Audi A3 Sportback/VW Golf: Test
— 30.11.2012Ist der feine Audi besser als der Golf?
Der neue Golf hat es nicht leicht mit seinen Plattformbrüdern. Von oben zum Beispiel drückt der Audi A3 Sportback. Ist der Ringträger die bessere Wahl?
Vergleich: VW Golf gegen Seat Leon
Besitzt der Audi einen Vorsprung durch Technik? Ja, aber nur gegen Aufpreis. Beim Infotainment-System gibt es als Extra eine Online-Funktion – in der Kompaktklasse neben dem BMW 1er einmalig. Das System ist allerdings teuer: 3225 Euro kostet die Connect-Option zusammen mit dem dafür nötigen MMI plus. Ansonsten sind Golf und A3 weitgehend identisch. Im A3 1.6 TDI kommt, wie in den schwächeren VW-Modellen, die Verbundlenker-Hinterachse zum Einsatz. Der Testwagen war bereits mit dem 184-PS-Diesel ausgerüstet, der erst später eingeführt wird. Gleiches gilt für die Voll-LED-Scheinwerfer. Sie werfen ein sehr weißes und extrem helles Licht auf die Straße und kosten rund 1500 Euro zusätzlich.
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Ist der Audi sportlicher? Klares ja, denn mit dem starken Top- Diesel hat der A3 ein deutliches Plus an Dynamik gegenüber dem 34 PS schwächerem Golf. Der Zweiliter-Motor produziert ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern. Mit großer Vehemenz schießt er nach vorn und produziert dabei ein kerniges Dieselgeräusch. Auch die elektromechanische Lenkung wirkt direkter als im Golf und liefert noch mehr Rückmeldung an den Fahrer. Bietet der Audi die bessere Qualität? Ein enges Rennen. Im direkten Vergleich wirken Verarbeitung und Materialien im Highline-Golf und S-Line-A3 ähnlich hochwertig. In bei den Modellen dominieren weiche Kunststoffe, geringe Spaltmaße und sauberes Design.Der A3 hinterlässt aber den feineren Gesamteindruck: Runde Luftdüsen mit glänzenden Drehringen, Schaltknauf aus Echtmetall, akribisch gestaltetes Cockpit – all das wirkt vornehmer als im Golf. Anders als der fest stehende Bildschirm im VW fährt der Audi-Monitor lautlos aus dem Armaturenträger empor. Die griffgünstigen Schalter und Knöpfe klicken noch satter in Position – besser geht es nicht.
Weitere Details zum Kampf der Konzernbrüder gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Vergleich im Original-Layout gibt es als Download im Download im Online-Heftarchiv.
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Kommentare zum Artikel (7)
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Nach 2006 und 2009 habe ich mir vor fünf Monaten den dritten neuen Audi A3 Sportback in nahezu gleicher Ausstattung wie 2009 bestellt. Am 06.02.13 gebaut und am 26.02.13 abgeholt, kam heute die Ernüchterung! Nachdem sich das Auto von der “Version 2006“ zum Facelift “Version 2009“ deutlich verbessert hat und Nachteile der “Version 2006“ abgestellt wurden, ist die “neue Version 2013“ ein deutlicher Rückschritt und eine herbe Enttäuschung! Mit einem Golf VII bekommt man ein deutlich besseres, größeres und schöneres Auto, als in der teureren Audi A3 Sportback Version! Ich kann die Verschlechterungen von der “Version 2009“ zur “Version 2013“ gar nicht alle aufzählen! Ich war jedoch geschockt, was man alles schlechter machen kann! Vielleicht kann man sich vorstellen, wie es mir heute geht :-(
Wie schön, dass beide Wagen noch immer ihrer eigenen Philosophie folgen und so dem Käufer weiterhin vor seine individuelle Wahl stellen. So kann er selbst entscheiden ob er sportlicher Noblesse (Audi) oder komprossloser Alltagstauglichkeit (VW) den Vorzug geben möchte. Ich als Pragmatiker würde den VW Golf wählen, aber vorher mehr als nur einen Blick auf den Audi A3 werfen ;-))
A3 oder Golf 7,das ist die Frage,sind natürlich beide gut verarbeitet und sehen richtig schick aus.
Der Audi hat natürlich den besseren Namen,ist aber auch etwas teurer.
Wenn ich das Geld hätte,würde ich mir beide bestellen ;)
FAZIT: Audi ist eine überflüssige Marke. Ein VW in der teureren Ausstattungslinie "Audi"
Frage mich warum der Golf gewinnt, die nageln und stinken doch beide noch mit sogar der gleichen, alten Diesel Technik vor sich hin :-)