Ein Top-Auto neben dem anderen auf den PS Days! 100 Projektfahrzeuge von bekannten Firmen wie Levella, Sonax, VW, JP Performance und mehr. Sowie 400 Autos aus Privatbesitz, liebevoll in zwei Hallen in Szene gesetzt. Wir hatten die Qual der Wahl und haben für euch unsere zehn VW-Highlights herausgesucht. Viele Pferdestärken, krasse Looks, echte Legenden und vor allem absolute Einzelstücke! Und bevor sich jemand beschwert: Hier sind die Highlights aus dem Bereich JDM, dazu die besten Opel-, BMW- und Mercedes-Modelle!

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PS Days 2022: 10 VW-Highlights

VW Golf R32: eine Volkswagen-Legende

Eine Legende in der Geschichte von VW ist das erste R-Modell: der Golf 4 R32. Natürlich darf diese Ikone auf einer Tuningmesse nicht fehlen. Gefunden haben wir das Schmuckstück in der Community Garage. Ganz klassisch lackiert in Deepblue und mit den typischen Vielspeichenfelgen. Natürlich tiefergelegt.
Doch ansonsten ist der R32 optisch weitestgehend serienmäßig. Das schadet dem VW nicht. Denn er ist und bleibt ein schönes, zeitloses Auto. Und damit gehört er für uns zu den Highlights. Gerade, weil er so nah am Original ist.

VW T3: Frischer Klassiker mit V6

Der VW T3 ist mittlerweile ein beliebter Klassiker. Doch in diesem Bulli aus dem Jahr 1988 steckt ein gutes Stück der späten 90er: der V6 2.7-Liter-Biturbo-Motor aus dem Audi S4 B5. Damit leistet der Oldie schlappe 400 PS mit einem maximalen Drehmoment von 600 Nm. Dazu kommen eine Tieferlegung (VA: 60mm, HA: 55mm) und klassische, längst verdammt teure, BBS Le Mans-Felgen.
Diesem VW T3 ist kaum anzusehen, welch Urgewalt unter dem Ladeboden schlummert. 400 PS drückt der V6 aus einem S4 B5.

VW Corrado: Perfektion im Detail

Seit zwanzig Jahren in denselben Händen, hat dieser VW Corrado aus dem Jahr 1990 einige optische Veränderungen mitgemacht. Der aktuelle Umbau kostete laut Halter gut 40.000 Euro. Das Gesamtpaket ist stimmig: Alles ist in dunklen Grau- und Schwarz-Tönen gehalten. Dazu schwarz lackierte Porsche-Felgen und viele Carbon-Details wie beispielsweise die Einstiegsleiste oder das Handschuhfach.
Der VW-Oldie fährt mit einem aufgebohrten Dreiliter-VR6-Saugermotor. Die Leistung wird auf 200 PS geschätzt. Heutzutage vielleicht keine Ansage mehr. Aber bei diesem Fahrzeug ging es vor allem um die Perfektion im Detail.

VW Bora Variant R32: das Technik-Biest

Original ist an diesem VW Bora Variant nicht mehr viel. Schlimm? Nein! Die Liste an allen Umbauten und Neuerungen wäre viel zu lang, um sie hier aufzuzählen. Zu den Highlights gehören Luftfahrwerk, 19-Zoll-Felgen und viel Dekor aus dem Golf R32. Dazu im Kofferraum: GFK-Ausbau, 23-Zoll-Fernseher, zwölf Subwoofer und eine PlayStation 4!
Außen unscheinbar, innen voll mit Bildschirmen. Im Kofferraum dieses Bora sitzt sogar eine PlayStation.

Die Kombination aus einem Lack in dunklem Lila (Samtviolett von Audi Exclusive) und dem sehr hellen Innenraum mit schwarzen Applikationen fällt sofort ins Auge. Der Bora Variant ist nur als Zweisitzer zugelassen, denn die Rückbank ist von einem Lufttank mit Kupferrohren für das AirRide belegt.

