Autos im Abo: Flatrates der Hersteller

Porsche 911 im Abo: Flatrates der Premium-Hersteller

Diese Hersteller bieten Auto-Flatrates an

Mit dem Elfer um die Alster? Porsche bietet seinen Mietservice Porsche Drive nun auch in Hamburg an – und ermöglicht das Porschefahren ab 99 Euro. Hier sind die Miet- und Abo-Modelle der Premium-Hersteller!
Autos fahren wie Serien gucken auf Netflix: Immer mehr Hersteller bieten neben dem konventionellen Autokauf auch Abo-Modelle und Mietservices an. Je nach Marke kann man gegen eine monatliche Gebühr ein oder mehrere Autos fahren – ohne weitere Kosten für Wartung und Reparaturen. Auch Versicherung und Kfz-Steuer sind mit der Auto-Flatrate abgedeckt, teilweise können sogar Tanken und Waschen im Pauschalpreis inbegriffen sein. Der komplette Prozess wird über eine App abgewickelt. Porsche bietet diese Form des Auto-Abos jetzt auch in Deutschland an, BMW bislang nur in den USA. Cadillac ist mit "Book by Cadillac" bereits in Deutschland (München) vertreten, Volvo bietet bereits einen Großteil der Modelle in der Flatrate an, auch der Polestar 2 soll in das Programm aufgenommen werden. Mercedes will das System ebenfalls hierzulande etablieren.

Mietmodell Porsche Drive jetzt auch in Hamburg

Mit Porsche Drive kann man nun leihweise mit einem Neunelfer um die Alster in Hamburg cruisen.

Auch eigene Mietmodelle bieten die meisten Premium-Hersteller an, bei denen die Fahrzeuge stundenweise, aber auch für mehrere Tage am Stück gefahren werden können. So ist der Service Porsche Drive nach Stuttgart, Berlin und der Insel Sylt nun auch in Hamburg vertreten. Drei Stunden in einem 911 Coupé beispielsweise kosten hier 299 Euro, inklusive Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung, einer Mobilitätsgarantie und 250 Freikilometern. Ähnliche Angebote machen BMW und Mercedes, jeweils unter der Marke Rent, sowie Volvo mit seiner sogenannten Schwedenflotte. Einen Audi bekommt man leihweise außer über die klassischen Autoverleihfirmen über den Volkswagen Financial Service Rent-a-Car. AUTO BILD gibt einen Überblick über die Miet- und Abomodelle der Hersteller. Alle Infos und Modelle fürs Abo finden Sie auch in der Bildergalerie!

Die Abomodelle der Premium-Hersteller

Porsche Drive

Porsche Drive bietet Kunden wie schon in Stuttgart, Berlin und auf Sylt nun auch in in Hamburg die Möglichkeit, aktuelle Porsche zu mieten – von einer Stunde (an ausgewählten Tagen) bis zu 28 Tage. Im Fuhrpark sind ausgewählte Modellreihen verfügbar, darunter auch der neue 911 – allerdings von Standort zu Standort unterschiedlich. Los geht's mit einem Tarif von 99 Euro für eine Stunde für einen Porsche 718 Boxster, Cayman oder einen Macan, für eine Woche Neunelfer fahren in Berlin muss man 2599 Euro berappen.
Gebucht wird online mit Registrierung. Das Angebot beinhaltet 100 bis 1500 Freikilometer, je nach Mietzeitraum, dazu die Mobilitäts- und Sicherheitsgarantie Porsche Assistance (24/7) sowie eine Vollkaskoversicherung mit 2500 Euro Selbstbeteiligung. Der Fahrer muss wie ein möglicher Zweitfahrer mindestens 25 Jahre alt sein und Minimum fünf Jahre seinen Führerschein besitzen.

Porsche inFlow - Deutschland

Porsche-Fahren im Abo bietet der Hersteller in Deutschland mit dem Start-up Cluno unter dem Namen inFlow mit monatlichem Paketpreis an. Die Rate deckt außer Tanken alle Kosten ab, also Wartung, Verschleiß, saisonale Bereifung, Garantie, Zulassung, Kfz-Steuer, Vollkaskoversicherung sowie Fahrzeuguntersuchungen. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um von Porsche geprüfte junge Gebrauchte. Die Mindestlaufzeit eines Abos beträgt sechs Monate, der Kunde kann mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten pausieren oder das Auto wechseln. Die Abwicklung erfolgt digital über die Cluno-App, die es bis jetzt nur für Apples iOS gibt. Bei der ersten Buchung wird eine einmalige Startgebühr von 299 Euro fällig. Die Abwicklung über die App dauert laut Porsche nur wenige Minuten, anschließend wird das Fahrzeug vollgetankt zum Wunschort geliefert.
Zu haben sind der Porsche 718 Boxster, der 718 Cayman (jeweils ab 1299 Euro monatlich), der Macan (ab 1499 Euro), der Cayenne (ab 1699 Euro) und der Porsche 911 (ab 1899 Euro). Weitere Einzelheiten zur Porsche-Cluno-Allianz gibt es hier.

