Portalachsen, 91 Zentimeter Wattiefe und ein V8-Biturbo mit satten 585 PS: Diese Mercedes G-Klasse ist unaufhaltsam! Sieben Jahre nach dem ersten 4x4² präsentiert Mercedes den Nachfolger als AMG-Version und kündigt gleichzeitig an: Dieser G ist der Letzte seiner Art!
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Fast schon heimlich hat Mercedes-AMG den neuen G 63 4x4² vorab in der sogenannten G-Klasse Private Lounge enthüllt. Dabei hätte dieses Offroad-Ungetüm die ganz große Bühne verdient.

Die Sondermodelle der G-Klasse im Überblick

Blicken wir knapp zehn Jahre zurück: Damals hat Mercedes mit dem spektakulären G 63 AMG 6x6 das erste Sondermodell einer ganz besonderen Reihe von G-Klassen gezeigt.
Nur zwei Jahre später folgte der G 500 4x4², der den Allrad-Antriebsstrang und zwei der drei Portalachsen des G 63 6x6 übernahm – und diese mit einem neu entwickelten Fahrwerk und einer extrabreiten Karosserie verband.
Mercedes Maybach G  650 Landaulet
Der Mercedes-Maybach G 650 Landaulet ist ein nur 99 Mal gebautes Luxus-Cabrio für Superreiche.
2017 wurde der nur 99 Mal gebaute Mercedes-Maybach G 650 Landaulet enthüllt, eine auf Luxus ausgelegte Cabrio-Version der G-Klasse mit V12-Biturbo. Dies war das bisher letzte Modell einer ganz besonderen Reihe an G-Klassen – bis jetzt!

V8-Biturbo mit 585 PS aus dem G 63

Nachdem der letzte 4x4² kein AMG war, hat Mercedes jetzt richtig einen rausgehauen. Zwar wurden immer wieder Erlkönige des neuen 4x4² gesichtet – doch bis zuletzt war unsicher, ob es sich dabei um einen G 63 oder doch einen G 500 handeln wird.
Jetzt ist klar: Die Neuauflage kommt mit dem V8-Biturbo aus dem aktuellen G 63. Die Leistung bleibt bei 585 PS und das Drehmoment bei 850 Nm, was ein ordentliches Plus im Vergleich zum Vorgänger bedeutet (422 PS, 610 Nm). Die Fahrleistungen des neuen Modells hat Mercedes-AMG bisher noch nicht genannt.

G 63 4x4² mit Portalachsen und mehr

Bei der Technik orientiert sich der G 63 4x4² klar am Rezept des Vorgängers. Die oberste Prämisse in der Entwicklung dürfte gelautet haben: Dieses Auto soll überall durchkommen! Dazu sind Portalachsen mit Einzelradaufhängung vorne, Sperren und permanenter Allradantrieb fast schon eine Selbstverständlichkeit.
Mercedes-AMG G 63 4X4
Bei diesem Anblick im Rückspiegel dürften Vorausfahrende freiwillig Platz machen.
Die Steigfähigkeit soll bei 45 Grad liegen, während die Bodenfreiheit mit 351 Millimeter und die Wattiefe mit 910 Millimeter angegeben sind. Auch wenn es Makulatur zu sein scheint, in diesen beiden Disziplinen hat der Vorgänger dann doch die Nase vorn: Der G 500 4x4² bietet mit 450 Millimeter Bodenfreiheit noch mal fast 100 Millimeter mehr Spielraum, und auch die Wattiefe liegt mit 1000 Millimetern über der des G 63 4x4². Wobei wir uns darauf einigen können, dass beide Modelle vermutlich ganz selten bis nie an ihre Grenzen gebracht werden dürften.

Mit der Optik eines Monstertrucks

In puncto Optik gibt es wenig Überraschungen. Während schon ein normaler G 63 im Rückspiegel furchteinflößend aussieht, wirkt der G 63 4x4² wie ein Monstertruck. Die neu designten 22-Zoll-Felgen mit Offroadreifen werden so gerade von den Kotflügelverbreiterungen in Sichtcarbon (wie beim Vorgänger) abgedeckt.
Vom G 500 4x4² bekannt ist der Carbon-Dachaufsatz mit Zusatzbeleuchtung. Wie es sich für ein AMG-Modell im Jahr 2022 gehört, darf der Panamericana-Kühlergrill natürlich nicht fehlen.
Mercedes-AMG G 63 4X4
Das vollwertige 22-Zoll-Ersatzrad hat eine Abdeckung aus Sichtcarbon. Der Unterfahrschutz dient der Sicherheit.

Am Heck befindet sich ein vollwertiges 22-Zoll-Ersatzrad, dessen Abdeckung mit eingeprägtem 4x4²-Schriftzug aus Sichtcarbon besteht. Auf Wunsch sind zudem ein Dachträger und eine Heckleiter aus dem Professional-Programm erhältlich.
Die Lackierung des Präsentationsfahrzeugs dürfte AMG-Fans bekannt vorkommen, denn hierbei handelt es sich um "Green Hell Magno" – ein matter Grünton, der erstmals auf dem AMG GT R gezeigt wurde und nach der Nürburgring-Nordschleife benannt ist.
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Was der G 63 4x4² allerdings mit der Grünen Hölle zu tun hat, bleibt wohl das Geheimnis von Mercedes-AMG. Immerhin wird erklärt, dass das Sondermodell in 40 verschiedenen Außenfarben bestellt werden kann und so das am stärksten individualisierte G-Klasse-Sondermodell sei.

G 63 4x4² mit digitalem Rückspiegel

Um das Cockpit des G 63 4x4² zu inspizieren, müssen sich vor allem kleine Leute ganz schön anstrengen, denn der Einstieg ist hoch. Der Innenraum selbst ist zu 99 Prozent aus dem aktuellen G 63 bekannt. Feines Nappaleder mit Rautensteppung und ein Alcantara-Lenkrad sind Serie.
Mercedes-AMG G 63 4X4
Im Innenraum hat sich nicht viel verändert. Das technische Highlight ist hier der digitale Innenspiegel.
Neu sind die in die Lüftungsdüsen erweiterte Ambientebeleuchtung, die Zierleisten in mattem Carbon und eine spezielle Grafik im digitalen Instrumentendisplay. Das Highlight ist ein digitaler Rückspiegel, der trotz der enormen Sitzhöhe eine gute Sicht nach hinten ermöglichen soll.

Wie viel wird der G 63 4x4² kosten?

Offiziell spricht Mercedes lediglich davon, dass der G 63 4x4² nur in einem bestimmten Zeitraum erhältlich sein wird. Und ergänzt, dass dieser G der Letzte seiner Art sei.
Zu den Preisen gibt es noch keinerlei Infos. Da der Vorgänger 2015 jedoch bereits 226.100 Euro gekostet hat, würde es nicht überraschen, wenn der G 63 4x4² preislich bei etwa 300.000 Euro liegen dürfte. Schließlich kostet ein "normaler" G 63 aktuell mindestens 180.940 Euro – und ist dennoch so beliebt, dass die G-Klasse in Deutschland aktuell nicht bestellbar ist.
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt es auch G 63, die für über 270.000 Euro angeboten werden. Vor diesem Hintergrund dürfte der 4x4² ein gutes Investment sein.