Hyundai Ioniq 5: Sitzprobe

Hyundai Ioniq 5: Sitzprobe

Hyundai Ioniq 5 (2021): Test, Vorstellung, Sitzprobe

Der Hyundai Ioniq 5 ist ein Elektro-SUV mit enorm viel Platz

Hyundais neue Elektro-Submarke startet mit dem Ioniq 5. Der Erstling soll mit einem 800-Volt-Bordnetz und massig Platz überzeugen. AUTO BILD saß schon drin!
Der Hyundai Ioniq 5 ist vor allem eines: anders. Das 800-Volt-Bordnetz ist in seiner Klasse nämlich noch einzigartig und macht die Schnellladetechnik einigermaßen bezahlbar. Auch optisch gehen die Koreaner eigene Wege; ebenso beim Innenraum, wo fürstliche Platzverhältnisse versprochen werden. Ob das stimmt, hat AUTO BILD bei einer ersten Sitzprobe nachgeprüft. Wir verraten, was den Ioniq 5 sonst noch so speziell macht! (Alle Infos zum Hyundai Ioniq 5 gibt es hier!)

Ioniq 5 mit speziellem Dachspoiler statt Heckscheibenwischer

Der kleine, schwarze Längsbalken in der Fahrzeugmitte zeigt beim Laden den momentanen Akkustand an.

©Hyundai Motor

Bilder lügen nicht, heißt es. Beim Ioniq 5 tun sie das irgendwie schon: Mit seinem langen Radstand von exakt drei Metern, den kurzen Überhängen und dem Retrodesign erinnert er proportional an Kompaktklässler der 80er-Jahre. Live ist er dann aber enorm viel größer, als er auf Fotos wirkt. An der Front stechen die LED-Leuchten ins Auge – ihre U-Form ist überall am Auto wiederzufinden. Darunter erstrecken sich zahllose feine, längs angeordnete LED-Streifen quer übers Fahrzeug, die bei ausgeschaltetem Licht unsichtbar werden. Der mittige, schwarze Längsbalken zeigt beim Aufladen den Akkustand an. Im unteren Teil der Frontschürze sitzen zwei aktive Aero-Klappen. Je nach Kühlluftbedarf des Antriebs können sie sich öffnen oder schließen, wodurch auch der cw-Wert verbessert wird. Denselben Zweck haben die versenkbaren Türgriffe und die markanten Einkerbungen in den Radhäusern. Letztere sollen von den Rädern erzeugte Luftverwirbelungen bestmöglich ableiten.
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Am Heck fallen zwei Dinge besonders auf. Erstens das durchgehende Leuchtenband mit Pixel-LEDs wie an der Front. Zweitens gibt es hier keinen Scheibenwischer. Stattdessen befinden sich im Dachspoiler zwei Öffnungen, die den Fahrtwind gezielt auf die Scheibe leiten sollen. Ob das wirklich die Regentropfen fernhält, wird ein Test klären.

Der Innenraum des Ioniq 5 glänzt mit riesigem Platzangebot

Das Platzangebot im Hyundai Ioniq 5 sucht – gemessen an der Grundfläche – seinesgleichen.

©Hyundai Motor

Wir steigen ein und nehmen auf dem Fahrersitz Platz. Hyundai hat nicht übertrieben, das Cockpit ist tatsächlich ausgesprochen luftig. Der Fahrzeugboden ist topfeben, ein Mitteltunnel fehlt. An seine Stelle rückt eine Art Insel mit riesigem Staufach, die sich nach Belieben vor- und zurückschieben lässt. Zusammen mit der hellen Ausstattung soll das eine Atmosphäre wie in den eigenen vier Wänden hervorrufen. So wurde auch das Handschuhfach durch eine herausziehbare Schublade ersetzt. Und an der magnetischen Fläche links vom Digital-Cockpit lassen sich Einkaufszettel oder Kühlschrankmagnete anpinnen. Genial sind die elektrisch verstellbaren Vordersitze. Sie werden auf Knopfdruck zum Liegesessel samt ausfahrbarer Beinauflage, um während der Ladepausen entspannen zu können.

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Das Armaturenbrett ist besonders flach und reduziert gestaltet. Bedienung und Anzeigen reduzieren sich auf einige Touchflächen und Knöpfe sowie zwei Bildschirme für Digital-Cockpit und Infotainment. Die beiden 12,25-Zoll-Displays sind gestochen scharf und reagieren verzögerungsfrei. Das 44 Zoll große Head-up-Display funktionierte im Vorserienfahrzeug leider noch nicht. Doch es gibt auch ein paar echte Kritikpunkte: Altbackene USB-2.0-Buchsen haben in einem so modernen Auto nichts zu suchen, hier müssten USB-C-Anschlüsse rein. Außerdem muss für Apple Carplay und Android Auto wegen Lizenzproblemen noch ein Kabel zur Verbindung bemüht werden. Drittens ist das Interieur zwar generell äußerst hochwertig. Ein paar Winkel mit billig wirkendem Kunststoff findet man nach einiger Suche dann aber doch. (Der Hyundai Nexo im Connectivity-Check!)

Die Vordersitze sollen besonders schlank gestaltet sein, was die Beinfreiheit im Fond verbessert.

©Hyundai Motor

Genug gemeckert, Umstieg in den Fond. Hier sind die Platzverhältnisse noch fürstlicher. Beine und Kopf haben massig Luft, die Bank lässt sich elektrisch verstellen. Unterhalb gibt es einen 230-Volt-Anschluss, um Smartphones, Laptops oder andere Geräte zu laden. Im Kofferraum finden bis zu 531 Liter Gepäck Platz. Bei umgeklappter Rücksitzbank wächst das Stauvolumen sogar auf fast 1600 Liter. Unter der Fronthaube gibt es ein zusätzliches, kleines Fach mit 57 Liter Volumen. In den Allrad-Versionen sind es nur 24 Liter, mehr als die Ladekabel kann man dann nicht mehr unterbringen.

Hyundai gibt acht Jahre Herstellergarantie

Apropos laden: Dank des 800-Volt-Bordnetzes kann der Akku mit bis zu 350 kW geladen werden. Dann soll er laut Hyundai in 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen sein. In fünf Minuten kann Strom für bis zu 100 Kilometer Reichweite getankt werden. Marktstart für den Hyundai Ioniq 5 ist im Frühsommer 2021. (Alle Infos zum Hyundai Ioniq 5 gibt es hier!)

Hyundai Ioniq 5: Sitzprobe

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*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).
Moritz Doka

Moritz Doka

Fazit

Der Hyundai Ioniq 5 wird die Elektro-Konkurrenz aufmischen. Die Optik ist natürlich wie immer Geschmackssache, doch Schnellladetechnik mit 800-Volt-Netz und die gute Raumausnutzung sind in diesem Umfeld bis jetzt ungeschlagen. Ja, fehlerfrei ist auch er nicht, und die Preise sind im Schnitt ein paar Tausend Euro höher als beim VW ID.4. Doch die Ausstattung des Ioniq 5 ist von Haus aus umfangreicher, und acht Jahre Garantie sind schlicht konkurrenzlos.

Fotos: Hyundai Motor

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