Bei Höchstgeschwindigkeit und offenem Verdeck problemlos telefonieren – das soll laut Mercedes im neuen E-Klasse Cabrio dank Aircap möglich sein. Hier gibt es die ersten offiziellen Bilder des Stuttgarter Schönlings.
Kraftvoll, elegant und flüsterleise: Seit März 2009 stellt Mercedes Stück für Stück die neue E-Klasse der Öffentlichkeit vor. Auf Limousine, Coupé und T-Modell folgt jetzt das vierte Familienmitglied. Ab dem 11. Januar 2010 startet der Verkauf des neuen E-Klasse Cabrio, mit Aircap, Airscarf und Akustik-Verdeck. Das automatische Windschott Aircap ("Luftmütze") ist eine Weltneuheit. Ein auf Knopfdruck um sechs Zentimeter ausfahrbarer Windabweiser im Frontscheibenrahmen und ein Windschott zwischen den Rücksitzen heben die Strömung des Fahrtwindes über den Innenraum und reduzieren sowohl den Unterdruck im Innenraum als auch die Rückströmung. Ergebnis: Auch bei Höchstgeschwindigkeit gibt es laut Mercedes keinen Sturm im Auto!
Cabriogenuss zu jeder Jahreszeit und bei bis zu 200 km/h verspricht Mercedes mit dem neuen E-Klasse Cabrio.
Bild: Werk
Den aus SLK und SL bekannten Airscarf ("Luftschal") hat Mercedes für das neue E-Klasse Cabrio weiterentwickelt. Jetzt blasen die Düsen in den Kopfstützen Fahrer und Beifahrer ihre warme Luft nicht mehr statisch auf Hals und Nacken. Die Düsen lassen sich, zusätzlich zur Höhenverstellung der Kopfstützen, um insgesamt 36 Grad nach oben und nach unten schwenken. Das Verdeck des Daimlers ist ganz klassisch aus Stoff, wurde aber speziell gegen Geräusche abgedämmt. Laut Herstellerangaben soll sogar das Telefonieren bei 200 km/h problemlos möglich sein, selbstverständlich nur mit Freisprechanlage! Wasserdicht, winddicht und waschstraßentauglich ist das Verdeck, dank guter Wärmeisolierung soll es sogar voll wintertauglich sein.
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Der Überrollschutz des E-Klasse Cabrio schießt beim Unfall aus Kassetten hinter den Fondkopfstützen.
Bild: Werk
Mercedes-typisch hat das neue E-Klasse Cabrio eine Menge Sicherheitsfeatures an Bord. Beim Unfall schießen aus Kassetten hinter den Fondsitzlehnen zwei Bügel. Die A-Säulen sind mit hochfestem Stahl verstärkt. Zusammen bilden sie den Überrollschutz des Cabrios. Die gesteckten B-Säulen greifen direkt in die Seitenschweller, auch das zum Schutz beim Crash. Frontairbags, Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, ein Knieairbag auf der Fahrerseite und so genannte Headbags, die in den Türverkleidungen stecken, gehören genauso zum Sicherheitspaket wie der Müdigkeitsdetektor "Attention Assist". Unter der Haube stehen die 250 CDI-Maschine mit 204 PS, der 350 CDI mit 231 PS, 250 CGI mit 204 PS, 350 CGI mit 292 PS, alle BlueEfficiency-Versionen, und als Topmotorisierung der 388 PS starke V8 im E500 Cabrio zur Auswahl. Zu den Preisen macht Mercedes noch keine Angaben.
Mercedes E-Klasse Cabrio
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Mercedes stellt seit März 2009 Stück für Stück die neue E-Klasse vor, das vierte Familienmitglied fehlte bisher. Am 11. Januar 2010 ändert sich das, dann kommt das neue E-Klasse Cabrio.
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An Motoren stehen der 250 CDI mit 204 PS, der 350 CDI mit 231 PS, die Benziner 250 CGI (204 PS) und 350 CGI (292 PS) zur Auswahl, allesamt BlueEfficiency-Aggregate. Topversion ist das E500 Cabrio mit 388 PS.
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Die interessanten Neuerungen spielen sich an anderer Stelle ab. Das neue E-Klasse Cabrio hat Aircap und Airscarf an Bord, dazu kommt ein Akustik-Verdeck.
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Das Aircap ("Luftmütze") besteht aus einem Windabweiser in der Frontscheibe und einem Windschott zwischen den hinteren Kopfstützen. Der Windabweiser fährt auf Knopfdruck aus der Frontscheibe heraus und hebt die Strömung des Fahrtwindes über das Auto hinweg.
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Den Airscarf hat Mercedes zum ersten Mal im SL präsentiert. Düsen in den Kopfstützen blasen Fahrer und Beifahrer warme Luft in den Nacken und auf den Hals. Im neuen E-Cabrio lassen sich die Düsen jetzt zusätzlich zur Höhensverstellung der Kopftstützen schwenken.
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Das Verdeck des E-Cabrio ist ganz klassisch aus Stoff. Mercedes hat es aber so gut abgedämmt, dass es möglich sein soll, bei 200 km/h störungsfrei zu telefonieren. Selbstverständlich nur mit Freisprechanlage!
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Wasserdicht, waschstraßenstauglich und winddicht ist die Kapuze des Daimler dazu. Wegen ihrer guten Wärmeisolierung soll sie laut Hersteller voll wintertauglich sein.
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Auf Knopfdruck fährt aus der Frontscheibe des E-Klasse Cabrio ein sechs Zentimeter hoher Windabweiser raus. Zwischen den hinteren Kopfstützen ist ein Windschott zu sehen. Beide zusammen bilden das Aircap des Cabrios.
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Der Windabweiser hebt den Fahrtwind über die Fahrgastzelle und verhindert den Cabrio-typischen Sturm im Innenraum, so Mercedes.
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Das in den vorderen Windabweiser integrierte Netz eliminiert den unangenehmen Unterdruck, der in früheren Cabrios herrschte.
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Der kleine Winschott zwischen den hinteren Kopfstützen verhindert, dass Luft ins Auto zurückströmt.
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So entsteht im Innenraum des Benz ein "See aus warmer Luft". Der soll es nicht nur möglich machen, Höchstgeschwindigkeit zu fahren, ohne dass die Frisur Schaden nimmt! Er soll das E-Cabrio zusätzlich ganzjahrestauglich machen.
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