Brennstoffzellen-Technik
— 01.02.2013Reif, aber noch zu teuer
Sie gilt als ein vielversprechender Antrieb der Zukunft: die Brennstoffzellen-Technik. Viele Autohersteller schließen sich zusammen, um bei der Entwicklung Kosten zu sparen. Wir erklären, wie das Prinzip funktioniert.
So funktioniert die Brennstoffzelle
Lesen Sie auch: Trio entwickelt Brennstoffzelle
Die Technik beherrschen die Hersteller bereits: In zwei Minuten lässt sich ein Brennstoffzellenfahrzeug volltanken, die Wasserstofffüllung reicht für 400 Kilometer. Dabei entstehen weder Abgase noch Motorenlärm. Der Strom für den Elektromotor kommt nicht aus einer Batterie, sondern wird im Auto in der Brennstoffzelle produziert. Dieses Minikraftwerk lässt Wasserstoff und Sauerstoff kontrolliert zu Wasser reagieren, wobei elektrische Energie zum Fahren frei wird. Der eigentliche Treibstoff (oder präziser: Energieträger) ist der Wasserstoff, der zurzeit an etwa 20 Tankstellen in Deutschland in die Druckgastanks des Autos gepresst wird.
SUV aus der Zukunft: Nissan Terra Concept in Paris
Auch interessant: Toyotas Zukunftspläne
Schon im Sommer 2011 berichtete AUTO BILD über Carbazol. Die dieselähnliche Flüssigkeit kann doppelt so viel Wasserstoff chemisch speichern wie ein 700-Bar-Tank. Wolfgang Arlt von der Uni Erlangen entdeckte diese verblüffende Eigenschaft. E-Autos könnten Carbazol tanken und den darin enthaltenen Wasserstoff in Brennstoffzellen nutzen. Arlt ist nach wie vor von Carbazol überzeugt, allerdings sind bis zu einer Serien-Nutzung noch zahlreiche Probleme zu lösen.
Carbazol: Das elektrische Benzin
Das könnte Sie auch interessieren






































Kommentar verfassen