Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit – soll Friedrich Schiller mal gesagt haben. Eine Weisheit, die sich auf die Autowelt ziemlich gut übertragen lässt. Zum Glück hat Opel beim Astra vorgesorgt.
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Astra Plug-In-Hybrid

Der Kompakte, noch immer im Land der Dichter und Lenker gebaut, ist heute – Stichwort Antriebsvielfalt – in bemerkenswerter Bandbreite zu haben.

Facelift bringt Vizor für alle Modelle

Im Angebot sind der Benziner mit E-Unterstützung, den sie in Rüsselsheim großzügig Hybrid getauft haben, der Plug-in-Hybrid sowie der Diesel. Und nicht zuletzt der Astra Electric, welcher seinen geschlossenen Kühlergrill äußerst geschickt im schwarzen Band an der Front tarnt. Opel nennt dieses Element "Vizor".
Opel Astra
Familiengesicht: Nach dem jüngsten Modellpflegeprogramm haben jetzt alle Astra die Front mit dem sogenannten "Vizor".
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Fans der Science-Fiction-TV-Serie "Star Trek" wissen, dass Commander La Forge ein ganz ähnliches Ding mit dem gleichen abgespaceten Namen auf dem Kopf trägt. Nur ist seins nicht mit dem Opel-Logo beleuchtet. Mit dem Facelift bringt der Astra dieses Merkmal nun immer mit – unabhängig davon, ob das optionale Matrix-Licht geordert wurde oder nicht.

Matrix-Licht bietet hohen Mehrwert

Dabei bleibt das Matrix-Licht (”IntelliLux”) eins der absoluten Haben-wollen-Extras beim Astra, und wir würden dringend dazu raten, es zu bestellen (GS: 1150 Euro). Mit der Überarbeitung stieg die Auflösung auf 25.600 LED-Segmente pro Seite. So können die Scheinwerfer jetzt beim Ein- und Ausstieg ansehnliche Filmchen animieren und den Gegenverkehr noch deutlich genauer ausblenden.
Opel Astra
Das neue Matrix-Licht aus dem Grandland ist jetzt auch in den Astra eingezogen. Für "GS" kostet das System 1500 Euro im Paket, "Ultimate" hat es serienmäßig.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Man wundert sich fast, dass Opel dafür nicht noch mehr die Werbetrommel rührt. In der Preisklasse des Astra kennen wir nichts Besseres – technisch stellt das System die wohl signifikanteste Änderung des Facelifts dar.

Innenraum jetzt ohne empfindliche Oberflächen

Was nicht heißt, dass sonst nichts passiert wäre. Man muss nur genauer hinschauen. Bei Opel haben sie mit der Überarbeitung jeglichen Klavierlack verbannt und anscheinend allgemein eine Aversion gegen alles auffällig Glänzende entwickelt – bis auf den Außenlack.
Opel Astra
Klavierlackfrei: Bei der Innneneinrichtung des Astra setzt Opel jetzt auf mattgraue Oberflächen. Die Menüstruktur des Infotainments soll zudem etwas einfacher geworden sein.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Im Innenraum finden sich jetzt mattgraue Oberflächen, außen sind Logos und Schriftzug nun immer in Schwarz gehalten. Weiter verspricht der Hersteller, die Menüstrukturen des Infotainments ein wenig vereinfacht zu haben. Wäre uns ehrlich gesagt kaum aufgefallen.

AGR-Sitze bieten viel Komfort

Wer viel Zeit im Auto zubringt, sollte einen genaueren Blick auf die verschiedenen Sitzoptionen werfen, die Opel im Programm hat. Das AGR-Siegel (Aktion Gesunder Rücken) prangt bei Opel schon seit Jahren auf dem besseren Gestühl – und hält, was es verspricht. Neben einer ausziehbaren Oberschenkelauflage bietet der Sitz auch eine Kippfunktion, eine Vierwege-Lendenwirbelstütze und sogar eine in der Tiefe einstellbare Kopfstütze. Noch besser: Ein AGR-Fahrersitz steckt bereits im Winterpaket für die Basislinie Edition mit drin und ist darüber serienmäßig verbaut.
Opel Astra
Das Sitzpaket (ab 1250 Euro) beinhaltet auch für den Beifahrer den sehr empfehlenswerten AGR-Sitz, Massagefunktion, elektrische Verstellung und Bezüge aus veganem Veloursleder.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Wer noch höhere Ansprüche hat, kann neuerdings eine Kunstlederausstattung mit Velours-Anteilen bestellen, ähnlich Leder-Alcantara. Das neue Material fasst sich gut an, wirkt robust und ist nicht nur komplett recycelt, sondern auch wieder komplett recycelbar – sagt Opel. Ebenfalls mit enthalten sind ein AGR-Beifahrersitz sowie E-Verstellung und Massagefunktion.

