehr. Allen voran der BMW, der von sportlich bis sparsam einfach alles kann. Ihm folgt die E-Klasse mit neuer Neunstufenautomatik, ...
Bild: Sven Krieger

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... dank extrem niedrigem Drehzahlniveau die Empfehlung für entspanntes Reisen. Und auch der Audi muss sich nicht verstecken, dürfte aber sparsamer und gelassener sein."
Bild: Sven Krieger
Automatikgetriebe im Vergleich

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Immer öfter nimmt die Technik dem Autofahrer den Gangwechsel ab. Aber welches System schaltet am besten? AUTO BILD hat acht verschiedene Automatikgetriebe getestet.
Bild: Toni Bader

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Auf dem achten Platz mit zwei von fünf Punkten landet der Smart fortwo. Der Kleine spart zwar ganz automatisch, aber komfortabel läuft das Ganze nicht ab.
Bild: Werk

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Eigentlich steckt im kleinen Schwaben ein konventionelles Fünfganggetriebe. Eine Elektronik sorgt für die Gangwechsel, steuert dabei den hydraulisch betätigten Kupplungsgeber. Auch die Schaltbetätigung wird über Stellelemente geregelt.
Bild: Werk

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Die Vorteile: Die Lösung ist günstig und braucht wenig Platz – davon hat der Smart-Motorraum ja sowieso nicht allzu viel. Das Anfahrverhalten des kurzen Autos mit Hinterradantrieb lässt sich besser kontrollieren, das Kupplungspedal entfällt.
Bild: Toni Bader

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Die Nachteile: Beim Gangwechsel treten stark ausgeprägte Zugkraftunterbrechungen auf, das Rangieren erfordert Gewöhnung. Beim Herunterschalten stören lange Pausen bis zum erneuten Kraftschluss.
Bild: Toni Bader

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Der Smart ist für sein nervtötendes Nicken berüchtigt, während die Tachonadel die Skala erklimmt. Diese ruckenden Gangwechsel entstehen beim schlagartig abreißenden Kraftschluss – immer dann, wenn die Kupplung beim Schalten öffnet. Außerdem sind die Schaltpausen lang. Der Effekt verstärkt sich noch, ...
Bild: Toni Bader

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... weil das kurze Auto bei starkem Beschleunigen heftig nickt. Besonders schwer tut sich die Automatik zudem beim Kick-down. Gefühlt dauert es eine Ewigkeit, bis das Getriebe nach Durchtreten des Gaspedals in einen passenden Gang herunterschaltet.
Bild: Toni Bader

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Darüber hinaus muss der Smart mit fünf Gängen auskommen, der drehmomentschwache Motor läuft so häufig in einem unpassenden Drehzahlbereich. Wer also nicht restlos auf Fahrspaß verzichten möchte, schaltet an einem Smart-Arbeitsplatz lieber selbst.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Günstig – aber leider nicht gut. Die Schaltpausen sind einfach zu lang, der daraus resultierende Komfortnachteil immens. Immerhin schafft es das automatisierte Getriebe, uns beim Tanken ein Lächeln zu entlocken."
Bild: Toni Bader

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Der siebte Platz mit dreieinhalb von fünf Punkten geht an den Audi A4. Seine Multitronic ermöglicht unendlich viele Übersetzungen, die stufenlos ineinander übergehen. Das macht das Beschleunigen komfortabel. Aber der Spaß fehlt, und der Durst steigt.
Bild: Uli Sonntag

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Diese Laschenkette überträgt im Audi CVT die Kraft. Sie läuft zwischen zwei Kegelscheibenpaaren, die sich zusammen- oder auseinanderschieben, so verschiedene Übersetzungen ermöglichen.
Bild: Werk

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Die Vorteile: Die Motordrehzahl lässt sich auf einen definierten Bereich festlegen, das verhilft dem Wagen entweder zu optimalen Beschleunigungswerten oder zum optimalen Verbrauch. Allerdings nimmt der Fahrer die beim Beschleunigen gleich bleibende Drehzahl als gummibandartige Charakteristik wahr, was eindeutig ein Nachteil des Systems ist.
Bild: Toni Bader

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Zudem läuft die Laschenkette mit viel Reibung, was den Verbrauch erhöht. Und: CVT-Getriebe vertragen keine großen Drehmomentwerte. Der Audi A4 beschleunigt im Normalmodus nach dem "Gummibandprinzip". Je nachdem wie stark der Fahrer das Gaspedal durchdrückt, ...
Bild: Toni Bader

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... pegelt sich die Motordrehzahl auf spritsparende 2000 Touren oder sprintfreudige 4000 Umdrehungen ein und verharrt in diesen Bereichen. Dagegen steht: Im Fahr-Programm S simuliert das CVT-Getriebe des A4 sportliche Gangsprünge, ...
Bild: Toni Bader

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... beim Beschleunigen erlebt der Fahrer ein normales Automatik-Gefühl. Beim Anfahren fällt es schwer, die Kraft zu dosieren, besonders nach dem Kaltstart reagiert der A4 ruppig. Rund ein Liter Mehrverbrauch im Vergleich zu einem A4 2.0 TDI mit Schaltung sind außerdem zu viel.
Bild: Toni Bader

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Und das CVT-Getriebe ist defektanfällig. So musste es in unserem Dauertestfahrzeug A4 2.0 TDI nach rund 60.000 Kilometern Fahrstrecke bereits ersetzt werden.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Das subjektiv hektische Aufbrausen beim Beschleunigen lässt sich in Sportstellung unterdrücken – im Grunde optimal. Aber der Mehrverbrauch stört, verhagelt so die gute CVT-Bilanz."
Bild: Toni Bader

