Opel Insignia Facelift (2020):

Neue Opel (2020, 2021 und 2022)

Opel Insignia Facelift (2020): Preis, Motoren, Technik, Innenraum, Infos

Insignia bekommt Astra-Dreizylinder

Opel spendiert dem Insignia ein sanftes Facelift. Neben einer komplett überarbeiteten Front gibt es vor allem neue Assistenten. Beim jeweils kleinsten Benziner und Diesel setzt Opel auf Dreizylinder. Alle Infos!
Nach drei Jahren Bauzeit hat Opel den aktuellen Insignia überarbeitet. Die Optik des immer noch auf einer GM-Plattform stehenden Mittelklassemodells wurde nur behutsam modernisiert. Die größten Änderungen gab's unterm Blech – und zwar bei den Assistenzsystemen und der Sicherheitsausstattung. Die Messepremiere des Facelifts findet auf der Brussels Motor Show (10. bis 19. Januar 2020) statt, wenig später dürften die ersten Exemplare bei den Opel-Händlern stehen. Aufgrund der marginalen Änderungen schätzt AUTO BILD, dass die Preise ungefähr auf dem Niveau des aktuellen Modells bleiben. Die Limousine startet derzeit bei 28.505 Euro, während der Kombi (Sports Tourer) glatte 1000 Euro teurer ist.

Neue LED-Scheinwerfer im Corsa-Design

Die deutlich verbesserten Scheinwerfer erinnern stark an den Kleinwagen-Bruder Corsa.

Optisch ist der modernisierte Insignia vor allem an den neuen LED-Scheinwerfern mit der hakenförmigen Leuchtsignatur zu erkennen, die vom neuen Corsa inspiriert wurden. Die modernen Scheinwerfer sollen nicht nur optisch etwas hermachen, sondern auch die Straße deutlich besser ausleuchten. Schon die Basis-Beleuchtung verfügt über LED-Technik. Die aufpreispflichtigen Top-Scheinwerfer kommen mit 168 einzelnen LED-Elementen und sollen laut Opel die direkte Konkurrenz deutlich in den Schatten stellen. Zum Vergleich: Beim bisherigen Insignia waren es nur 32 Elemente. Die Scheinwerfer sollen den Lichtkegel künftig besser an die jeweilige Fahrsituation anpassen.
Der Kühlergrill wächst etwas in die Breite und erhält ein neues Gitter. Er wird künftig nicht mehr von flügelförmigen Chromspangen geteilt, sondern von komplett geraden Zierleisten. Die Frontschürze wurde von den Designern ebenfalls dezent modifiziert. Die angedeuteten Lufteinlässe und die Nebelscheinwerfer bilden zukünftig eine Einheit. Am Heck besteht die einzige Veränderung darin, dass nun auch die Limousine schmale und rechteckige Endrohrblenden bekommt. Das Innenraumdesign bleibt von der Modellpflege verschont. Smartphones können jetzt aber induktiv geladen werden, während das Navigationssystem neue Grafiken erhält und in der Topvariante mit Echtzeit-Verkehrsinformationen arbeitet. Apple Carplay und Android Auto sind ebenfalls an Bord.

Opel stockt bei den Assistenten auf 

Auch die Limousine bekommt jetzt eckige Endrohrblenden.

Opel hat den Umfang der Sicherheitsausstattung im Insignia deutlich erhöht. Beim Einparken hilft zukünftig eine neue digitale Rückfahrkamera mit einer besseren Auflösung. Sie kann mit dem optionalen Rückfahrassistenten kombiniert werden, der per Sensoren die Umgebung hinter dem Insignia scannt und vor Hindernissen in einem Radius von 20 Metern warnt. In der Preisliste stehen unter anderem ein Frontkollisionswarner, ein Notbremsassistent, eine Verkehrsschilderkennung, ein automatischer Parkassistent und ein komplett neues Head-up-Display. Beim Kombi kann die sensorgesteuerte Heckklappe mit einer Fußbewegung geöffnet werden.

Basis-Insignia bekommt Astra-Dreizylinder (Update!)

Opel hat die Motorenpalette komplett überarbeitet. Beim GSi sinkt mit dem Facelift die Leistung.

Opel attestiert dem gelifteten Insignia eine komplett neue und vereinfachte Antriebspalette, die durchgehend die Abgasnorm Euro 6d erfüllt. Vorerst steht nur noch ein Dieselmotor in der Preisliste. Bei dem Selbstzünder handelt es sich um den 1,5 Liter großen und 122 PS starken Turbodreizylinder, der bereits vom Astra Facelift bekannt und an eine Sechsganghandschaltung gekoppelt ist. Später wird Opel noch einen Vierzylinder-Diesel mit zwei Litern Hubraum nachschieben. Die Leistungswerte des großen Selbstzünders wurden jedoch noch nicht veröffentlicht. Auch der Basisbenziner hat zukünftig nur noch drei Töpfe und stammt aus dem Portfolio des kleinen Bruders Astra. Die 145 PS und 236 Newtonmeter Drehmoment des 1,4 Liter-Motors werden ebenfalls über ein manuelles Sechsganggetriebe an die Vorderräder übertragen. Darüber rangiert ein 2,0-Liter-Turbovierzylinder, der im normalen Insignia 200 PS und 350 Newtonmeter entwickelt und immer mit einer Neungangautomatik zusammenarbeitet. Die gleiche Motor-Getriebekombination kommt auch im Topmodell Insignia GSi zum Einsatz. Mit dem Facelift sinkt dessen Leistung jedoch um 30 auf 230 PS. Außerdem büßt der Sport-Insignia 50 Newtonmeter Drehmoment ein.

Neue Opel (2020, 2021 und 2022)

Stichworte:

LED-Scheinwerfer

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.