Groß gegen Klein: Test
Billiger ist besser

Warum das nächste Auto nicht mal eine Nummer kleiner kaufen? Das reicht doch auch. Oder etwa nicht? In sieben Doppeltests haben wir diese These überprüft.
- Jan Horn
- Joachim Staat
So langsam wird es eng für große und teure Autos. Nicht nur auf der Straße, wo sie in immer voller werdenden Innenstädten oder in den engen Autobahnbaustellen anecken, sondern auch in unserern Tests. Und weil Sie, lieber Leser, sicher schon auf das Endergebnis geschielt haben, verraten wir an dieser Stelle sicher nicht zu viel: Fünf zu zwei gewinnen die kleineren Modelle in den sieben Vergleichen. Warum? Ist weniger wirklich mehr? Ganz so einfach ist es nicht. Die kleineren Modelle rücken ihren großen Brüdern immer dichter auf die Pelle – mit teilweise identischer Technik, pfiffigen Ideen, guter Ausstattung und feiner Fahrwerkabstimmung bieten sie oft mehr Fahrspaß zu günstigeren Preisen.

Gleicher Motor, 4000 Euro teurer: Hat der Audi Q5 gegen den Q3 eine Chance?
Bild: Toni Bader
Weitere Details und das Endergebnis gibt es in der Bildergalerie. Zu den einzelnen Duellen mit allen technischen Daten gelangen Sie über die Links in der Tabelle.Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv.
Fazit
Billiger ist oft besser – so viel steht nach diesem Test in sieben Duellen fest. Und zwar nicht, weil die großen Wagen eklatante Schwächen zeigen. Sondern weil kleinere Autos oft die intelligentere Wahl sind. Smarter, leichter, sparsamer, haben sie häufig auch das größere Spaßpotenzial auf ihrer Seite. Länge und Breite sind eben längst nicht mehr das Maß der Dinge in der modernen Autowelt. Ein Scirocco kann dem Porsche Cayman folgen, und ein VW Golf Cabrio verbreitet ähnlich viel Verwöhnaroma wie die offene Mercedes E-Klasse. Überraschend. Aber Bescheidenheit bei der Autowahl ist heute eben nicht nur eine Frage des Geldes, sondern immer öfter auch des Stils.
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