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Der Mercedes SL 63 AMG fährt mit dreieinhalb von fünf Punkten auf Platz sechs. Allein der Name: AMG Speedshift MCT – klingt beinahe wie ein Leistungsversprechen. Dahinter versteckt sich im Prinzip eine konventionelle Siebenstufenautomatik. Allerdings eine, ...
Bild: Toni Bader

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... die direkt aus dem Sportstudio kommt. Im schnellen Roadster überträgt ein Paket aus sechs Kupplungsscheiben (Multi-Clutch Technology) die Kraft. Die leichten Lamellenelemente vertragen ...
Bild: Werk

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... die hohen Drehzahlen des 6,2-Liter-V8, laufen verschleißmindernd im Ölbad – neben der kompakten Bauform sind das die größten Vorteile. Nachteil: Das System ist teuer.
Bild: Toni Bader

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Wenige Meter nach dem Anfahren – was in Komfortstellung ausgesprochen sensibel abläuft – hängt der SL bissig wie ein Schalter am Gas. Er schaltet fast so rasant hoch wie ein Doppelkupplungsgetriebe, wechselt die Fahrstufen nur in der sportlichsten Einstellung mit spürbarem Nachdruck.
Bild: Toni Bader

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Auffällig: Beim Kick-down lässt der Roadster nichts anbrennen, nahezu verzögerungsfrei überspringt der SL 63 auch mehrere Gänge nach unten. Eine Launch-Control (Race-Start-Programm im Automatik-Menü) macht den stehenden Start zu einem ganz besonderen Kick.
Bild: Werk

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Das Fazit: "Trotz Verwandtschaft zu einer normalen Komfort-Automatik – das MCT ist höllisch sportlich eingestellt. Allerdings ist die SL-Super-Automatik eine verdammt teure Kombination."
Bild: Toni Bader

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Platz fünf mit dreieinhalb Punkten: der Mercedes SLS AMG. Bei seinem Antriebssystem ziehen Kenner anerkennend die Augenbrauen hoch.
Bild: Uli Sonntag

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Aus Platz- und Gewichtsgründen darf das Getriebe des SLS nicht beim Motor bleiben. Stattdessen arbeitet es im Heck des Supersportlers. Mit Doppelkupplung, sieben Gängen und integriertem Sperrdifferenzial gehört es zu den besonders exotischen Automaten. Dank Zweiwellen-Prinzips sind extrem knappe Schaltpausen möglich (bis 100 Millisekunden), ...
Bild: Werk

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... dazu verträgt das DCT höchste Drehzahlen, überträgt die Kraft schlupffrei und hat einen besseren Wirkungsgrad als eine herkömmliche Wandlerautomatik. Die elektronische Steuerung der Anfahrkupplung ermöglicht eine Sprintstart-Automatik.
Bild: Toni Bader

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Nachteile des Systems: Die aufwendige, teure Bauart ist nur für Supersportler à la SLS geeignet. Beim Herunterschalten ist das DCT-Getriebe dem Verwandten MCT im SL 63 AMG unterlegen.
Bild: Toni Bader

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Besonders das Fahrgefühl passt perfekt zum SLS. Direkt, schnell und in Sportstellung herrlich endgültig peitscht der Flügeltürer die Gänge durch. Beim Herunterschalten hebt die Elektronik die Drehzahl genau passend an, ...
Bild: Toni Bader

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... so schaltet der Wagen nahezu lastfrei herunter, störende Schleppmomente treten nicht auf. Die Launch-Control erlaubt zudem stehende Starts, die fast schon für den Dragstrip taugen.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Schnell, effektiv, messerscharf – das DCT passt perfekt zum Supersportler SLS. Sogar die Gewichtsverteilung hat AMG berücksichtigt. Allerdings sollte Geld bei der Anschaffung keine Rolle spielen."
Bild: Toni Bader

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Den vierten Platz mit dreieinhalb Punkten belegt der Audi A1 mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das die Fahrstufen schon mal im Voraus einlegt.
Bild: Uli Sonntag

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Nimm zwei – so das Motto bei der Doppelkupplung. Denn genau genommen arbeiten in ihrem Gehäuse zwei Getriebe. Eines für ungerade Gänge (1, 3, 5, 7), das andere für die geraden Übersetzungen (2, 4, 6). Jede Getriebewelle hat eine eigene Kupplung. Der Clou: Ist etwa der zweite Gang aktiv, ...
Bild: Werk

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... steht der dritte bereits fertig verzahnt bereit und wartet nur auf das Go von seiner Kupplung. Das passiert rasend schnell, die Zugkraft wird praktisch nicht unterbrochen. Vorteil: Der Wirkungsgrad dieser Variante mit trockenen Kupplungen ist höher als bei jeder anderen Automatik, ...
Bild: Toni Bader

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... darüber hinaus ist eine Start-Stopp-Anlage relativ leicht realisierbar. Aber es gibt auch Nachteile: Herunterschalten dauert teilweise lange. Die Getriebe-Konstruktion ist schwer und technisch aufwendig, somit teuer.
Bild: Toni Bader

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Im Vergleich zu einem A1 TFSI mit Schaltgetriebe verbraucht die S-Tronic nicht mehr Benzin. Dagegen stehen jedoch happige 1700 Euro Automatik-Aufpreis. Im Verhältnis zum Wagenpreis ist das zu viel. Hochschalten hat dafür etwas von Zauberei – im Teillastbereich jongliert das DSG rasend schnell und nahezu unmerklich mit den Gängen, ...
Bild: Toni Bader

