Maserati Ghibli Trofeo: Test, Motor, Preis
Die italienische Versuchung: Mit dem Maserati Ghibli Trofeo auf der Rennstrecke

Ein neuer Konkurrent bei den Powerlimousinen: Im Einzeltest muss sich der 580 PS starke Maserati Ghibli Trofeo auch auf der Rennstrecke beweisen.
Bild: Christian Bittmann
Wenn Kleider Leute machen, machen Motoren Autos – so einfach ist das, auch beim Maserati Ghibli. Die Limousine ist quasi der Normalo unter den Maserati. So normal, dass die Italiener sich hier erstmals durchringen konnten, einen Selbstzünder zu verbauen. Und doch blieb der Ghibli stets ein Exot, kam in Deutschland nie über dreistellige Zulassungszahlen hinaus. Ghibli-Fahren bedeutet halt doch, sich von der Masse abzusetzen.
Ein 508 PS starker V8 mit Ferrari-Genen befeuert den Trofeo

Exotischer Kraftprotz: Mit V8 und 580 PS wird der Ghibli zum Trofeo – und noch mal deutlich exklusiver.
Bild: Christian Bittmann
Automatik und Motor sind nicht immer ein geschmeidiges Duo

Beim Anfahren will das Gaspedal sanft dosiert sein, sonst scharrt der Ghibli mit den Hinterrädern.
Bild: Christian Bittmann
Auf der Rennstrecke fehlt es an einem feinfühligen ESP

Schwer einzufangen: Wenn beim Trofeo das Heck ausbricht, ist viel fahrerisches Können gefragt.
Bild: Christian Bittmann
Am Ende zeigt die Stoppuhr 1:34,86 Minuten – flott, aber nicht herausragend. Der elegante V8-Ghibli ist es dennoch, auch wenn dafür durchaus etwas weniger Kraft gereicht hätte. Zu haben ist der Ghibli Trofeo ab 131.007 Euro, die getestete Version war mit 132.078 Euro nur unwesentlich teurer. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)
Das Fazit: Der Ghibli Trofeo kombiniert auf einzigartige Weise Kraft und Eleganz. Mit einer feineren Antriebsabstimmung ließe sich die faszinierende Limousine allerdings noch eleganter und vor allem schneller über den Asphalt bewegen. AUTO BILD-Sportwertung: 259/400 Punkte
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