Mazda CX-3: Kaufberatung
Gesucht: Der beste Mazda CX-3

Nach drei Jahren hat Mazda sein kleinstes SUV-Modell CX-3 aktualisiert: Euro-6d-Temp-Motoren, mehr Hubraum für den Diesel und neue Konnektivitäts-Optionen.
Um eines gleich vorweg klarzustellen: Wer von einem SUV hohe Sitzposition, Übersichtlichkeit auch ohne Heckkamera und mehr Platz als in einem Golf erwartet, sitzt hier im falschen Auto. Man sitzt im CX-3 nur halbhoch, 580 mm über dem Boden – tiefer noch als im BMW X1 der ersten Serie, dem oft vorgeworfen wurde, mehr Kombi als SUV zu sein. Einem Almbewohner werden die 155 mm Bodenfreiheit meist nicht reichen. Auch Langstreckenfahrern bietet er sich eher nicht an mit nur 44 Liter Tankvolumen. Mit dem CX-3 dürfte am ehesten glücklich werden, wer ein agiles, nicht zu breites Auto für Stadt und Landstraße sucht. Denn mit 1765 mm Breite ist der Japaner angesichts heutiger SUV-Dimensionen geradezu ein Schmalhans.
Technisch ist der CX-3 schön eigenwillig

Diese sehr tiefe Farbe heißt Magma-Rot und kostet 900 Euro Aufpreis.
Der Diesel ist keine Stimmungskanone

Smartphone-Integration mit Apple CarPlay und Android Auto kostet 300 Euro extra.
Welche Ausstattung soll man nehmen?
Einen neuen CX-3 mit dem schwächeren 121-PS-Benziner und Front antrieb steht für 17.990 Euro vor der Tür, aber an die Basisausstattung (Prime-Line) darf man keine Ansprüche stellen: Stahlfelgen, kein Tempomat, kein Bluetooth, Außenspiegel nicht beheizbar, keine Klimaautomatik. Eine Stufe höher (Center-Line, 2300 Euro Aufpreis) ist all das drin. Leider gibt’s die Einparkhilfe hinten (ein Muss, das Heck ist unübersichtlich) jeweils nur im 1400-Euro-Paket. Bei der Exclusive-Line (4500 Euro teurer als Basis) ist die Einparkhilfe drin, plus LED-Scheinwerfer, rauschfreiem DAB-Radio, Spurhalte- und -wechselassistent. Noch mal 1790 Euro draufgepackt, rollt die Top-Ausstattung Sports-Line auf den Hof. Die ist mit Heckkamera, Navi und Head-up-Display fast komplett. Fehlt nur die empfehlenswerte Verkehrszeichenerkennung (im Paket, 1400 Euro). Für den vollen Spaß ist man auch beim CX-3 27.000 Euro los. Wer einen Mazda ins Kalkül zieht, hofft auf Langzeitqualität – unwahrscheinlich, dass ihn dieses Modell enttäuscht. Viele Teile, etwa die Hinterachse, sind Übernahmen aus dem CX-5 und haben dort deutlich mehr Auto zu stemmen. Zu haben ab sofort; die Preise liegen maßvolle 300 Euro höher.
Fazit
Wir müssen nicht lange mit uns ringen, um eine Empfehlung für den 150-PS-Benziner auszusprechen: Er macht den CX-3 zum wirklich vergnüglichen Auto und löst ein, was die flotte Form verspricht. Der Diesel zählt leider zu den vielen Euro-6d-Temp-Motoren, die sich seltsam gebremst anfühlen. Die Sports-Line ist ihren Aufpreis wert, da nahezu komplett.
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