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... beim vollen Beschleunigen rücken die Kupplungen allerdings leicht schleifend ein, speziell in den Gängen vier, fünf und sechs ist das zu spüren. Ebenfalls auffällig: Nach dem Kick-down vergeht gefühlt eine Ewigkeit, bis der A1 beispielsweise vom sechsten in den vierten Gang herunterschaltet.
Bild: Toni Bader

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Beim Rangieren reagiert die Anfahrkupplung sehr sanft. Geht es aber beispielsweise einen Bordstein hinauf, ist Gefühl gefragt. Im Gegensatz zum A1 mit manuellem Sechsganggetriebe steht der S-Tronic eine zusätzliche Fahrstufe zur Verfügung, das senkt die Motordrehzahl nochmals.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Schade, dass die S-Tronic so teuer ist. Aber immerhin verbraucht sie nicht mehr als ein Handschalter, wechselt blitzschnell und komfortabel die Gänge. Eine Empfehlung – wenn man das Geld hat."
Bild: Toni Bader

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Mit vier von fünf Punkten fährt der Toyota Prius im Automatik-Vergleich auf Platz drei vor. Der Japaner kommt ganz ohne Gänge klar – ihm hilft ein Elektromotor auf die Sprünge.
Bild: Uli Sonntag

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Tatsächlich gibt es im Prius kein Getriebe im herkömmlichen Sinne, geschaltete Übersetzungen fehlen. Im Prius mit Hybridantrieb arbeiten ein Benzinmotor und die Elektrokomponenten elektronisch kontrolliert zusammen, geben die Kraft auf verschiedenen Wegen an die Vorderräder weiter. Zwar gibt es im Prius einen Planeten-Zahnradsatz, ...
Bild: Werk

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... der bietet jedoch nicht wie bei einer konventionellen Automatik mehrere Gang-Kombinationen. Im Prinzip bewegt der Verbrennungsmotor nur einen Generator, der entstehende Strom treibt über eine zweite E-Maschine die Räder an beziehungsweise lädt die Fahrbatterie.
Bild: Toni Bader

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Soll der Verbrenner direkt helfen, nutzt das System den Generator als Kupplung. Dabei wird die E-Maschine über elektrischen Widerstand abgebremst, die Kraft des Benziners gelangt über den Planeten-Zahnradsatz an die Antriebsräder. Vorteile: Der Verbrenner kann in einem vorteilhaften Lastbereich arbeiten, ...
Bild: Toni Bader

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... unabhängig von der Drehzahl des Antriebsstrangs. Er läuft effektiver, das spart Sprit. Aber: Auch wenn hier nur ein stufenloses Getriebe per Elektronik simuliert wird, der Fahrer spürt die Nachteile eines echten CVT: Gummibandeffekt beim Beschleunigen, hohes Drehzahlniveau bei hohem Tempo.
Bild: Toni Bader

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Elektromotor und Vierzylinder arbeiten beim Anfahren perfekt zusammen. Der Prius beschleunigt ruckfrei aus dem Stand heraus, nimmt so zügig Fahrt auf wie ein dicker Diesel. Vor allem die Extraportion Kraft aus dem E-Antrieb verhilft ihm zu dem mühelosen Antritt, ...
Bild: Toni Bader

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... allenfalls das gleichbleibend gequält klingende Motorgeräusch beim vollen Beschleunigen irritiert. Subjektiv bleibt hier Kraft auf der Strecke.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Aus Komfort- und Sparsicht geht es nicht besser. Der Fahrspaß bleibt jedoch auf der Strecke. Ganz klar: Das 'Getriebe' des Prius kann es so nicht in anderen Autos geben. Die intelligente Kraftverteilung ist exakt auf den Hybriden zugeschnitten."
Bild: Toni Bader

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Vier Sterne gibt es für den Porsche Panamera, der damit auf Platz zwei landet. Sein PDK mit sieben Fahrstufen sorgt mit Lamellen im Ölbad für eine stabile Kraftübertragung.
Bild: Sven Krieger

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Grün und Grau kennzeichnen die beiden Kraftwege: Die geschlossene innere Kupplung ermöglicht hier den rot markierten Verlauf. Grau wird erst mit Schließen des äußeren Lamellenpakets aktiv. Die Kupplungen laufen komplett in Öl. Das schont das Material und ...
Bild: Werk

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... kühlt gleichzeitig, sodass die hohen Drehmomente des Panamera-Motors ohne Risiken und Nebenwirkungen übertragen werden können. Trockene Kupplungen wie im A1 würden ruck, zuck verrauchen. Ansonsten arbeiten die Getriebe von Audi und Porsche nach dem gleichen Prinzip ...
Bild: Toni Bader

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... und mit dem gleichen Vorteil: Die Doppelkupplung erfreut den Fahrer mit schneller und sparsamer Arbeitsweise. Herunterschalten dauert allerdings länger. Dazu ist der Wirkungsgrad schlechter, die im zähen Ölbad rotierenden Kupplungspakete rauben Kraft, ...
Bild: Toni Bader

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... das Anfahrverhalten ist mitunter ruppig. Rollt der Porsche im zweiten Gang los (Normalmodus), rückt die Anfahrkupplung am Ende der Schlupfphase stets leicht ruckend ein. Beim Rangieren ist zudem ein ruhiger Gasfuß angesagt.
Bild: Toni Bader

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Ansonsten schaltet der Panamera blitzschnell und sanft hoch, auf Knopfdruck auch knallhart mit herzhaft "einrastenden" Gängen. Vorbildlich: Im Gegensatz zum handgeschalteten Panamera verbraucht die PDK-Variante zwei Liter Benzin weniger.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Ein sportlicher Panamera dazu ein schnell und effektiv arbeitendes PDK – eine beinahe perfekte Kombination. Nur am Anfahrverhalten muss Porsche noch feilen, das können die Konzernkollegen durchaus besser."
Bild: Toni Bader

