Opel will unbedingt wieder in Form kommen. Mit dem neuen Astra sollte das gelingen. Im Oktober 2009 kommt er. Und bietet von allem das Beste: Insignia-Technik, Agila-Flexibilität, Corsa-Gimmicks.
Von Jan Horn Opel glänzt mit Oberklasse-Luxus in der Kleinwagenklasse, bringt Hightech-Licht in die Kompaktklasse, zeigt, wie flexible Innenräume auszusehen haben. Da kommt was zusammen – und lässt Gutes für
den neuen Astra hoffen. Der soll ab Oktober 2009 die positiven Anlagen der Geschwister für sich vereinnahmen und formal so
glänzen wie der Insignia. Die typischen Merkmale seines neuen Topmodells überträgt
Opel quasi eins zu eins: An der Flanke läuft die sichelförmige Sicke vom Schweller bis zum hinteren Radhausbogen hoch, die scharfe Bügelfalte in Motorhaube und Heckdeckel trägt auch der kompakte Opel. Das passt zum stämmigen Astra, zumal er mit rund 1,80 Metern ordentlich in die Breite geht.
Wie beim Corsa: ausziehbarer Fahrradhalter in der Heckstoßstange

Da steckt der Insignia in jeder Fuge: Die Karosseriesicken kennen wir bereits vom großen Bruder.
Knapp 2,70 Meter
Radstand sorgen für luftige Platzverhältnisse im Fond. Innenraum und Cockpit punkten mit ansehnlichen Materialien, hübschen Details und rundum guter Verarbeitung. Dazu gibt es bekannte Technik-Optionen. Beispielsweise die Lenkradheizung aus dem Corsa, das adaptive Fahrwerk des Vorgängers (mit drei Wahlmöglichkeiten wie im Insignia), die Verkehrsschilderkennung OpelEye. Und ganz wichtig: Der Kritik am Vorgänger, der Astra habe zu wenig Ablagen, will
Opel sich auf keinen Fall mehr aussetzen. Der Neue kommt mit unzähligen Fächern, Getränkehaltern und einer intelligenten Variabilität im Kofferraum – inklusive ebenem Ladeboden und ausziehbarem Fahrradhalter in der Heckstoßstange (
wie beim Corsa).
Der neue Astra startet preislich wie gehabt bei 16.300 Euro

Das passt: Auch die Rundinstrumente und den Cockpitschwung hat Opel bereits im Programm.
Bei den Motoren soll vor allem der neue 1,4-l-Turbobenziner mit
Direkteinspritzung für eine vorzeigbare CO
2-Bilanz sorgen. 136 und 180
PS stark, steht dieser moderne SIDI (Stratified Induction and Direct Injection) in direkter Konkurrenz zu den 1.4
TSI von
VW. Die Spar-Fahne werden die CDTI (1,3 Liter, 1,7 und 2,0) hochhalten. Der rund 80 PS starke Diesel ist in Verbindung mit Start-Stopp-System gut für CO
2-Werte unter 120 Gramm. Basis bleibt ein 1,4-Liter mit 80 PS, das Top-Modell GTC
Turbo soll es dank Turbo 2.0 auf 270 PS bringen. Preislich geht es wie gehabt bei 16.300 Euro los – auch dafür kann Opel sich kräftig auf die Schultern klopfen.
Mehr zum neuen Astra und was Opel sonst noch alles in der Produkt-Pipeline hat, steht in AUTO BILD 15/2009. Ab sofort im Handel!