Skoda Fabia (2021): Mule, Preis, Marktstart, Motor
Mysteriöser Erlkönig: Unter der Tarnung steckt doch kein Polo
Die AUTO BILD-Erlkönigjäger haben einen mysteriösen Prototyp gesichtet: Wahrscheinlich testet Skoda hier die Technik für den neuen Fabia.
Bild: AUTO BILD
Dieser Erlkönig ist nicht der, den man auf den ersten Blick vermutet: Unter dem Blechkleid des leicht getarnten VW Polo dürfte Skoda die Technik für die neue Fabia-Generation testen. Wie wir darauf kommen? Der Polo ist mit tschechischem Kennzeichen unterwegs, das aus Datenschutzgründen gepixelt wurde, und er wurde in einer Gruppe mit verschiedenen anderen Skoda-Modellen gesichtet. Außerdem sind keine Änderungen beim Design ersichtlich, sogar der Innenraum ist komplett unverändert. Das deutet daraufhin, dass Skoda den Polo als Mule benutzt. Da der neue Fabia auf der MQB-A0-Plattform des kleinen VW basiert, ist dieser Gedanke nicht abwegig.
Motoren, Preis und Marktstart
Es gibt aber keinen Grund zur Sorge, dass die neue Generation von Skodas Kleinwagen ein umgebadgter Polo wird. Dazu ist das Design der beiden Marken in den letzten Jahren viel zu weit auseinander gegangen. Stattdessen dürfte Fabia Nummer vier noch einmal markantere Leuchten und Schürzen bekommen. Und auch ein digitales Cockpit wird es wohl – wahrscheinlich gegen Aufpreis – geben. Motorseitig ist davon auszugehen, dass Skoda vor allem auf Einliter-Dreizylinder setzt. Die könnten, je nach Leistung, mit Fünf- oder Sechsgang-Schaltung oder Siebengang-DSG ausgestattet sein. Vielleicht übernimmt der Fabia sogar für die stärkeren Motoren die Mildhybride aus dem neuen Octavia um gegen die Konkurrenz wie Peugeot 208, Renault Clio oder Hyundai i20 gewappnet zu sein. Der neue Fabia geht 2021 an den Start, das hat Skoda-Chef Thomas Schäfer bestätigt. Seine Premiere könnte der Kleinwagen schon im Frühjahr feiern. Die Preise dürften um 15.000 Euro starten.
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