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Mit viereinhalb Punkten fährt ein Münchner ganz oben aufs Siegerpodest: der BMW 5er. Mehr als die acht Fahrstufen seiner Automatik geht zurzeit nicht. Aber hilft viel auch viel?
Bild: Toni Bader

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Die Wandlerautomatik ist die am weitesten verbreitete Variante. Und technisch wohl auch die komplizierteste. Sogenannte Planeten- Zahnradsätze sortieren die Gänge, beim Schalten bremsen Lamellenpakete (früher: Bänder) die zu wechselnden Zahnradkombinationen ab, ...
Bild: Werk

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... beim Anfahren vermittelt ein Drehmomentwandler. Er leitet die Motordrehzahl ganz sanft an das Getriebe weiter und verstärkt sie dabei. Um bei konstanter Fahrt den Schlupf zu bändigen, steht auch noch eine Überbrückungskupplung parat. Nur gut, dass der Fahrer den Hebel nur auf "D" stellen muss. Der Wandler erlaubt sanftes Anfahren, ...
Bild: Toni Bader

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... gleichzeitig dämpft er Schwingungen, der Schaltkomfort ist hoch. Das Getriebe selbst ist kompakt, robust und verträgt enorme Drehmomente. Ein leichter Schlupf zwischen Motor und Getriebe bei wechselndem Tempo ...
Bild: Toni Bader

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... erhöht aber den Verbrauch, der Wirkungsgrad ist schlechter als bei einem Schaltgetriebe. Dazu ist eine Wandlerautomatik schwer, braucht eine aufwendigere Ölversorgung und Kühlung, die Drehzahlfestigkeit ist relativ gering.
Bild: Toni Bader

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Mit einer Überbrückungskupplung und gleich acht Fahrstufen stellt BMW die Automatik-Welt auf den Kopf. Genauer: Bald nach dem Anfahren blockiert eine elektronisch regulierte Kupplung den Schlupf im Wandler, Motor und Getriebe sind dann wie bei einem Handschalter fest miteinander verbunden. Das fühlt sich nicht nur sportlich direkt an, ...
Bild: Toni Bader

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... sondern reduziert auch den Verbrauch. Gaspedalbewegungen setzt der 520d herrlich spontan um, im Schiebebetrieb wirkt die Motorbremse wie beim Herunterschalten. Acht Gänge sorgen für eine weite Spreizung. In den letzten beiden Gängen fällt die Drehzahl extrem stark ab, das spart auf der Autobahn Sprit und macht den 5er zum Flüster-Express.
Bild: Toni Bader

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Gleichzeitig findet der Automat beim Kick-down immer eine passende Fahrstufe für das maximale Drehmoment des 520d. Letztlich ist die Automatik des 5ers fast so sparsam wie ein manuelles Getriebe. Mit 5,3 l/100 km verbraucht sie gerade mal 0,2 Liter mehr als der handgeschaltete 520d.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Der gute alte Wandlerautomat bietet den besten Kompromiss. Speziell in Verbindung mit einer früh wirkenden Überbrückungskupplung und acht Fahrstufen überzeugt die effiziente Automatik des BMW auf ganzer Linie."
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Von wegen lahm und spritfressend – diese Zeiten sind endgültig vorbei. Das Beispiel BMW 520d zeigt, dass moderne Automaten weder den Fahrspaß vermiesen noch zum Mehrverbrauch beitragen. Ohnehin wird selbst schalten ...
Bild: Toni Bader

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... mit steigender Gangzahl (der BMW hat acht!) mühsam und für manche Fahrer wohl auch irgendwann unmöglich. Und vergessen wir nicht, dass eine Automatik auch zur Sicherheit beiträgt, ...
Bild: Toni Bader

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... weil sie den Fahrer vom Kuppeln und dem Wechseln der Gänge entbindet. So kann der sich voll und ganz auf den Verkehr konzentrieren."
Bild: Toni Bader
Handschaltung vs. Automatik

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Automatik? Da winken viele ab. Und glauben, sie könnten es besser. Wir haben es bei einem Vergleich mit manuellen Getrieben überprüft: Audi A4, BMW 3er, Honda Jazz, Kia Sportage, Mazda CX-3, Mercedes A-Klasse, Mini Cooper, Smart forfour, Toyota GT86 und VW Touran treten zum Duell der Schaltsysteme an.
Bild: Toni Bader

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Gut sieht er aus: schnittig, stilvoll. Außerdem bringt der Audi A4 seinen Fahrer oft über lange Strecken ans Ziel. Also gönnen wir uns in der Mittelklasse ...
Bild: Toni Bader

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... den starken Zweiliter-TDI mit 190 PS.
Bild: Toni Bader

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Und obendrein auch noch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Moment mal, Diesel und DSG? Da hatte AUTO BILD doch immer was zu meckern, oder? Stimmt, doch in diesem Fall meckern wir nur ganz leise. Denn der bärenstarke TDI schafft es, ...
Bild: Toni Bader

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... die beim spontanen Zwischenspurt manchmal etwas unwilligen Kupplungen zu überstimmen und in (fast) jeder Situation für den erwarteten Vorwärtsdrang zu sorgen. Auch das Rangieren gelingt diesem Duo geschmeidiger als etwa dem Touran, der ebenfalls mit TDI und DSG antritt.
Bild: Roman Raetzke

