Gerard Lopez erwartet von seinem Team in diesem Jahr eine Steigerung

Formel 1 2012

— 05.02.2012

Lopez: 2012 WM-Vierter, 2015 Weltmeister?

Genii-Capital-Chef Gerard Lopez erwartet vom Lotus-Team 2012 mindestens den vierten WM-Platz und mittelfristig den Gewinn der Weltmeisterschaft

Mit der Verpflichtung von Ex-Weltmeister Kimi Rikknen signalisieren das Lotus-Team und die dahinter stehende Investmentfirma Genii Capital, dass sie genug vom Mittelstndler-Status haben und mittelfristig wieder an die Spitze der Formel 1 kommen wollen. Das ist auch das Ziel von Genii-Chef Gerard Lopez, der hofft, an frhere Erfolge unter anderen Namen anknpfen zu knnen.

"Wenn man sich die Geschichte von Enstone ansieht, dann wurden 1994/95 und 2005/06 Weltmeisterschaften gewonnen", erinnert er sich an die Erfolge der ra Benetton/Schumacher beziehungsweise Renault/Alonso. "Diesem Ziel wollen wir 2012 einen Schritt nher kommen. Wenn wir in der Konstrukteurs-WM wieder Fnfter werden sollten, wren wir enttuscht. Werden wir Vierter, dann wre das ein guter Fortschritt, und Platz drei wrde uns sehr glcklich machen."

Im ersten Jahr unter Genii-Fhrung erreichte Renault 2010 163 Punkte und WM-Platz fnf, 2011 wurde man mit nur noch 73 Punkten erneut Fnfter. "Im Vorjahr haben wir ansatzweise gutes Potenzial vom R31 und dem Team gesehen, aber letztendlich haben wir unsere Ziele nicht erreicht", analysiert Lopez. "Das liegt in der Natur dieses umkmpften Sports. Wir lassen keinen Stein auf dem anderen, um Lotus wieder zu dem Team zu machen, das es zu schlagen gilt."

Entgegen anderslautender Meldungen steht das Lotus-Team auch finanziell gesund da, wenn man den Verantwortlichen glauben darf. Gerchte, wonach in der Vergangenheit immer wieder Budget gefehlt hat, sollen von Ex-Teamchef Flavio Briatore gestreut worden sein. Tatschlich wurde in der Fabrik in Enstone aufgerstet, sodass man 2012 erstmals die Frchte der Investitionen in neue Anlagen ernten mchte.

"2011 haben wir Entwicklungen hinter den Kulissen vorangetrieben", besttigt Lopez, "und die Inbetriebnahme des 60-Prozent-Windkanals, den wir whrend der vergangenen Saison fertiggestellt haben, sollte sich fr das diesjhrige Auto lohnen. Wir stehen auch weiterhin nicht still. Die nchste Ressource, die wir in Betrieb nehmen werden, ist ein neuer Fahrsimulator, um unser Equipment in Enstone weiter zu verbessern."

Fotoquelle: Renault

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