Edition bereits mit guter Ausstattung

Während der Astra Ultimate sich bis auf die Sitze, die optionale Anhängekupplung (775 Euro), das Glasdach (1200 Euro) und Metallic-Lack praktisch als All-inclusive-Angebot versteht, lassen sich die unteren beiden Linien weiter aufrüsten. Schon als Edition zeigt sich der Astra ordentlich ausstaffiert, bietet Klimaautomatik, 16-Zoll-Alus, Voll-LED-Beleuchtung, Parkpiepser vorn und hinten sowie schlüssellosen Start. Schade: Ein Totwinkelwarner ist für die Basis nicht konfigurierbar – den betrachten wir im Jahr 2026 als essenzielles Sicherheitsmerkmal.

Austtatungspakete und Extras

Austtatungspakete und Extras
Komfort
AGR-Sitz für Fahrer inkl. ausziehbarer Oberschenkelaufl. und Kippfunktion
750 Euro*
Frontscheibe, beheizbar
x
1150 Euro*
Heckklappe, elektrisch und mit Fußsensor (nur für Sports Tourer)
x
750 Euro*
Keyless Start/Keyless Go
•/450 Euro*
x/•
x/•
Klimaautomatik einzonig/Klimaautomatik zweizonig
•/x
x/•
x/•
Sitze
Winterpaket für Edition: Sitz- und Lenkradheizung, AGR-Fahrersitz
750 Euro
x
x
Winterpaket: Sitz- und Lenkradh., Mittelarml. hinten, Easy-Fold-F. (nur ST)
x
400 Euro
Kunstleder-/Veloursausstattung (vegan), AGR-Sitz 2x, Massage, E-Verstellung
x
1550 Euro
1250 Euro
Licht/Assistenz
LED-Scheinwerfer (inkl. statischem Fernlichtass.)/HD-Matrix-Licht
•/x
x/1500 Euro
x/•
Parksensoren vorn und hinten/180-Grad-Rückfahrkamera
•/450 Euro*
•/•
•/•
Schlüsselloser Start/+ schlüsselloser Zugang
•/x
•/•
•/•
Adaptiver Tempomat/Totwinkelwarner, Querverkehrsw., akt. Spurhalteass.
•/x
•/•
•/•
Infotainment
Instrumente vorne: Pure Panel/Pure Panel Pro (vollverglast)/Head-up-Display
•/x/x
x/•/1150 Euro
x/•/•
Onboard-Navigation/induktive Ladeschale
650 Euro*/650 Euro*
•/450 Euro*
•/•
Apple CarPlay & Android Auto kabellos
Optik
Außenspiegel und Dachhimmel in Schwarz/Dach in Kontrastfarbe Schwarz
•/x
•/•
•/•
Seitenscheiben ab B-Säule dunkel getönt
650 Euro*
Zum Pflichtprogramm gehören, finden wir, zumindest mal das Winterpaket (750 Euro für Edition) sowie das Komfort-Paket (500 Euro für Edition). In letzterem sind getönte Scheiben, ein automatisch abblendender Innenspiegel, vordere Seitenscheiben aus Verbundglas (macht tatsächlich akustisch was aus) und eine Mittelarmlehne enthalten. Für den 27 Zentimeter längeren Sports Tourer (+1500 Euro) stecken auch eine Dachreling und eine elektrische Heckklappe mit Fußsensor drin.

Vier Antriebe stehen zur Auswahl

Auffällig: Während die Bandbreite an Antriebskonzepten beim Astra gegeben ist, scheint man sich bei Opel ein wenig schwer damit zu tun, wirklich sportliche Motorisierungen anzubieten. Ein wenig schade ist das schon, weil Fahrwerk und Lenkung des Astra das ohne Weiteres hergeben würden. Der Astra GSe Plug-in (225 PS) jedenfalls, den Opel ab Beginn 2023 anbot, flog wieder aus dem Programm. Wobei wir uns gut vorstellen könnten, dass auf ihn bald eine vollelektrische Variante folgen wird, siehe Corsa GSE und Mokka GSE. Offiziell möchte Opel dazu derzeit nichts sagen.
Opel Astra
Motorenprogramm: Den Astra und seine Kombi-Variante Sports Tourer gibt es als Electric, Hybrid, Plug-in-Hybrid und Diesel (von links nach rechts).
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Den Einstieg bildet aktuell ein 136 PS starker Dreizylinder-Turbo mit elektrischer Unterstützung (21 PS). Macht dann im Verbund 145 PS – durchaus kräftig für eine Basismotorisierung. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe leitet nicht gerade Formel-1-mäßige Schaltvorgänge ein, wählt die Gänge aber meist passend und profitiert dabei vom Drehmoment-Plus, das durch die E-Unterstützung zustande kommt.