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An der Handschaltung an sich gibt es dabei nichts auszusetzen. Die Gänge finden sich fast von allein, die passende Gangstufung verhindert, dass der A4 im Leistungsloch verhungert. Dennoch gelingt es mit dem Handschalter weniger gut, ...
Bild: Toni Bader

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... die Kraft angemessen auf den Asphalt zu bringen. Gerade bei Nässe braucht es einen sensiblen Kupplungsfuß, damit die Vorderräder nicht von den 400 Nm Drehmoment überrollt werden und haltlos durchdrehen. Das regelt das Doppelkupplungsgetriebe einfach eleganter.
Bild: Toni Bader

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Zugegeben, dafür kostet das automatische Gangmanagement satte 2300 Euro extra. Doch bei einem Grundpreis von 38.550 Euro für den A4 2.0 TDI sollte das Geld drin sein.
Bild: Roman Raetzke

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Das Fazit: "In die sehr elegante Mittelklasse-Limousine aus dem Hause Audi passt die Automatik besser als eine manuelle Box. Zudem kommt das DSG mit dem bärenstarken TDI besser klar. Hier lohnt der (hohe) Aufpreis."
Automatik vs. Handschaltung: 1:0.
Automatik vs. Handschaltung: 1:0.
Bild: Toni Bader

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Bei einem BMW mit Automatik rümpfen nur noch gusseiserne Fans die Nase. Die Zeiten der trägen Vier- und Fünfstufenautomaten sind längst vorbei.
Bild: Toni Bader

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Aktuell stehen im Automatik-3er acht Stufen zur Verfügung. Und die beeindrucken mit ihrer Sicherheit beim Wechsel. Die Fahrstufen passen immer, werden äußerst sanft und schnell gewechselt.
Bild: Toni Bader

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Im Eco-Pro-Modus kuppelt die Automatik im Schiebebetrieb aus und lässt den 318d im Leerlauf segeln, bei Kick-down werden auch mal mehrere Stufen übersprungen.
Bild: Sven Krieger

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Die leichte Anfahrschwäche des Turbodiesels kompensiert die Automatik durch gekonntes Einschleifen der Wandlerkupplung, die bereits bei niedrigen Drehzahlen schließt und so einen direkten Vortrieb wie bei einer Handschaltung erlaubt.
Bild: Toni Bader

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In der achten Fahrstufe dreht der Motor des 318d bei 130 km/h gerade mal 1800 Touren. Bei gleichem Tempo zeigt der Drehzahlmesser des Schaltwagens im sechsten Gang 2300 Umdrehungen an.
Bild: Lena Barthelmess

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Damit wir uns nicht missverstehen: Auch mit manuellem Getriebe ist der 318d ein sehr angenehmes Fahrzeug. Die Handschaltung lässt sich präzise und leicht bedienen, die Ganganschlüsse stimmen, beim Herunterschalten eliminiert automatisches Zwischengas das Schleppmoment des Antriebs.
Bild: Toni Bader

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Im direkten Vergleich besticht aber der Komfortgewinn der Automatik. Fahrleistungen und Verbrauch sind nahezu identisch. Einziger Haken: der Aufpreis von 2150 Euro. Das Geld ist aber gut angelegt.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Ja, wissen wir. Zum sportlichen Selbstverständnis der Marke passt eigentlich nur die manuelle Schaltung. Doch die Automatik arbeitet bei BMW inzwischen so perfekt, dass an ihr kein Weg vorbeiführt."
Automatik vs. Handschaltung: 2:0.
Automatik vs. Handschaltung: 2:0.
Bild: Toni Bader

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Jaulen im Jazz? Der Takt stimmt nur im Schalter, denn beim Kick-down hören wir das altbekannte Lied der Riemenscheibenautomatik.
Bild: Toni Bader

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Der kleine 1,3-Liter-Benziner des Jazz, ohnehin kein Leisetreter, jault auf wie gequält, bis die Beschleunigung mit Verzögerung nachkommt. Wie am Gummiband.
Bild: Werk

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Das bleibt der prägende Nachteil dieses CVT-Getriebes, das bei Kleinwagen (und im Audi A6) früher mal groß in Mode war. Inzwischen ist die Jaule-Automatik ein Auslaufmodell. Warum, das spürt man wieder im Jazz. Der Motor spricht verzögert an, der Honda verliert im Antritt deutlich an Temperament (fast eine Sekunde bis Tempo 100) ...
Bild: Toni Bader

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... und verbraucht mehr. Im Test kam ein halber Liter drauf (5,8 mit CVT), was vor allem deshalb stört, weil der Jazz doch aufs Sparen getrimmt ist. Erst in der Stadt sank der Mehrverbrauch auf ein schlappes Zehntel, weil das Gaspedal im Stop-and-go mehr und öfter gestreichelt wird.
Bild: Toni Bader

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Für dieses Revier ist der alte Riemen immer noch geeignet: Ruhige, sagen wir ehrlich: ältere Fahrer werden mit der Automatik, die mit 1300 Euro Aufpreis günstig ausfällt, besser klarkommen. Vorausgesetzt, sie gewöhnen sich an die hakelige Hebelführung, die vorm Sportprogramm (auf der Skala ganz unten) keine Sperre ausweist.
Bild: Toni Bader

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Allen anderen Käufern empfehlen wir die Handschaltung. Die ist mit langen Wegen und knochigem Rasten auch kein Spaßbringer, ...
Bild: Toni Bader

