Ineos Grenadier: Land Rover Defender Neuauflage

Ineos Grenadier: Land Rover Defender Neuauflage

2021 kommt der legendäre Defender zurück

2021 kehrt der legendäre Defender zurück – mit Leiterrahmen, Starrachsen und modernen BMW-Motoren. Allerdings nicht von Land Rover!
Nach über zwei Millionen gebauten Land Rover Defender war 2016 Schluss! Anfang 2020 kommt zwar der komplett neue Defender auf den Markt – eingefleischten Landy-Fans dürfte die Neuauflage aber viel zu modern sein. An alle, die dem Original nachtrauern: 2021 kommt er unter neuem Namen zurück!

Der neue Land Rover Defender zitiert in seiner Grundform zwar das seit 1948 gebaute Original, ist für viele traditionelle Landy-Fans aber zu modern geraten.

Nach neuesten Informationen kommt der Offroader in seiner ursprünglichen Form zurück. Allerdings nicht direkt von Jaguar Land Rover (JLR), sondern von Ineos Automotive. Ineos ist eine Gruppe chemischer Betriebe mit Hauptsitz in London, darunter auch eine eigene Autosparte. Schon als der Defender 2016 auslief, wollte sich Ineos-Gründer Jim Ratcliffe die Rechte am Design des originalen Defender sichern. Drei Jahre später hat Ineos Automotive bestätigt, dass der Land Rover Defender unter dem Namen Ineos Grenadier wiederbelebt wird. Übrigens: Der Modellname wurde durch eine Online-Umfrage entschieden, an der rund 6000 Fans des Projekts teilnahmen.

25.000 Grenadier pro Jahr

Das Original kommt fast überall durch, der Ineos Grenadier soll ähnliche Offroad-Fähigkeiten bieten.

Gebaut wird die Neuauflage im walisischen Bridgend – nur etwa eine halbe Stunde entfernt von Aston Martins neuer Produktionsstätte. Mit dem Werk will Ineos ab 2021 rund 200 neue Jobs schaffen. Bis 2024 sollen es 500 Arbeitsplätze sein. Die Ziele von Ineos sind ambitioniert: Ab 2024 sollen jährlich bis zu 25.000 Grenadier produziert werden.
Laut Dirk Heilmann, CEO von Ineos Automotive, wird der Grenadier wie das Original auf einen Leiterrahmen, Starrachsen, drei Differenzialsperren und permanenten Allradantrieb setzen. Das dürfte Skeptiker beruhigen, die befürchten, dass der Grenadier nur ein billiger Abklatsch des Defender werden könnte. Auf den Rahmen wird eine Alu-Karosserie gestülpt, die ganz klar an den Defender erinnern soll, aber trotzdem modern und leicht ist. Der Grenadier soll in verschiedenen Karosserievarianten zu  haben sein – unter anderem als Pick-up und als Kombi.

Neuauflage mit BMW-Motoren

Besonders interessant: Die Motoren sollen von BMW stammen. Laut Ineos Automotive wurde eine entsprechende Partnerschaft unterzeichnet. So soll der Grenadier mit der neuesten Generation von BMW Twinpower-Motoren (darunter auch die Dreiliter-Sechszylinder) an den Start gehen. Beim Getriebe setzt Ineos auf eine Achtgangautomatik.
Bleibt noch die Frage nach dem Preis: Laut autoexpress.co.uk könnte der Ineos Grenadier 2021 zum Basispreis von umgerechnet mindestens 34.000 Euro starten. Damit wäre der Ineos aber immer noch deutlich günstiger als die moderne Neuauflage des Land Rover Defender. Die startet aktuell bei 49.700 Euro.

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