Porsche Passport – nur USA

In den USA bietet Porsche schon bis zu 22 Modelle im Abomodell an. Ab 2000 Dollar pro Monat (1756 Euro) kostet die Teilname an Porsche Passport.  Nachdem man 500 Dollar Aktivierungsgebühr gezahlt hat, übernimmt die Marke den Fahrzeugtausch, die Kfz-Steuer, die Versicherung und die Wartung. Dabei gibt es keine Kilometerbegrenzung.
Je nach Gebühr stehen unterschiedlich viele Modelle für den Abonnenten bereit. Das Paket Launch beinhaltet den Zugang zu acht Modellen für 2000 Dollar pro Monat. Mit dabei unter anderem der 718 Boxster und Cayman S sowie Cayenne und Macan S. Im Paket Accelerate können 22 Modelle genutzt werden. Zu den in der Launch-Option verfügbaren Modellvarianten bietet Porsche hier auch unter anderem den 911 Carrera S, den Panamera 4S sowie den Macan GTS und Cayenne S E-Hybrid an. Dann sind allerdings 3000 Dollar pro Monat (2635 Euro) fällig.

Mercedes-Benz Rent

Mercedes-Benz Rent bietet die Möglichkeit, tage- oder wochenendweise zu mieten, aber auch über einen längeren Zeitraum von bis zu zwölf Monaten. Das Portfolio reicht von der A- bis V-Klasse, vom Cabrio bis zum SUV, selbst AMG-Modelle werden angeboten. Eine Haftpflicht- und eine Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung (1000 Euro für Kategorien bis E-KLasse, 1500 für Kategorien E+ bis AMG C, 4000 Euro für Kategorien AMG C+ bis AMG Special+) sind im Mietpreis inbegriffen. Die Preise liegen zwischen 89 Euro für einen Tag mit der A-Klasse (250 Freikilometer) und einem Monat mit dem Mercedes-AMG Special+ GT, GT C, GT S, GT R oder GT 63 für 4699 Euro (3600 Freikilometer). Der Mehrkilometerzuschlag liegt zwischen 30 Cent und drei Euro.

Mercedes me flexperience – Essen und Bochum

Bei Mercedes heißt das Flatrate-Prinzip me flexperience. Bei einem Pilotversuch der beiden Händlergruppen Lueg und Beresa in Deutschland sowie in einigen US-Städten können Kunden wählen zwischen A-, C-, E- und S-Klasse, aber auch welche Motorisierung sie wünschen oder welche Farbe der Innenraum haben soll. Beim Pilotversuch in Essen und Bochum können Abonnenten bis zu zwölf Mal pro Jahr das Auto wechseln. Die Kosten für das Angebot sind gestaffelt, der Basispreis für die Kategorie A liegt bei monatlich 750 Euro, für die Kategorie C bei 950 Euro, Kategorie E 1250 Euro und für die S-Kategorie bei 1800 Euro. Die Rate umfasst Versicherung, Wartung und Reparaturen bis hin zu Reifen inklusive 36.000 Kilometern pro Jahr.

BMW Rent

BMW Rent ermöglicht nach eigenen Angaben "uneingeschränkte Mobilität" mit insgesamt elf Modellvarianten – allerdings mit einer Mindestdauer von 30 Tagen und je nach Wahl 2500 oder 4000 Freikilometern. Danach ist auch eine tägliche Rückgabe mit taggenauer Abrechnung möglich.
Los geht's mit dem BMW 1er für 805 Euro pro Monat, am teuersten ist die 7er Limousine für 2748 Euro. In der Miete sind alle Nebenkosten enthalten (Wartung und Verschleißkosten, Kfz-Steuer und Rundfunkgebühr). Wechsel während der Laufzeit, zum Beispiel zu einem Cabrio, sind möglich, Übergabe und Abholung erfolgt an der Haustür. Der Versicherungsschutz umfasst eine Komplettbetreuung von BMW, bei einer Selbstbeteiligung von 750 Euro für BMW 1er, 2er, 3er, i3 und X1 sowie 1500 Euro für alle weiteren Fahrzeuge.

Access by BMW – nur USA

In den USA bietet BMW Autos in einem Pilotversuch zum Abo an: Access by BMW läuft in Nashwille, US-Bundesstaat Tennessee. Kunden können zwischen verschiedenen BMW- und M-Modellen wählen. Zunächst verlangt BMW eine einmalige Gebühr von 575 Dollar. Das Abo beinhaltet die Kfz-Steuer sowie die Kosten für Versicherung, Wartung und Reinigung.
Es gibt drei Pakete: Das günstigste heißt Icon und kostet 1099 Dollar pro Monat (965 Euro). Wer dieses Paket bucht, hat die Wahl zwischen BMW i3, BMW 330i, BMW 330e, BMW M240i Cabrio sowie BMW X2 und BMW X3.  Die nächste Stufe nennt sich Legend, die Gebühr beträgt 1399 Dollar pro Monat (1229 Euro). Zur Auswahl stehen alle Modelle aus der Icon-Palette und BMW 530e xDrive, BMW 540i, BMW X5 xDrive35i, BMW 440i Coupé, BMW 440i Cabrio und BMW M2. Bei der Option BMW M für 2699 Dollar pro Monat (3370 Euro) kann man zwischen allem Autos aus den Icon- und Legend-Paketen sowie BMW M5, BMW X5 M, BMW X6 M und BMW M4 Cabrio wählen.