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... holt aber immer noch mehr aus dem Jazz. Und sparsamer ist sie auch.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Man muss es so deutlich sagen: Hände weg vom CVT-Getriebe, das nur einen Vorteil hat: Es ist vergleichsweise günstig. Der Jazz fährt sich sparsamer, flotter und etwas agiler mit der Handschaltung!"
Automatik vs. Handschaltung: 2:1.
Automatik vs. Handschaltung: 2:1.
Bild: Toni Bader

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Hübsch geworden, der neue Kia Sportage. Mit bullig-sportlichem Auftritt und netten Details, ein Hingucker, ...
Bild: Toni Bader

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... und auch innen bemerkenswert stilsicher eingerichtet, dazu vollkommen problemlos zu bedienen - und davon kann nicht bei allen SUVs die Rede sein. Doch nicht nur das, im großen Kompakt SUV-Vergleich fuhr der Sportage gleich mal auf Platz eins und schlug dabei renommierte Konkurrenz: Hyundai Tucson, Mazda CX-5 und Ford Kuga.
Bild: Harald Almonat

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Er überzeugte mit ordentlichem Platzangebot, problemlosem Handling, modernem Multimedia und nicht zuletzt den sieben Jahren Kia-Garantie.
Bild: Toni Bader

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Den stärksten Diesel im Programm, einen Zweiliter-Vierzylinder mit 185 PS, gibt es immer mit Allradantrieb AWD, die Preise beginnen bei 36.290 Euro für die Spirit- Ausstattung, ...
Bild: Toni Bader

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... die Automatik berechnet Kia mit 1800 Euro Aufpreis. Unsere klare Empfehlung: Die können sie sich sparen. Der Sechsstufenautomat mit hydraulischem Drehmomentwandler schleift die Gänge zwar angenehm sanft ein, ...
Bild: Toni Bader

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... reagiert aber zu zäh und zu langsam, wirkt insgesamt doch ziemlich behäbig. Enttäuschend für ein so modernes SUV. Zudem verbraucht die Automatik mit 7,8 Liter Diesel über einen halben Liter mehr ...
Bild: Erwin Fleischmann

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... als der Schalter mit 7,2 Litern. Das Sechsganggetriebe ist passend übersetzt und lässt sich leicht schalten. Im Zusammenspiel mit dem kräftigen 2,0-Liter entsteht so ein lebhaft-kerniger Gesamteindruck – was bestens zu dem ja durchaus auffälligen Sportage passt.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Er ist ein richtiges Designerstück geworden, der neue Kia Sportage. Und mit dem 185-PS-Diesel kräftig motorisiert – dazu empfehlen wir die gute Sechsgangschaltung statt der zähen Automatik."
Automatik vs. Handschaltung: 2:2.
Automatik vs. Handschaltung: 2:2.
Bild: Toni Bader

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Beim Mazda CX-3 ist die Automatik ein sehr spezieller Fall, denn es gibt sie beim Diesel nur in Verbindung mit Allrad und nur für die Topausstattung Sports-Line. Und selbst dann verlangt Mazda noch 1600 Euro Aufpreis.
Bild: Toni Bader

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Dafür gibt es eine Sechsstufenautomatik, die den CX-3 durstiger (6,2 l/ Schalter 5,7 l), langsamer (10,5/11,9 s) und 20 Kilo schwerer macht.
Bild: Toni Bader

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Entsprechend fährt der CX-3 dann auch irgendwie gehemmt, träge, sogar lauter als der Bruder mit manueller Schaltbox. Speziell nach dem Kaltstart nervt die Automatik durch späte Wechsel der Fahrstufen.
Bild: Lena Willgalis / Werk

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Mit 30 km/h durch die Vorstadtsiedlung? Da dreht der Motor rund 2200 Touren und mag nicht schalten. Alles, um schnell warm zu werden und die Abgasreinigung zügig zu aktivieren. Gut gemeint, der lärmige Tagesstart verärgert aber die Nachbarschaft.
Bild: Christoph Börries

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Einmal auf Betriebstemperatur, zeigt sich die Schaltbox dann von ihrer guten Seite. Solange der Fahrer keine sportlichen Ambitionen entwickelt, schaltet sie sanft und ruckfrei. Und im abendlichen Stop-and-go schätzen wir die Automatik sogar.
Bild: Christoph Borries

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Mit Schaltgetriebe präsentiert sich der CX-3 als anderes Auto. Die sechs Gänge rasten sauber nach kurzen Schaltwegen, die Ganganschlüsse passen. So macht die Schaltarbeit Freude.
Bild: Toni Bader

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Wer dennoch schaltfaul fahren möchte, wird dabei vom antrittsstarken Diesel unterstützt, der ab 1000 Touren locker und kraftvoll hochdreht. Klarer Fall, im CX-3 schalten wir am liebsten selber.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "In so einem SÜVchen können wir uns eine Automatik durchaus vorstellen. Wenn sie günstiger, moderner und für alle Modelle verfügbar wäre. So kann es nur die herrlich unkomplizierte Handschaltung sein."
Automatik vs. Handschaltung: 2:3.
Automatik vs. Handschaltung: 2:3.
Bild: Toni Bader

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A-Klasse? Das war doch der Spätstarter unter den Sternen, ein spitzer Knochen, außen sportlich, innen braves Diesel- Herz. Ja, so ist der Golf-Gegner 2012 gestartet, doch seitdem hat Mercedes eine Menge verbessert.
Bild: Toni Bader

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Erst lernte das Fahrwerk das Federn, als neues Extra bringen adaptive Dämpfer inzwischen einen Komfort, der so nie zu erwarten war.
Bild: Sven Krieger

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Statt der sperrigen Sportsitze zeigen die Stuttgarter immer öfter die normalen Sessel.
Bild: Toni Bader