Hybrid-Antrieb arbeitet etwas ungeschmeidig

Rein elektrisch fahren kann der Astra Hybrid auch, allerdings nicht besonders weit. Opel spricht von einem Kilometer bei bis zu 30 km/h. Natürlich müssen dazu die Rahmenbedingungen passen, der Kraftbedarf muss also eher gering sein. Schon bei moderatem Beschleunigen schaltet sich meist der Verbrenner wieder zu. Im Eco-Modus bemüht sich die Elektronik anscheinend, die elektrischen Fahrphasen zu maximieren.
Ople Astra
Etwas unsauber abgestimmt: Der Wechsel zwischen den beiden Antriebsarten ist beim Astra Hybrid mit einem leichten Ruck verbunden.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Dazu sei gesagt: Es gibt Hybrid-Systeme, die sehr wohl geschmeidiger arbeiten. Übergänge zwischen beiden Antriebsarten sind im Fall des Astra oft durch einen leichten Ruck zu spüren, dazu fiept die Elektro-Maschine gerade bei niedrigeren Geschwindigkeiten hörbar aus Richtung Getriebe. 5,7 Liter Testverbrauch charakterisieren den Antrieb schließlich endgültig als grün beseelten, aber nicht unbedingt spaßigen Brot-und-Butter-Antrieb.

Opel setzt weiterhin auf den Diesel

Der 130-PS-Diesel hingegen verzichtet komplett auf eine Elektrifizierung. Wer den eher verhaltenen Antritt akzeptiert, bekommt hier aber nicht zwangsläufig den schlechteren Antrieb.
Opel Astra
Klarer Tipp für Vielfahrer: Der 130 PS starke 1,5-Liter-Diesel lässt es zwar etwas verhalten angehen, bleibt aber schön sparsam.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Der Achtstufen-Wandler zeigt sich bemüht, das Maximum aus den 1,5 Liter Hubraum herauszuholen, und vermeidet ein Turboloch weitgehend. Mit 5,4 Litern Diesel pro 100 Kilometer im Testdurchschnitt zeigt er sich in Sachen Kraftstoffdurst aber zurückhaltend.

Motorisierungen und Preise

Motorisierungen und Preise
Motor/Hubraum
R3, Turbo + E-Motor/1199 cm³
R4, Turbo/1498 cm³
R4, Turbo + E.M./1598 cm³
1 E-Motor
Getriebe
7-Gang-DKG
8-Stufen-Automatik
7-Gang
1-Gang
Leistung
107 kW (145 PS)
96 kW (130 PS)
System: 144 kW (196 PS)
115 kW (156 PS)
max. Drehmoment
230 Nm
300 Nm
250 Nm
270 Nm
Max
210 km/h
209 km/h
225 km/h
170 km/h
0–100 km/h
9,0 s
10,6 s
7,6 s
9,3 s
Zuglast gebremst/ungebr./Stützlast
1150/600/70 kg
1550/710/75 kg
1380/600/80 kg
-/-/60 kg
Normverbrauch (WLTP)/100 Kilometer
4,9 l S
4,9 l D
2,3 l S + 12,6 kWh
15,3 kWh
Testverbrauch
5,7 l S
5,4 l D
3,7 l S + 8,3 kWh**
16,5 kWh
Tank- bzw. Akkugröße
52 l
52 l
40 l + 14 kWh (17 brutto)
55 kWh (58 brutto)
Preise
Edition 
GS 
Ultimate 
Sports Tourer: + 1500 Euro
32.990 Euro
35.860 Euro
38.760 Euro
34.640 Euro
37.510 Euro
40.410 Euro
38.460 Euro 
41.330 Euro
44.230 Euro
37.990 Euro 
40.310 Euro
42.860 Euro
Fazit
Ein ökonomischer Antrieb? Auf jeden Fall. Spaßig? Geht so. Wenn Verbrenner und E-Maschine sich abwechseln, verläuft das etwas ruckelig und wirkt eher bemüht. Auch die Geräuschkulisse braucht Gewöhnung – es fiept und winselt vom Getriebe.
Einen Diesel lobt man nicht alle Tage für seine Laufkultur – diesen schon. Das Paket aus Selbstzünder und Wandlerautomatik wirkt trotz nur 130 PS ausgeglichener als der Hybrid. Nix für die linke Spur, aber dafür auch ohne E-Unterstützung sparsam.
Dank 17-kWh-Akku kommt der Plug-in rein elektrisch jetzt echte 76 Kilometer weit. Mit 196 PS ist er der Potenteste im Portfolio und für die flotte Autobahnhatz grundqualifiziert. Schade: Benziner dröhnig unter Last, kleiner 40-Liter-Tank.
Der eher kleine Akku (jetzt +4 kWh) täuscht etwas: Weil der Electric sehr sparsam fährt, geht die Realreichweite mit 372 km in Ordnung. Der 156- PS-Motor ist kein Kraftpaket, zieht aber linear durch. Leider nur 100 kW DC-Laden, 11 kW AC, kein One-Pedal-Drive.
Der Plug-in-Hybrid (196 PS) markiert den halb elektrischen Pendel-Partner: Dank größerem Akku sind jetzt immerhin 76 (Hersteller: 83) Kilometer rein elektrisch möglich, flott Autobahn fahren geht mit 225 km/h Topspeed auch.