VW Derby CL: ein seltener Anblick

Anders als Golf, Käfer und Corrado, ist der VW Derby bei getunten Fahrzeugen selten vertreten. Das macht ihn besonders! Und die ersten Modelle des Derby werden in wenigen Jahren (2027) bereits 50 Jahre alt!
Bis auf die Schürze an der Front, wirkt die Karosserie recht unangetastet. Nicht so original sind jedoch die Felgen und die Nähe des Fahrzeugs zur Straße. Die Seltenheit des Fahrzeugs auf Tuning-Treffen und -Messen und der geleckte Zustand machen ihn auf jeden Fall zu einem Highlight.

VW Lupo: das Paradebeispiel eines Sleepers

Dieser VW Lupo ist von vorne betrachtet ein echt unauffälliger Kleinwagen. Doch der Kleine offenbart sich schnell als echter Sleeeper. An der Stelle, wo sich normalerweise der Kofferraum befindet, sticht einem beim Öffnen der Klappe der fette Motor ins Auge.
Die Abgase suchen sich ihren Weg durch die Kofferraumklappe, unten kommt nur überschüssiger Ladedruck raus.

Wir lassen die Katze aus dem Sack: Dieser Kleinwagen hat einen VR6-Motor mit Turboaufladung. Die Abgase verschwinden direkt durch ein Loch in der Heckklappe. Um dem Motor den nötigen Raum zu geben, wurde der Radstand etwas verlängert. 900 PS soll der Power-Lupo auf die Straße bringen.

VW Käfer: Hier ist alles XXL

Ein Käfer darf in den VW-Highlights natürlich nicht fehlen. Dieses besondere Exemplar fällt nicht nur durch seine auffällige Lackierung und die besondere Verbreiterung auf, auch im Innenraum hat der Retro-VW einiges zu bieten.
Vorne Metallsitze und hinten ein Käfig. Auf der Hinterachse wurde dem Wolfsburger eine Pushrod-Aufhängung verpasst. Ein riesiger Spoiler ziert die Heckpartie des wilden Käfers. 

VW Golf 5: eine Disco auf vier Rädern

Was aussieht wie ein Golf für die Rennstrecke, ist in Wahrheit ein eher unscheinbarer GTD. Die auffällige Folierung, riesiger Heckflügel, mächtige Verbreiterung mit dicken 19-Zöllern und eine R32-Abgasanlage sind nicht alles: In diesem Golf steckt eine absurd große Musikanlage!
Das Herz dieses Golf 5 ist nicht sein Motor, sondern die 76.000 Watt-Musikanlage im Kofferraum.

18 Lautsprecher mit insgesamt 76.000 Watt geben hier den Ton an. 1000 Kilogramm bringt die Musikanlage auf die Waage, die Karosserie wurde dafür extra versteift.

VW Bus + Hänger: Camping meets Tuning

Camping erlebt einen Boom, auch in der Tuning-Szene. Ob nun mit einem Wohnmobil oder einem Anhänger, die Optionen sind vielfältig. Dieses Exemplar ist aber besonders, denn anstelle einer Küche im Innenraum wartet eine Lounge auf ihre Gäste. Der Anhänger im T4-Design lehnt sich an sein Zugfahrzeug an. Und wer darin übernachten möchte, kann die Sofa-Ecke im Anhänger im Handumdrehen in ein 220x145-Zentimeter-Bett umwandeln.

VW Polo: Kleinwagen im Rallye-Look

Ein Rallye-Fahrzeug mit Luftfahrwerk – geht nicht? In diesem Fall schon. Wobei es sich bei diesem VW Polo nur um Rallye-Optik handeln dürfte. Die Felgen erinnern etwas an die Aero-Felgen früherer Rennmodelle, die vier Zusatzscheinwerfer untermalen die Rennoptik.

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PS Days 2022: 10 VW-Highlights

Unter dem großen Diffusor am Heck steckt eine einflutige Abgasanlage mit Doppelendrohr. Die auffällige Streifenfolierung und die "Sponsoren"-Aufkleber machen die Rennoptik perfekt.

Von

Sebastian Friemel
Kim-Sarah Biehl