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Doch wie der A 200 d gewonnen hat, zeigt am besten das Doppelkupplungsgetriebe. Anfangs ein hakendes Holterdipolter, hat das DCT mit jedem Update seiner Motorsteuerung an Reife zugelegt ...
Bild: Toni Bader

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... und schaltet inzwischen deutlich sanfter und sicherer als zu Beginn. Eine Lernkurve, die auch VW, Ford und Renault durchlaufen (haben). So ein Getriebe reift leider - wie die Banane - in Kundenhand.
Bild: Sven Krieger

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Alle Fortschritte zusammengenommen (Fahrwerk, Sitze, Schaltung) bietet der Mercedes nun so viel Komfort, dass wir für die A-Klasse DCT empfehlen. Mit Automatik spurtet der Kompakte flotter, verbraucht nur 0,2 Liter mehr ...
Bild: Sven Krieger

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... und liefert als kleinen Bonus den bequemen Schalthebel hinterm Lenkrad, der die Mittelkonsole frei macht. Willkommen, denn die A-Klasse läuft nicht gerade über vor Ablagen.
Bild: Sven Krieger

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Was spricht da noch für die Handschaltung? Neben der ebenfalls verbesserten Rastung des Hebels nur die Ersparnis von 2178 Euro. Denn eines hat sich nicht geändert: Auch dieser Mercedes bleibt ein teures Vergnügen.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Die A-Klasse kann inzwischen richtig Komfort bieten. Weil auch das Getriebe mit der Doppelkupplung dazugelernt hat, empfehlen wir das DCT – obwohl es teuer ist. So wird der A 200 auf die alten Tage noch zum Gleiter."
Automatik vs. Handschaltung: 3:3.
Automatik vs. Handschaltung: 3:3.
Bild: Toni Bader

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Ein Auto für alle, die richtig Bock aufs Autofahren haben. So stand es im letzten Vergleich - und der Cooper bestätigt genau das auch dieses Mal wieder. Eine kurze, knackige Fuhre ...
Bild: Toni Bader

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... im verspielt-verrückten Retro-Design, mit Tempo und Temperament und stets auf der Suche nach der nächsten Kurve.
Bild: Toni Bader

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Mit dickem Lenkradkranz und präziser Lenkung, äußerst griffiger Straßenlage ...
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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... und einem traumhaften Dreizylinder, lebhaft und spritzig und dazu noch mit wunderbarem, kernigen Klang. Hallo, viel mehr geht nicht.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Nur die Schaltung, wir müssen das hier erwähnen, hat uns nicht so gut gefallen: Die wirkt holzig und bei Weitem nicht so exakt, wie eigentlich von BMW gewohnt. Die Sperre für den Rückwärtsgang ist zu schwach ausgelegt, manche Schaltgassen sind nicht ganz sauber definiert. Es fasst sich alles ein bisschen wie eine Plastikbox an.
Bild: Toni Bader

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Aber genug davon, es gibt ja noch die Sechsstufenautomatik vom japanischen Zulieferer Aisin. Die kostet zwar 1700 Euro, aber das liebe Geld spielt bei den Mini-Käufern ja erfahrungsgemäß nicht die entscheidende Rolle.
Bild: Toni Bader

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Und die Automatik ist eine der besseren Sorte: Mit straff ausgelegtem Wandler, zügigen Gangwechseln, wach und aufmerksam. Mit Segel- Funktion. Und, für den Mini nicht unwichtig, ...
Bild: Toni Bader

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... ideal für die Stadt. Entspannend, es kommt hier fast ein Gefühl auf, als ob der Mini von ganz allein fährt. Kurz: Mit Automatik wird die Fahrfreude bei dem Knirps tatsächlich noch gesteigert.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Automatik im Mini? Klingt erstmal nicht so, als ob man das haben muss. Wir empfehlen es aber gerade deshalb. Denn mit dieser Automatik macht der Mini Cooper noch mehr Spaß als sowieso schon."
Automatik vs. Handschaltung: 4:3.
Automatik vs. Handschaltung: 4:3.
Bild: Toni Bader

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Wir erinnern uns: Jeden Schaltvorgang, also wirklich jeden, quittierten Beifahrer mit heftigem Kopfnicken und mitleidigen Blicken in Richtung Fahrer – so sehr ruckelte es beim Beschleunigen oder Bremsen. Damals bei der ersten Smart-Generation und dem automatisierten, sequentiellen Sechsgang-Schaltgetriebe.
Bild: Toni Bader

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Diese Zeiten sind vorbei. Für die aktuelle, gemeinsam mit Renault entwickelte und gebaute Baureihe gibt es entweder ein ganz normales Fünfganggetriebe ...
Bild: Toni Bader

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... oder gegen Aufpreis ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe mit dem schönen Namen twinamic. Beim Forfour kostet twinamic für die Basis 1425 Euro, ab Ausstattung Passion 1150 Euro.
Bild: Toni Bader

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Und es passt wunderbar zum quirligen 0,9-Liter-Dreizylinder. Der 90-PS-Turbo im Heck tritt lebhaft und fast schon unerwartet kräftig an, die twinamic schaltet schnell und unauffällig – so wird der Smart zu einem sehr flinken, äußerst wendigen (Wendekreis nur 8,8 Meter) Stadtmobil.
Bild: Roman Raetzke

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Das Fünfgang-Getriebe fällt dagegen ab, macht nicht so viel Spaß. Die Schaltung wirkt hakelig, arbeitet mit relativ langen Wegen, die Gassen sind nicht exakt definiert. Nein, das bringt nicht annähernd so viel Spaß.
Bild: Ronald Sassen

