Zwar sinken die Spritpreise aktuell, doch die ebenfalls sinkenden Temperaturen treiben sowohl Spritkosten als auch Ladestrom in die Höhe: Bei Kälte steigt der Energiebedarf im Auto aus mehreren Gründen deutlich an. Immerhin lässt einer der Preistreiber des Vorjahres zum Jahreswechsel nach: Mit Beginn 2026 bewegt sich der CO₂-Preis auf fossile Kraftstoffe in einem Korridor zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne. Das bedeutet: Er kann den Liter Benzin oder Diesel um bis zu drei Cent verteuern – muss es aber nicht.
Was man selbst beeinflussen kann: Mit dem richtigen Verhalten an Bord lässt sich der Verbrauch spürbar senken. Gerade im Winter ist das zwar nicht immer angenehm, doch einige wirksame Möglichkeiten gibt es. AUTO BILD liefert zehn Tipps zum Kraftstoffsparen – plus einen für E-Auto-Fahrer.

Die besten Winter-Scheibenreiniger

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1.
Sonax
AntiFrost&KlarSicht gebrauchsfertig (5 l)
1,4
sehr gut
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2.
Nigrin
POWER Scheiben-Frostschutz Sweet Purple -18°C 5l
2,2
gut
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3.
LIQUI MOLY
Scheibenfrostschutz gebrauchsfertig
2,4
gut
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4.
Inox Liquidsystems
Inox Arctic Frostschutzmittel (5 Liter)
3,5
ausreichend
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5.
EuroLub
Scheibenfrostschutz Winter -20°C Fertigmischung
3,5
ausreichend
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6.
KLAX
Frostschutz bis - 30 °C Fertigmix (5 l)
3,7
ausreichend
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7.
Nuke Guys
AntiFrost ScheibenFrostschutz -18 Grad 5L
3,7
ausreichend
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8.
Robbyrob
Klarblick Winter -30 °C (5 l)
3,9
ausreichend
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Komplette Liste: Die besten Winter-Scheibenreiniger

Gewicht sparen, Auto abspecken

Wer das Auto von Eis und Schnee befreit, handelt nicht nur sicherheitsbewusst – er reduziert auch Gewicht und Luftwiderstand. Beides senkt den Verbrauch.
Verbannen Sie daher nicht benötigte Dinge aus dem Innenraum, denn extra Gewicht erhöht den Verbrauch. Die Liste reicht vom Einkauf bis zum nicht gebrauchten Kindersitz. Ein vollwertiges Ersatzrad bringt 20 Kilo auf die Waage, ein Pannenset für Reifen spart Platz und Gewicht. Die Faustregel: 100 unnötige Kilogramm kosten auf 100 km etwa 0,3 Liter Sprit.

Luftwiderstand reduzieren, Aerodynamik verbessern

Eine Schneeschicht hat man schnell vom Dach gewischt, das verbessert die Aerodynamik und verringert den Verbrauch. Auch ein nicht benötigter Dachgepäckträger kostet Sprit, der gehört in die Garage.

Motor im Stand warmlaufen lassen: unsinnig und verboten

Während das Auto vom Schnee befreit wird, den Motor laufen zu lassen, ist verboten und bringt nichts: Im Leerlauf wird der Motor nicht warm. Erst unter Last erreicht er zügig Betriebstemperatur. Zudem droht ein Bußgeld von bis zu 80 Euro. (Wie man den Motor effektiv auf Touren bringt, erklären wir in diesem Artikel!).
Im Winter gibt es jede Menge Spritspar-Möglichkeiten.
Bild: dpa

Motor immer gut warten lassen

Ein gut gewarteter Motor spart Sprit. Dazu gehören ein sauberer Luftfilter, korrekt eingestellte Zündanlage und gegebenenfalls neue Zündkerzen.

Kurzstrecken vermeiden, Kaltlauf frisst Sprit

Ebenfalls hinderlich: Wenn der Motor noch kalt ist, arbeitet er nicht effizient und verbraucht deutlich mehr Kraftstoff. Deshalb sollte man Kurzstrecken vermeiden. Eine gute Streckenplanung ist beim Spritsparen eine enorme Hilfe. Hier sind Tipps zum Warmfahren des Motors.

