Dieser Umbau ist wirklich verrückt! Wir präsentieren den "Jeeporghini": halb Jeep Cherokee, halb Lamborghini Diablo. Ein Tüftler aus den USA will das Fahrgestell eines Jeep Cherokee mit der Karosserie eines Lamborghini Diablo-Replika kombinieren und so den ultimativen Offroad-Lambo erschaffen!
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Gerade erst hat Lamborghini bekannt gegeben, dass Urus Nummer 20.000 die Werkshallen in Sant'Agata Bolognese verlassen hat. Auch der höhergelegte Huracán Sterrato wird vermutlich noch 2022 offiziell präsentiert – somit kommen auch Offroad-Fans bei Lamborghini mittlerweile auf ihre Kosten.
Doch Ricky Irizarry aus Illinois (USA) dachte sich: "Was die Italiener können, kann ich schon lange." Und so entschied er sich dazu, den vermutlich geländegängigsten "Lamborghini" seit dem legendären LM002 zu bauen.

Kein originaler Lamborghini wurde geopfert

Die Anführungszeichen lassen schon vermuten, dass für das Frankenstein-Projekt kein originaler Diablo dran glauben musste. Stattdessen nutzt Irizarry eine Nachbau-Karosserie eines Diablo VT Roadster aus dem Jahr 1999, die in puncto Abmessungen auf den Fotos gar nicht mal schlecht aussieht.
Jeeporghini
Kein Grund zur Sorge: Für den wilden Umbau wurde kein originaler Lamborghini Diablo geopfert. Bei der Karosserie handelt es sich um eine Replika.
Als Basis für seinen Jeeporghini entschied sich Irizarry für einen Jeep Liberty KJ, der hierzulande als Cherokee KJ angeboten wurde. Viel ist vom Offroader allerdings nicht mehr übrig geblieben. Das Dach sowie A-, B- und C-Säulen wurden abgesägt und außerdem fast alle Karosserieteile demontiert, sodass schlussendlich lediglich das Fahrgestell inklusive Antriebsstrang überlebt hat.
Auf diese Basis will der Tüftler die Nachbau-Karosserie des Diablo stülpen. Was hier so einfach klingt, dürfte kein Kinderspiel werden. Denn auch wenn die Radstände von Cherokee und Diablo fast auf den Millimeter identisch sind, dürfte einiges an Anpassungsarbeit notwendig sein. Trotzdem könnte das verrückte Vorhaben funktionieren. Zumindest theoretisch.

V6 statt V12

Praktisch ist noch einiges zu tun. Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen unter anderem noch Türen, Windschutzscheibe und Frontschürze. Ganz zu schweigen vom Finish. Das größte Problem dürfte die Auslegung sein, denn während der Jeep Cherokee einen Frontmotor besitzt, ist der Lamborghini Diablo ein Supersportwagen mit Mittelmotor.
Wo wir gerade schon beim Motor sind: Offiziell gibt es keine Infos zum Antrieb, doch es kann davon ausgegangen werden, dass Irizarry den originalen Motor des Cherokee behält, um die Kosten im Rahmen zu halten. In Deutschland hatte die stärkste Version des Cherokee einen 3,7-Liter-V6 mit 211 PS.
Jeeporghini
Noch ist viel Anpassungsarbeit nötig. Doch wenn der Umbau tatsächlich klappt, dürfte der Jeeporghini für reichlich Aufmerksamkeit sorgen.

Damit wäre der Jeeporghini im Vergleich zum 530 PS starken Diablo VT Roadster zwar hoffnungslos untermotorisiert, er würde jedoch im Vergleich zum italienischen Supersportwagen nicht am erstbesten Bordstein scheitern. Dank grobstolliger Offroad-Bereifung könnte der Frankenstein-Lambo über solche Hindernisse einfach drüberbügeln.

Bis dahin ist jedoch noch einiges zu tun. Sollte der Jeeporghini aber eines Tages fertig werden, hat Irizarry schon einen konkreten Plan: Er will den ungewöhnlichen Offroader als Daily Driver einsetzen. Vermutlich dürfte der Jeeporghini dann sogar mehr Blicke auf sich ziehen als ein brandneuer Lamborghini Urus.