Polestar Subscription – Deutschland

Kunden können das erste Auto von Volvos Elektromarke Polestar, den Polestar 2zunächst  über das Internet bestellen. Zu einem noch nicht bestimmten Zeitpunkt wird der Model-3-Gegner dann auch im Abomodell Subscription zu haben sein. Die genauen Bedingungen sind noch nicht bekannt, zuletzt war von einer monatlichen Rate von 1,5 Prozent des Bruttolistenpreises die Rede. Das Basismodell des Polestar 2 kommt für 39.900 Euro auf den Markt. Was die Subscription-Flatrate beinhaltet, ist ebenfalls noch nicht bekannt.

Volkswagen FS Rent-a-Car (Audi)

Über Volkswagen Financial Services Rent-a-Car können auch Audi für Kurz- (bis 30 Tage) oder Langzeitmiete (bis 365 Tage) gebucht werden. In Deutschland gibt es dafür 297 Standorte, Langzeitmiet-Angebote für Privatkunden sind jedoch vorrangig in den Regionen Berlin, München, Hamburg, Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Stuttgart, Frankfurt am Main sowie Mannheim verfügbar. Woanders können Überführungskosten anfallen. Eine Buchung ist hier nicht online, sondern nur per E-Mail möglich.
Ein Audi A1 kostet im Audi Zentrum München 308 Euro für eine Woche, ein A8 der ein Q7 für den gleichen Zeitraum 839 Euro. Die Inklusivkilometer sind abhängig vom gewählten Tarif. Für zusätzliche Kilometer zahlt der Kunde in der Regel zwischen 0,17 und 0,31 Euro pro Kilometer (je nach angemieteter Fahrzeugklasse). Bei den meisten Tarifen ist ein Vollkaskoschutz mit einer Selbstbeteiligung von 800 bzw. 1500 Euro pro Schadenfall inklusive sowie einen Teilkaskoschutz mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro. Eine Vollkasko-Haftungsreduzierung ist gegen Zusatzgebührt möglich.

Volvo Schwedenflotte

Das herstellereigene Mietwagenprogramm von Volvo heißt treffenderweise Schwedenflotte. Diese dient der Kurz- und Langzeitmiete, auch für Privatkunden. Sie umfasst den Volvo XC40, XC60, XC90, V40, V60, V60 Cross Country, V90, S60 und S90. Abholung und Ablieferung erfolgt beim Händler. Inklusive ist auch eine Vollkaskoversicherung, die genauen Versicherungsbedingungen sind beim jeweiligen Vermieter zu erfragen. Gleiches gilt für die Preise. Ein Beispiel: Im Volvo Zentrum Heidelberg kostet ein V40 für einen Tag 89 Euro, ein S90 für eine Woche 782 Euro. Auf Sylt, 2015 der Startpunkt der Schwedenflotte, gibt es das Angebot in den Sommermonaten kostenlos mit bis zu drei Stunden Leihzeit, buchbar per App.

Care by Volvo – Deutschland

Volvo bietet für neun Modelle in Deutschland das Abo Care by Volvo an. Monatlich zahlt der Nutzer eine festgelegte Summe für jedes Auto. Dafür gibt es alle 24 Monate einen Neuwagen. Nach Ablauf dieser Zeit kann der Kunde das Abofahrzeug jederzeit gegen ein neues tauschen. Mit der Flatrate sind Anzahlung, Steuern, Versicherung, Wartung mit Hol- und Bringservice, Reparatur, Pannenhilfe, Ersatzfahrzeug, Bereifung, Räderwechsel und Einlagerung abgedeckt. Je nach regionaler Verfügbarkeit lassen sich zusätzlich das regelmäßiges Betanken oder die Autowäsche dazu buchen. Im Angebot sind SUV: XC40 ab 498 Euro/Monat, XC60 (639 Euro/Monat), XC90 (829 Euro/Monat), Kombis: V60 (629 Euro/Monat), V60 CC (729 Euro/Monat), V90 (665 Euro/Monat), V90 CC (809 Euro/Monat) und Limousinen: S60 (749 Euro/Monat) und S90 (629 Euro/Monat).

Book by Cadillac – nur München

Cadillac bietet mit Book by Cadillac seit Mai 2018 in München und auch in Zürich drei verschiedene Aboformen in München an: Wer sich nicht festlegen und monatlich entscheiden will, ob er weiterhin teilnimmt, bezahlt 1700 Euro. Der Abonnent kann den Preis reduzieren, indem er sich auf entweder drei Monate zu je 1600 Euro oder sechs Monate zu je 1500 Euro festlegt. Wartung, Versicherung, Steuern, Sommer- oder Winterreifen und Autobahnvignetten für die Schweiz und Österreich sind damit bezahlt. Wählen kann man zwischen den Modellen Escalade, CTS-V, ATS-V, CT6, XT5 und den Sportwagen Camaro und Corvette.
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