Marktstart und Preis: Kooperation mit Ford könnte den Pick-up günstiger machen 

Noch im Jahr 2022 wird Volkswagen die nächste Generation des Amarok zeigen. Der Pick-up-Truck wird künftig in Zusammenarbeit mit Ford entstehen und teilt sich die Plattform und den Antrieb mit dem beliebten Ford Ranger. Das spart Kosten und so könnte der neue Amarok schon unter 35.000 Euro starten. Andererseits würde es aber auch ein geländeorientiertes Top-Modell ermöglichen, wie es Ford beim Ranger mit dem Raptor anbietet. Die Premiere hat VW für Mitte 2022 angekündigt, die ersten Bestellungen sollen Ende des Jahres entgegengenommen werden, den Marktstart geben die Hannoveraner mit Frühjahr 2023 an.
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Design: Neue Generation wird länger und bleibt eigenständig

Optisch erinnert nicht mehr viel an den Vorgänger. Der neue Amarok zeigt Kante und wirkt weniger rund. Noch versteckt Volkswagen das Nutzfahrzeug zwar noch unter einer Tarnfolie, die neue Linienführung ist allerdings unweigerlich zu erkennen. Die steile massive Front trägt immer LED-Scheinwerfer, die optional auch als Matrix-LED ausgeführt werden können. Außerdem haben bereits frühere Skizzen des Amarok ein durchgehendes Leuchtenband im Kühlergrill gezeigt. An der Seite finden sich weiterhin oben abgeflachte Radkästen, die bis zu 21-Zoll große Felgen oder auf Wunsch ab Werk All-Terrain-Reifen beherbergen. Dach, Scheiben und Details wie die Türgriffe werden beim Amarok künftig von Ford übernommen, unterhalb der Gürtellinie ist das Design aber aus Deutschland und setzt nicht auf Gleichteile.
VW Amarok Prototyp  !! SPERRFRIST 26. April 2022  0:01 Uhr !!
Unterhalb der Gürtellinie ist die Amarok-Karosserie vollkommen eigenständig.
 

Abmessungen: Amarok wird schmäler

Eine neue Generation bedeutet auch neue Abmessungen für den Amarok. Entgegen des allgemeinen Trends zu immer größeren Fahrzeugen, schrumpft der VW in der Breite sogar etwas, dafür wird er länger.
● Länge:  5,25 m (Vorgänger:  5,19 m)
● Breite:  1,92 m (Vorgänger: 1,95 m)
● Höhe:  1,88 m (Vorgänger: 1,83 m)
● Radstand: 3,27 m (Vorgänger: 3,06 m)

Innenraum: VW-Cockpit mit Ford-Bildschirm

Mit einem Teaserbild haben die Hannoveraner bereits einen ersten Eindruck vom Innenraum gewährt. Der übernimmt ein wichtiges Element vom aktuellen Ranger: das Hochkant-Display. Damit stellt sich die Frage, ob der Amarok auch die Ford-Software übernimmt oder doch VWs MIB-System bekommt. Hinweise gibt es in beide Richtungen: Die Anzeigen auf dem digitalen Tacho sind bei der Skizze in typischer VW-Manier gestaltet, aber die Klimabedieneinheit unter dem Zentraldisplay ist wie beim Ranger ganz klassisch mit Knöpfen ausgestattet. Das gibt es bei VW eigentlich nicht mehr. Es finden sich jedoch auch einige eigene Elemente im Amarok. Die Gestaltung der Mittelkonsole wirkt weniger hemdsärmelig als beim Ford, das Lenkrad ist typisch VW und auch die Gestaltung des Armaturenbretts und der Türtafeln unterscheidet sich.
VW Amarok  Teaser
Den hochkant eingebauten Zentralbildschirm erhält der Amarok vom Ranger, andere Elemente wie das Lenkrad stammen von VW.

Motoren: Keine Elektrifizierung geplant

Die Ladefläche des neuen Amarok wird auch im Stande sein, genormte Europaletten zu transportieren. Die Nutzlast liegt dabei bei 1,2 Tonnen. Einen Einzelkabiner plant VW nur für andere Märkte, in Deutschland wird der Pick-up nur als Doppelkabiner angeboten werden. Unter der Haube kommt Technik von Ford zum Einsatz. Motoren, Getriebe und Allradtechnik kauft sich Volkswagen für den Amarok also ein.
VW Amarok !! ILLUSTRATION !!
Der AUTO BILD-Illustrator hat schon einmal die Tarnfolie vom Amarok gezogen.

Bis zu vier Dieseloptionen und einen Benzinmotor soll es im Angebot geben. Dabei werden Vierzylindermotoren und Sechszylinder-Aggregate zum Einsatz kommen, die zwischen 2,0 und 3,0 Liter Hubraum besitzen. Neben Hinterradantrieb gibt es gleich zwei Allrad-Optionen. Entweder den zuschaltbaren Allradantrieb, oder einen permanenten Antrieb aller vier Räder.