Astra Electric zeigt sich sparsam

Mit dem Astra Electric sympathisieren wir mittlerweile mehr als ursprünglich gedacht. Nein, der Kräftigste ist er mit 156 PS nicht, hat mit jetzt 58 Kilowattstunden brutto (bis zum Facelift 54 kWh) noch immer keinen Riesen-Akku zu bieten. Aber: Im Stadt- und Überlandverkehr bleibt er außerordentlich sparsam, verbraucht bei sommerlichen Temperaturen selten mehr als 14 Kilowattstunden – im langsamen Verkehr auch mal elf bis zwölf.
Opel Astra
Mit seinem nur 55 kWh großem Stromspeicher schafft der Astra Electric im Test 372 Kilometer – er verbraucht selten mehr als 14 kWh/100 km. 
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Im Test fuhr die Limousine so immerhin 372 Kilometer Reichweite heraus, der Kombi fünf Kilometer weniger. Schade, dass die Ladeleistung mit maximal 100 kW Gleichstrom zweifellos eher auf der verhaltenen Seite bleibt, per AC sind 11 kW möglich. An der heimischen Wallbox (maximal 11 kW) fühlt sich der Astra auf jeden Fall am wohlsten.
Thema Wohlfühlen: Es ist ja derzeit in Mode, Fahrer und Beifahrer in E-Autos weit oben – gefühlt oben auf dem Akku – zu platzieren. Im Astra ist das nicht der Fall, unabhängig von der gefahrenen Variante. Wir sitzen bestens integriert, auch im Electric. Schön, dass Opel in dieser Hinsicht nicht mit der Zeit geht.

Tipps: der Richtige für Ihr Fahrprofil

Der Wenigfahrer dürfte sich am etwas bemüht wirkenden Hybrid kaum stören und freut sich stattdessen über den moderaten Verbrauch (5,7 Liter im Test). Wer zur Basis greift, sollte zumindest das Komfort-Paket (650 Euro) und das Winterpaket (inkl. AGR-Fahrersitz, 750 Euro) ergänzen. Achtung: Einen Totwinkelassistenten gibt es für die Basislinie nicht.
AUTO BILD-Empfehlung: Hybrid Edition (145 PS) ab 32.990 Euro.
Der Vielfahrer wählt den Diesel, weil der auf Langstrecke seine Stärken ausspielen kann. Der Selbstzünder ist ordentlich gedämmt und zeigt gute Manieren – auch wenn er nicht der Kräftigste ist. Der Plug-in macht Sinn, wenn man zu Hause oder bei der Arbeit laden kann. Mit leerem Akku schluckt der PHEV 6,1 Liter/100 km.
AUTO BILD-Empfehlung: Diesel Ultimate (130 PS) ab 42.410 Euro.
Der sportliche Fahrer ist am ehesten beim kräftigen Plug-in-Hybrid, der immerhin 196 PS und 225 km/h Topspeed zu bieten hat. Ultimativ auf Sportlichkeit getrimmt ist er aber nicht. Bleibt abzuwarten, was Opel in nächster Zeit noch bringen wird, um den eingestellten starken Plug-in-Hybrid mit GSe-Kürzel zu ersetzen. AUTO BILD-Empfehlung: Plug-in GS (196 PS) ab 42.830 Euro.

Fazit

Bei Opel wissen sie schon, wo ihre Stärken liegen, bieten richtig gute Sitze und ein Top-HD-Matrix-Licht zu verhältnismäßig fairen Preisen an. Hier lohnt es sich also, zu investieren. Bei den Motoren gibt sich der Astra derzeit eher vernunftorientiert. Wir finden: Wäre schön, wenn in Zukunft wieder ein wenig mehr geht. Fahrwerk und Chassis des Astra würden mehr Dampf vertragen.