Günstige 125er-Motorräder für Autofahrer: Bikes mit Pkw-Führerschein

Diese fünf 125er-Motorräder für Autofahrer kosten erfreulich wenig

Autofahrer dürfen seit Januar 2020 nach einer Zusatzschulung 125er-Motorräder fahren. Aber nicht jeder hat mal eben 5000 Euro übrig. AUTO BILD hat sich auf die Suche nach günstigen Leichtkrafträdern gemacht!
Seit Autofahrer mit einer Zusatzschulung 125er-Motorräder fahren dürfen, ist das Interesse an den Leichtkrafträdern auf dem Markt gewachsen. AUTO BILD hat daher bereits drei Mal coole 125er für Autofahrer vorgestellt (Teil 1 hier/Teil 2 hier/ Teil 3 hier). Doch nicht jeder Interessierte hat mal eben die knapp 5000 Euro übrig, die viele 125er kosten. Wir haben uns daher erneut auf die Suche begeben und stellen fünf 125er vor, die für erfreulich wenig Bares zu haben sind!

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Zum Beispiel die Brixton Cromwell 125. Die Firma KSR Moto aus Österreich importiert eine ganze Handvoll Motorradmarken nach Europa. Da lag es früher oder später nahe, dass die Österreicher mit einer eigenen Marke an den Start gehen. Die ist nach dem Londoner Stadtteil Brixton benannt und schwimmt voll auf der Retrowelle.

KSR Moto aus Österreich steckt hinter der Marke Brixton, die Technik stammt aus China.

Die Motoren stammen aus China, die Verarbeitung macht auf den ersten Blick einen sehr ordentlichen Eindruck. Die Cromwell 125 hat 11,3 PS und fährt maximal 101 km/h schnell. Das Drehmoment gibt der Hersteller mit 11,4 Nm bei 7000 Umdrehungen an. Mit ihren 134 Kilogramm Leergewicht ist die Österreicherin angenehm leicht. Kleinere Fahrer dürfen sich über 79 Zentimeter Sitzhöhe freuen. Mit 14 Litern Tankvolumen sollte die Reichweite ziemlich groß sein. Preis: ab 2499 Euro. Auf Wunsch gibt es die Cromwell dazu mit ABS.

Diese Malaguti eignet sich für richtiges Gelände

Offroader finden im 125er-Segment garantiert etwas nach ihrem Geschmack. Etwa die Malaguti XTM 125.

Fragt man Motocross-Fahrer, dann muss die Beschränkung auf 125 Kubikzentimeter Hubraum kein Nachteil sein. Im Gegenteil: Je kleiner die Maschine, desto geringer das Gewicht, und desto besser kann man mit dem Motorrad im Gelände umgehen. Für die Malaguti XTM 125 gilt das zum Teil. Sie hat die gesetzlich erlaubten 15 PS Leistung und wiegt mit 124 Kilo Leergewicht erfreulich wenig. Sie bringt aber trotzdem mehr auf die Waage als manche Wettbewerbs-Motocross-Maschine. Gelände kann sie trotzdem, und das ernsthaft! Die groben Stollenreifen und die langen Federwege sind der Beweis. Zündapp, Mondial, Aprilia und Malaguti teilen sich die Technik und bieten in dieser Fahrzeugklasse beinahe identische Drillinge an. Beinahe identisch, weil die Malaguti nur die kostengünstige Kombibremse hat. Das kann deshalb bedauerlich sein, weil man auf losem Untergrund die Räder getrennt anbremsen und mal mit dem Hinterrad in die Kurve reinrutschen möchte. Der Preis überzeugt dafür: Malaguti ruft 2999 Euro auf.

Das einzige Motorrad von Kymco ist günstig und sparsam

Roller-Spezialist Kymco baut als einziges Motorrad die Visar 125i. Sie ist ebenso leicht wie sparsam.

Die Visar 125i ist das einzige Motorrad im Modellprogramm von Roller-Spezialist Kymco. Optisch macht sie richtig was her und kommt schön flott rüber. Mit ihren knapp zehn PS steht sie im Vergleich zu ihren direkten Mitbewerberinnen zwar etwas untermotorisiert da – das gleicht sie aber durch ihre merkbare Sparsamkeit aus. Dazu fasst der Tank der Visar 125i 13,5 Liter Kraftstoff. Die Reichweite sollte also nicht allzu klein sein, auch angesichts des überschaubaren Leergewichts von 136 Kilogramm.
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Die Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h reicht zum gemütlichen Pendeln völlig aus. Auf 79 Zentimetern sitzt der Fahrer zudem nicht allzu hoch. Das macht die Kymco Visar 125i bei schönem Wetter zum idealen Verkehrsmittel für die Fahrt ins Büro. Dass die Kombibremse ihre Kraft auf beide Räder verteilt, stört höchstens Dynamik-Fetischisten. Auf dem Weg von der Vorstadt ins Zentrum kann das ganz hilfreich sein. Preis: 2699 Euro.

Ein extrem handlicher Stadtflitzer mit chinesischer Technik

Die Benelli TNT 125 fühlt sich in der Stadt am wohlsten. Da flitzt sie superagil durch den Verkehr.

Auf den ersten Blick wirkt die Benelli TNT 125 ein bisschen wie ein Spielzeugmotorrad. Doch der Eindruck täuscht. Mit ihren 124 Kilo Leergewicht eignet sie sich hervorragend als agiler Stadtflitzer. Die Technik kommt aus China. Die 11,1 PS des Einzylinders mögen für sich genommen einen etwas schwachbrüstigen Eindruck hinterlassen. Doch die Benelli macht das mit ihrer sprichwörtlichen Leichtigkeit wett. Optisch hat sie einiges zu bieten. Zu niedlich wirkenden Zwölf-Zoll-Rädern kommen eine Upside-Down-Gabel, ein einstellbares Federbein, ein roter Gitterrohrrahmen und ein hübscher Flötenauspuff. Zusätzlich zu ihrem geringen Gewicht besticht die Benelli TNT 125 mit ultrakompakten Abmessungen. Ihre Sitzhöhe von 78 Zentimetern erschließt sie gerade kleineren Fahrern. Das Tankvolumen ist mit 7,2 Litern allerdings deutlich kleiner als bei der Brixton Cromwell. Preis: 2499 Euro.

Dieser Nachbau der Honda Dax ist selbst ein Klassiker

Camper lieben die Skymax 125 von Skyteam. Sie passt in jede Heckgarage, fährt aber super solide.

Die Skyteam Skymax 125 spricht vor allem zwei Zielgruppen an: Retrofreunde und Camper. Erstere haben seit vielen Jahren ihre Freude am chinesischen Nachbau der Honda Dax, der inzwischen selbst so etwas wie ein Klassiker ist. Camper stehen auf die lustige kleine Kiste, weil sie in beinahe jede Wohnmobil-Heckgarage passt oder im Notfall auf dem Heckträger in den Urlaub mitfahren kann. Am Zielort angekommen, bietet sie zwei brauchbare Sitzplätze und ein sehr solides Fahrverhalten. Neue, einteilige Felgen erhöhen die Laufruhe. Der Euro-4-Motor ist kräftig und laufruhig, er leistet 8,4 PS und beschleunigt die Skymax bis auf 90 km/h. Fahrer und Beifahrer sitzen auf 74 Zentimetern Höhe, die 5,5 Liter Kraftstoff im Tank reichen genauso für die Besorgungen auf dem Campingplatz wie für den Ausflug an den Strand. Preis: ab 1750 Euro.

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Motorrad

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