Ineos Grenadier: Land Rover Defender Neuauflage

Ineos Grenadier (2021): Land Rover Defender, BMW, Reihensechser

Der Land Rover Defender kehrt mit BMW-Motoren zurück!

2021 bringt Ineos einen Geländewagen im Stil des klassischen Defender – mit Leiterrahmen, Starrachsen und einem BMW-stämmigen Dreiliter-Reihensechser.
Nach über zwei Millionen gebauten Exemplaren war 2016 Schluss für den legendären Land Rover Defender 110! Seit Mitte 2020 ist zwar der komplett neue Defender auf dem Markt, eingefleischten Landy-Fans dürfte der aber viel zu modern sein. An alle, die dem Original nachtrauern: 2021 er unter dem Namen Ineos Grenadier zurück! Inklusive Leiterrahmen, tougher Offroad-Technik und kräftigen BMW-Motoren.
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*Preise: Stand 17.04.2020

Das Design war Land Rover zu ähnlich

Trotz ähnlicher Optik teilt der Grenadier keinerlei Gleichteile mit dem Ur-Defender.

Die Firma Ineos Automotive mit Hauptsitz in London ist eine Gruppe chemischer Betriebe mit eigener Auto-Sparte. Ursprünglich wollte Firmengründer Jim Ratcliffe den alten Defender in Lizenz weiterbauen, inklusive der originalen Produktionsanlagen. Jaguar Land Rover (JLR) machte der Unternehmung aber einen Strich durch die Rechnung. Also heuerte Ratcliffe ein Team von Entwicklern an und startete von vorn. Jetzt hat Ineos das finale Design des Grenadier präsentiert. Die Optik ähnelt stark dem Vorbild. Die kantige Karosserie mit kurzen Überhängen, die runden Leuchten und die Dachfenster zitieren unverkennbar den Ur-Defender. Die Ähnlichkeit ist so stark, dass JLR laut Automobile Mag offenbar rechtlich gegen das Design vorging – allerdings erfolglos.

25.000 Grenadier pro Jahr

Das Original kommt fast überall durch, der Ineos Grenadier soll ähnliche Offroad-Fähigkeiten bieten.

Gebaut wird die Neuauflage im walisischen Bridgend – nur etwa eine halbe Stunde entfernt von Aston Martins neuer Produktionsstätte. Mit dem Werk will Ineos ab 2021 rund 200 neue Jobs schaffen. Bis 2024 sollen es 500 Arbeitsplätze sein. Die Ziele von Ineos sind ambitioniert: Ab 2024 sollen jährlich bis zu 25.000 Grenadier produziert werden. Der Grenadier setzt wie das Original auf einen Leiterrahmen, Starrachsen, drei Differenzialsperren und permanenten Allradantrieb. Die Karosserie ist aus Aluminium. Das dürfte Skeptiker beruhigen, die befürchten, dass der Grenadier nur ein billiger Abklatsch des Defender werden könnte. Der Grenadier soll in verschiedenen Karosserievarianten zu haben sein – unter anderem als Pick-up und als Kombi.

Neuauflage mit BMW-Motoren

Der Ineos Grenadier soll kein Lifestyle-Objekt werden, sondern ein günstiges Arbeitstier.

Besonders interessant: Die Motoren stammen von BMW. Der Grenadier wird mit Diesel- und Benzinmotoren der Bayern an den Start gehen. Den Anfang macht dabei ein Dreiliter-Reihensechser mit Turboaufladung. Beim Getriebe setzt Ineos auf eine Achtgangautomatik von ZF, ein Schaltgetriebe wird es nicht geben. Der Innenraum ist noch nicht vollständig fertig. Laut Ineos soll er funktional und robust werden und auf Knöpfe von BMW vertrauen. Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Geht es nach Ineos, soll der Grenadier deutlich günstiger werden als die moderne Neuauflage des Land Rover Defender. Die startet aktuell bei 48.447 Euro. (Land Rover Defender 110 bei carwow.de mit einer Ersparnis bis 11.328 Euro). Laut autoexpress.co.uk könnte der Ineos Grenadier 2021 zum Basispreis von umgerechnet mindestens 34.000 Euro starten. Wer sich jetzt noch fragt, woher der Grenadier seinen Namen hat: Er wurde nach dem schicken Pub in London benannt, in dem Mastermind Ratcliffe den Geländewagen ersann.

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