VW Atlas: zweite Generation des SUV
Dieses Fullsize-SUV würden auch wir uns wünschen

VW präsentiert die zweite Generation des Atlas – ein Fullsize-SUV mit drei Sitzreihen. Mit der neuen, hochwertigen Optik, würden wir uns das USA-Modell auch für Deutschland wünschen!
Bild: Volkswagen of America
Wer hat eigentlich behauptet, dass wir den VW Atlas hier in Deutschland und Europa nicht gebrauchen können? Klar, das 7‑sitzige SUV ist mit über fünf Metern Länge und beinahe zwei Metern Breite kein Freund enger Parkhäuser. Aber es bietet dafür enorm viel Platz, hohen Komfort – und ab dem Modelljahr 2027 sogar ein richtig schickes, fast schon luxuriöses Design.
Damit dürfte der Atlas in den USA zum Familienliebling werden. Und ganz ehrlich: Skoda macht es mit dem neuen Peaq doch auch vor – warum also nicht endlich der Atlas für Europa?
Was für ein "Glow-up"
Optisch bleibt der Atlas klar als solcher erkennbar, wirkt aber deutlich edler und moderner. Die Front erhält neue LED-Scheinwerfer im Pixel-Design mit durchgehendem Leuchtenband, einen geschlossenen Kühlergrill sowie – in fast allen Ausstattungen – ein illuminiertes VW-Logo, das dem großen SUV einen stattlichen Auftritt verleiht. Am Heck betont eine durchgehende LED-Lichtleiste zusätzlich die Breite des Fahrzeugs.

Die Front zieren ein glatter Kühlergrill, ein beleuchtetes Logo und neue Pixel-Scheinwerfer.
Bild: Volkswagen of America

Auch am Heck greift der Atlas das durchgehende Leuchtenband und das illuminierte Logo auf.
Bild: Volkswagen of America
Atlas kann im Innenraum punkten
Das eigentliche Highlight findet sich im Innenraum. Das Cockpit wurde komplett neu gestaltet und wirkt deutlich hochwertiger und moderner als zuvor. Im Mittelpunkt steht ein bis zu 15 Zoll großes Infotainmentdisplay, die Basisversion kommt auf 12,9 Zoll. Hinzu kommt ein volldigitales Kombiinstrument.
Volkswagen betont zudem den Einsatz edler Materialien – darunter echtes Holzdekor und Nappaleder, die dem Innenraum eine nahezu luxuriöse Anmutung verleihen.

Der Innenraum wirkt deutlich hochwertiger als beim Vorgänger. Die Ambientebeleuchtung reicht bis in die Türtafeln.
Bild: Volkswagen of America
Besonders markant sind die vielfältigen Ambientebeleuchtungsoptionen, die das SUV je nach Stimmung in unterschiedlichen Farben erstrahlen lassen. Ergänzt wird das durch neue Komfortfeatures wie Massagesitze.
Neu ist zudem das Bedienelement "Driver Experience Dial", über das sich zentrale Funktionen wie Lautstärke und Fahrmodi steuern lassen. Die großzügigen Platzverhältnisse auf allen drei Sitzreihen bleiben erhalten – damit zählt der Atlas weiterhin zu den geräumigsten SUV seiner Klasse.

Beim Platzangebot bleibt sich der Atlas treu. Das SUV legt in der Länge lediglich um 2,5 Zentimeter zu.
Bild: Volkswagen of America
Unter der Haube arbeitet ein Evo5-Motor
Unter der Haube arbeitet künftig ein weiterentwickelter 2,0-Liter-Turbovierzylinder mit 282 PS – rund 13 PS mehr als zuvor. Die Leistungssteigerung führt Volkswagen auf technische Optimierungen wie einen überarbeiteten Turbolader und eine effizientere Kühlung zurück. Die Kraftübertragung übernimmt weiterhin eine 8-Gang-Automatik, wahlweise mit Front- oder Allradantrieb.
Preislich könnte der Atlas bei 40.000 US-Dollar starten
In den USA soll der neue Atlas im Herbst 2026 starten. Preise nennt Volkswagen noch nicht, erste Schätzungen gehen jedoch von einem Einstieg im mittleren 40.000-Dollar-Bereich aus (rund 34.500 Euro). Topmodelle dürften bei etwa 55.000 Dollar liegen, also knapp 47.500 Euro.
Bei dieser Preisgestaltung hätte der Atlas auch hierzulande gute Chancen. Mit edlem Innenraum, neuer Lichtsignatur und erweitertem Komfortangebot wirkt das Preis-Leistungs-Verhältnis nahezu unverschämt attraktiv. Bleibt die Frage: Wann bringt Volkswagen den Atlas endlich nach Europa?
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