Vergleich Toyota Verso/ Renault Grand Scénic/VW Touran
Grand Scénic schlägt den Touran

Toyota Verso, Renault Grand Scénic und VW Touran wecken mit ihren starken Dieseln den Rennfahrer im Papa. Weil auch Pampers-Bomber richtig fix können. Schwere Gegner für den VW Touran.
Bild: Toni Bader
Tschüss GTI, OPC und RS – so hart können Wahrheiten im Leben eines Mannes klingen. Wenn diese Sorte Spaß vorbei ist, ändert sich das alltägliche Fahrprogramm radikal: Jule und Rike müssen zur Schule gebracht werden, Matti und die Nachbar-Kids zum Fußball. Das klingt nach großem (Familien-)Erlebnis, aber wenig Herzklopfen auf der Straße. Doch keine Sorge: Fahrspaß ist machbar, sogar in braven und praktischen Kompaktvans. Wenn sie 160 lebenslustige PS haben wie der Renault Grand Scénic, 170 wie der VW Touran oder gar 177 wie der Toyota Verso. Der Japaner, in konservativem Grau lackiert, tritt zurückhaltend auf. Kennen wir schon, die Masche. Nur beim Cockpit gingen Toyotas Designer mal ein Wagnis ein – die Rundinstrumente in der Mitte fordern allerdings Gewöhnung.
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Im VW Touran gibt's ordentlich Platz

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Der Renault Grand Scénic sieht trendy aus
Im kastigen Van-Einerlei fällt der Grand Scénic angenehm auf. Edel schimmerndes Metallic-Braun, weiche Linien und die hochgezogene Leuchten zaubern einen Schuss Eleganz in die Nutzwertigkeit dieser Klasse. Das gilt auch fürs elegant geschwungene Cockpit. Ja, futuristische Digitalanzeigen sind nicht jedermanns Sache, doch hier sehen sie richtig gut und trendig aus. Das hebt die Stimmung, vor allem aber bietet der Renault viel Platz sowie zahllose Staufächer für Kleinkram. Die Sitze sind weich gepolstert und vor allem vorn bequem. Wie der VW hat der Renault hinten drei verschieb-, klapp- und ausbaubare Einzelsitze, zwei weitere für ganz hinten gibt es für 700 Euro. Mit 160 PS steht der Renault auf dem Papier als Schwächster da.
Der Diesel des Grand Scénic zieht gut durch

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Immer noch Pumpe-Düse-Technik im VW

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Die japanische Preispolitik ist ärgerlich

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Der Touran ist grundsätzlich teuer
Der VW steht als R-Line mit 34.050 Euro in der Liste – mal eben 8000 Euro teurer als der Renault. Die Ausstattung bietet eine Menge, von 18-Zöllern und Sportfahrwerk bis Radio-Navi RNS 310, CD-Wechsler und vielen Nettigkeiten. Ganz schön, aber so ein Luxus-Sportschiff möchte nicht jeder. Das Problem liegt woanders: Der Touran ist grundsätzlich teuer. Denn den 170-PS-TDI gibt es eben erst ab Highline, das sind schon mal mindestens 31 800 Euro. Im Vergleich immer noch viel zu viel (bei unveränderter Gesamtpunktzahl). Auch das wäre fast ein Grund zum Durchdrehen. Aber nicht vor Freude ... Weitere Details zu den Diesel-Vans gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel finden Sie als Download im Heftarchiv.
Fazit
Fahrspaß im Van? Geht doch! Schon erstaunlich, wie schnell und souverän die Familie mit diesen drei Power-Vans reisen kann. Der kräftige Antritt und der satte Durchzug machen richtig Freude – auch den meist kleinen Passagieren auf den hinteren Plätzen. Und das besonders bei Renault und Toyota mit ihren geschmeidigen Dieseln. Auch der VW hat viel Kraft, aber seinen Pumpe-Düse-TDI finden wir nicht mehr zeitgemäß. Dafür hat der Touran das beste Handling, zumal als R-Line fährt er verblüffend knackig. So flink treiben es Scénic und Verso nicht, sie setzen mehr auf Komfort.
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