Richtiges Warmfahren: zügig, aber nicht hochtourig

Der verbreitete Irrglaube, sanftes Anfahren spare Sprit, stimmt beim Verbrenner nicht, gilt nur für Elektrofahrzeuge. Entscheidend ist ein zügiges, aber nicht aggressives Warmfahren unter moderater Last. Denn einerseits kostet das Hochdrehen der Gänge übermäßig Kraftstoff – und erhöht beim kalten Motor den Verschleiß. Wer wiederum zu lange beim Anfahren trödelt, zögert die Aufwärmzeit des Motors hinaus, bis der Betriebstemperatur erreicht. Die Betriebstemperatur liegt bei Ottomotoren bei rund 90 Grad. Wenn der Motor warm ist, gilt: Niedrige Drehzahlen fahren, früh hochschalten, erst bei Ruckeln runterschalten.
Sondertipp: Heizung erst einschalten, wenn der Motor warm ist – das verkürzt die Kaltlaufphase.

Hohes Tempo vermeiden

Meist bringt das Schnellfahren auf der Autobahn keinen messbaren Zeitgewinn (testen Sie das mal, natürlich innerhalb des Tempolimits). Der Luftwiderstand erhöht den Spritverbrauch massiv, denn er wächst im Quadrat zur Geschwindigkeit. Heißt: Der Verbrauch bei Tempo 160 liegt um die Hälfte über dem bei Tempo 100!

Reifendruck auf Stand halten

Kälte reduziert den Luftdruck im Reifen. Zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand und damit den Verbrauch. Also: regelmäßig prüfen.

Zur richtigen Zeit und am richtigen Ort tanken

Nicht entscheidend fürs Spritsparen, aber fürs Portemonnaie: Tanken ist abends zwischen 20 und 22 Uhr meist am günstigsten. Abseits der Autobahn sind Preise im Schnitt um 20 Cent pro Liter niedriger. (Hier sind ausführliche Tipps zum günstigen Tanken und zum Jahreswechsel gilt ein besonderer Tank-Kalender.

Kleinverbraucher erhöhen den Verbrauch

Jeder Verbraucher an Bord kostet Sprit, weil die Lichtmaschine mehr arbeiten muss. Sitz- und Lenkradheizung (verbraucht bis zu einem Liter auf 100 Kilometer, wie der ADAC vorrechnet) steigern den Verbrauch teils deutlich – also nur bei Bedarf nutzen.

So teuer sind elektrische Verbraucher im Auto

So teuer sind elektrische Verbraucher im Auto
Zuheizer/elektrische Heizung
bis zu 2000 W
bis zu 2 l
bis zu 3,40 Euro
88 Cent
Beheizbare Front- und Heckscheibe
800 W
0,8 l
1,36 Euro
35 Cent
Lüftung in Mittelstellung
170 W
0,17 l
29 Cent
7 Cent
Sitzheizung
100 W
0,1 l
17 Cent
4 Cent
Lenkradheizung
50 W
0,05 l
9 Cent
2 Cent
Beheizbare Außenspiegel
40 W
0,04 l
7 Cent
2 Cent
USB-Anschluss
bis 100 W
0,1 l
17 Cent
4 Cent
Zigarettenanzünderbelegung
bis 180 W
0,18 l
31 Cent
8 Cent
Radio
20 W
0,02 l
3 Cent
1 Cent

Tipps fürs Energiesparen im E-Auto

Im Elektroauto fehlt die Abwärme des Verbrennungsmotors. Deshalb sollte der Innenraum möglichst nicht komplett aufgeheizt werden. Stattdessen punktuell wärmen – Sitz- und Lenkradheizung sind effizienter. Ein Verzicht auf die Heizfunktion schont die Antriebsbatterie und erhöht die Reichweite!
Wichtig im Winter: E-Autos mit Wärmepumpe sind effizienter. (Hier gibt es weitere E-Auto-spezifische Energiespartipps!)