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Zumal auch der Testverbrauch nicht viel niedriger liegt: 5,7 zu 5,9 Litern bei der twinamic, also kaum der Rede wert. Unsere klare Empfehlung lautet also: Automatik für 1150 Euro zusammen mit der fröhlich-ansehnlichen Passion-Ausstattung für 1390 Euro. Wirklich smart.
Bild: Ronald Sassen

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Das Fazit: "Für den Smart empfehlen wir das twinamic-Doppelkupplungsgetriebe. Das macht mehr Spaß als die recht hakelige Fünfgang-Schaltung. Der forfour wird damit zu einem lässigen Stadtmobil."
Automatik vs. Handschaltung: 5:3.
Automatik vs. Handschaltung: 5:3.
Bild: Toni Bader

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Jetzt geht's jawohl los: AUTO BILD empfiehlt im GT86 die Automatik? Freunde des Fernost-Flitzers sollen sich die Gänge von der Elektronik sortieren lassen, statt selber am Schalthebel zu reißen? Nee, is klar ...!
Bild: Toni Bader

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Ja, ist es tatsächlich. Doch der Reihe nach. Der 200-PS-Boxer liebt und braucht hohe Drehzahlen, ...
Bild: Tobias Kempe

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... röhrt frech aus den beiden dicken Tüten am Heck ...
Bild: Tobias Kempe

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... und lässt sich ohne ESP-Aufsicht wunderbar quer fahren. Auch und gerade handgeschaltet, ...
Bild: Ronald Sassen

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... denn der Hebel flutscht leicht und exakt durch die Gassen, die Anschlüsse passen, Schaltdioden mahnen zum Gangwechsel. Echt sportlich, dieser Toyota.
Bild: Toni Bader

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Allerdings büßt er diese Kompetenz mit Automatik keineswegs ein – trotz der geringeren Höchstgeschwindigkeit und etwas schwächerer Sprintwerte. Auch der Wandler ...
Bild: Toni Bader

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... geht bis über 7000 Touren mit, und wer die Fahrstufen manuell über die Lenkradwippen sortiert, könnte wie beim Handschalter in den Begrenzer drehen. Und die Hände bleiben immer am Lenkrad – sportlicher geht es ja wohl kaum.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD

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Gut, das archaische Gang-Durchreißen wird durch ein zartes Fingertippen ersetzt – doch wen das stört, der hält Elektronik im Auto wohl ohnehin für Mädchenkram.
Bild: Christoph Boerries / AUTO BILD

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Doch selbst das Leben eines GT86-Bändigers besteht nicht nur aus Kurven und Karacho, sondern mehrheitlich aus Stau und StVO. Und genau dann wirkt die sanfte Automatik herrlich entspannend. Ein zusätzliches Wellness-Programm, das uns die 1550 Euro allemal wert ist.
Bild: Christoph Boerries / AUTO BILD

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Das Fazit: "Klingt komisch, ist aber so: Den GT86 empfehlen wir mit Automatik. Und das aus gutem Grund. Denn der Automatik-Toyota kann nicht nur sportlich ballern wie der Handschalter, sondern auch cool cruisen."
Automatik vs. Handschaltung: 6:3.
Automatik vs. Handschaltung: 6:3.
Bild: Toni Bader

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Familien lieben ihn. Er bietet viel Platz, schreckt auch vor Urlaubsgepäck und Umzugswünschen nicht zurück, fährt trotz seines hohen Van-Aufbaus so geschliffen wie ein normaler Pkw. Na klar, wir reden vom VW Touran.
Bild: Toni Bader

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Beim Motor geht am Zweiliter-TDI mit 150 PS nicht viel vorbei. Ein ebenso kräftiger wie knauseriger Antrieb, der selbst den voll beladenen Touran souverän durchs Leben bringt.
Bild: Toni Bader

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Vom Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen raten wir dagegen ab. Familienväter sehen vor allem die 1900 Euro Aufpreis fürs DSG, ...
Bild: Toni Bader

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... das Geld stecken sie besser in Drei-Zonen-Klimaautomatik (510 Euro), LED-Scheinwerfer (985 Euro) und zwei zusätzliche Sitze im Kofferraum (640 Euro). Und das Geld ist nur das eine, ...
Bild: Tobias Kempe

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... denn gerade im Duett mit dem Diesel neigt das DSG beim Anfahren und Rangieren zum ruckeligen Ansprechen, beim Lückenspringen in der Stadt lässt es uns hier und da unfein verhungern. Da kommt so richtig keine Freude auf.
Bild: Toni Bader

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Mit der Sechsgang-Handschaltung gibt es diese Probleme nicht. Leichtgängig flutscht der Hebel durch die Gassen, die Gänge reihen sich in bester Harmonie aneinander, Drehzahl und Drehmoment lassen sich in jeder Situation perfekt kombinieren.
Bild: Toni Bader

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Auch wenn das Schalten von Hand mehr Arbeit bedeutet, vermisst der Touran-Pilot die Automatik kaum. Zumal das DSG den Durst des Vans tatsächlich minimal steigert, pro 100 Kilometer werden 0,2 Liter Automatikaufschlag fällig. Nicht viel, aber Familien achten auf solche Kleinigkeiten.
Bild: Toni Bader

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Das Fazit: "Den Touran finden Familien toll, weil er die Ansprüche des Alltags erfüllt. Nur kostet er halt einiges. Auch deswegen sparen wir uns die Automatik, die mehr verbraucht und mit dem TDI nicht immer harmoniert."
Automatik vs. Handschaltung: 6:4 (Endstand).
Automatik vs. Handschaltung: 6:4 (Endstand).
Bild: Toni Bader
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