Ratgeber: Schäden durch Feuerwerk

Silvester: Schäden am Auto

Vorsicht, Silvesterböller und Raketen!

Wie schützen Sie Ihr Auto vor Silvesterknallern und Raketen? Und welche Versicherung zahlt, wenn es trotzdem zu Schäden kommt?
Für viele Autobesitzer eine große Sorge zum Jahresende: Steht mein Auto am Silvesterabend sicher vor Feuerwerk? Zwar kommt es bei sachgemäßer Anwendung von Silvesterknallern und herabfallenden Silvesterraketen in der Regel kaum zu großen Schäden. Dass das Auto Feuer fängt, ist laut TÜV Süd im Grunde ausgeschlossen. Denkbar sind aber Schmauchspuren am Lack, wenn ein Böller gegen ein Auto geworfen oder direkt auf einem Auto gezündet wird. Weitaus größere Schäden entstehen in der Silvesternacht meist durch Vandalismus – von zerkratztem Lack über abgebrochene Antennen bis zu Schäden durch illegal gehandelte Knaller ("Polen-Böller").

Wer zahlt bei Silvester-Schäden am Auto?

Für Schäden am Auto, die durch Silvesterböller oder mutwillig herbeigeführt wurden (Vandalismus), haftet grundsätzlich der Verursacher. Da dieser in den meisten Fällen nicht ermittelt werden kann, bleibt der Autobesitzer auf den Kosten sitzen, wenn er nicht über eine Kasko-Versicherung verfügt. Die Teilkasko kommt für Schäden durch Brand und Explosion auf, die Vollkasko für Vandalismus-Schäden. Die Rückstufung in eine ungünstigere Schadenfreiheitsklasse ist dabei übrigens nur zu befürchten, wenn die Vollkasko betroffen ist – in der Teilkaskoversicherung gibt es keine Rückstufung. Aber Achtung: Ob etwa bei einem Lackschaden durch einen Böller ein Brand- bzw. Explosionsschaden im Sinne der Versicherungsbedingungen vorliegt, ist nicht immer eindeutig. Auch Vandalismus ist oft nicht eindeutig nachzuweisen. In jedem Fall sollten Sie Schäden am Auto dokumentieren (Foto), möglichst auch durch einen Zeugen bestätigen lassen und die Polizei verständigen. Wenn Sie versuchen wollen, den Schaden über die Versicherung regulieren zu lassen, müssen Sie diese innerhalb von sieben Tagen informieren.

So können Sie Ihr Auto schützen

Den sichersten Schutz vor Autoschäden in der Silvesternacht bietet ein Parkhaus. Das kostet zwar Geld, lässt einen dann aber beruhigt schlafen beziehungsweise feiern. Besonders zu empfehlen ist das Parkhaus für Cabrio-Besitzer. Denn Schäden am Stoffverdeck sind meist kostspieliger als Lackschäden. Sollte die Kaskoversicherung den Schaden nicht übernehmen, wird es für den Cabrio-Besitzer teuer. Kommt die Unterbringung im Parkhaus nicht in Frage, sollte man das Auto – wenn am gewohnten Parkplatz mit kräftigem Gebrauch von Böllern und Raketen zu rechnen ist – an einem ruhigeren Ort abstellen. Ein solches Vorgehen kann übrigens auch Ihre Kfz-Versicherung von Ihnen erwarten. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit, das Auto durch Autoschutzdecken (Car Cover) abzudecken. Der Nachteil: Wer es darauf abgesehen hat, ein Auto mutwillig zu beschädigen, wird durch die Schutzhülle unter Umständen auf das offenbar besonders schützenswerte Fahrzeug erst aufmerksam gemacht.

Was tun bei Lackschäden am Auto?

Schmauchspuren durch Silvesterknaller können in den meisten Fällen mit Autopolitur restlos beseitigt werden. Auf keinen Fall sollte man die schwarz-braunen Verfärbungen aber mit Verdünnungs- oder sonstigen Reinungsmitteln bzw. Werkzeugen behandeln, warnt der TÜV Süd. Lassen sich die Stellen mit Politur nicht beseitigen, hilft ein Spezialist am besten weiter. Mit der Smart-Repair-Methode kostet die Ausbesserung meist nicht viel.

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