Lewis Hamilton

Formel 1 2012

— 01.02.2012

Hamilton: "Wir arbeiten als Team sehr eng zusammen"

Lewis Hamilton geht mit frischer Motivation in die Saison 2012 und verweist auf die enge Zusammenarbeit mit Teamkollege Jenson Button

Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jenson Button stellte Lewis Hamilton am Mittwoch in Woking den neuen McLaren-Mercedes MP4-27 vor. Der Weltmeister des Jahres 2008 erhofft sich von der neuesten Konstruktion seines langjhrigen Arbeitgebers, den Anschluss an Red Bull zu schaffen und den nchsten Anlauf auf den WM-Titel zu starten.

In seiner Interviewrunde spricht Hamilton ber seine Winterpause, die Auswirkungen der neuen technischen und sportlichen Regeln sowie ber seine Erwartungen an den neuen McLaren.

Frage: "Lewis, wie hast du die Winterpause verbracht?"
Lewis Hamilton: "Ich habe Winterurlaub in den Bergen von Colorado gemacht. Dort habe ich trainiert und Zeit mit Familie und Freunden verbracht. Das Auto habe ich berhaupt nicht vermisst. Im Gegenteil: Es war schn, mal richtig abschalten zu knnen und die Batterien wieder aufzuladen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr habe ich mein Trainingsprogramm etwas umgestellt. Damals habe ich im Vorfeld der Saison beinahe zu viel trainiert. In diesem Jahr habe ich es etwas ruhiger angehen lassen und mich mehr auf die Zeit mit Familie und Freunden konzentriert. Das ist unterm Strich der einzige Bereich, aus dem du deine Energie ziehst. Ich bin Martin (Teamchef Whitmarsh; Anm. d. Red.) dankbar, dass er mir diese Pause zugestanden hat."

Frage: "Auf welche Strecke freust du dich in dieser Saison am meisten?"
Hamilton: "Wenn du auf den Kalender schaust, berlegst du dir als Fahrer immer, auf welchen Strecken du bereits gewonnen hast und auf welchen noch nicht. Da gibt es Orte, an denen wir noch nicht oft gewesen sind, wie zum Beispiel Indien. Und es gibt Orte, die dich bereits seit Jahren faszinieren. Fr mich ist Monaco noch immer das aufregendste Rennen im Jahr. Fr dieses Jahr habe ich mir dort fest vorgenommen, ein besseres Rennen abzuliefern als im vergangenen Jahr."

Frage: "Inwiefern wird sich das Verbot des hei angeblasenen Diffusors deiner Meinung nach auswirken?"
Lewis Hamilton: "Es wird in diesem Jahr wird darum gehen, die richtige Balance im Auto zu finden. Im vergangenen Jahr kam der Groteil des Abtriebs vom Heck des Autos, weshalb wir zum Teil Mhe hatten, die Front richtig zum Arbeiten zu bekommen. In diesem Jahr wird es eher umgekehrt sein. Es wird darum gehen, am Heck gengend Abtrieb zu erzeugen. Was den Fahrstil angeht, mssen wir die ersten Testfahrten abwarten. Ich kann im Moment noch nicht sagen, inwieweit wir unseren Fahrstil anpassen mssen - auch in Bezug auf die Reifen. Ich bin mir aber sicher, dass uns in diesem Jahr eine Herausforderung bevorsteht."

Frage: "Was hltst du von den neuen berholregeln, wonach jeder Fahrer nur noch einmal die Spur wechseln darf um sich zu verteidigen?"
Hamilton: "Es ist keine wirklich neue Regel, lediglich eine, die im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal genauer spezifiziert wurde. Jetzt ist klar vorgeschrieben, dass du als Fahrer nur einen Wechsel der Spur vornenehmen darfst. Das war vorher nicht so. Ich gehe daher davon aus, dass sich die Fahrer in diesem Jahr daran halten werden."

Frage: "Fllt dir es als Fahrer schwer, zu wissen, dass du den Gegner ab sofort ziehen lassen musst?"
Hamilton: "Was mich betrifft, nein. Bei Michael Schumacher ist das vielleicht anders (lacht; Anm. d. Red.)."

Frage: "Was glaubst du, welchem Fahrer der neue McLaren besser liegen wird. Dir oder Jenson?"
Hamilton: "Es gibt Teams, in denen die Fahrer unterschiedliche Anforderungen an ein Auto stellen. Wir bei McLaren arbeiten als Team sehr eng zusammen. Jenson und ich bevorzugen sehr hnliche Setups. Die Entwicklung des Autos geht daher in eine Richtung und nicht wie bei anderen Teams in zwei verschiedene. Ich gehe nicht davon aus, dass der neue McLaren Jenson besser passt als mir und hoffe, dass er es genauso sieht (lacht; Anm. d. Red.). Wir versuchen beide, den Ingenieuren so viel Feedback wie mglich zu geben. Es ist wichtig, dass die Ingenieure auf uns hren und diese Informationen entsprechend bercksichtigen. Schlielich sind wir es, die das Auto fahren und daher wissen, was wir brauchen."

Fotoquelle: xpb.cc

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