Das Weltmeister-Team Red Bull ließ sich mit dem Herausfahren am längsten Zeit

Formel 1 2012

— 07.02.2012

Räikkönen führt am ersten Testtag in Jerez

Der Kampf um die "goldene Ananas" ist eröffnet: Kimi Räikkönen und Lotus führen bei den Wintertests, Red Bull ließ sich am längsten von allen bitten

Um punkt 9:00 Uhr Ortszeit wurde heute Morgen im südspanischen Jerez de la Frontera die Wintertest-Saison 2012 offiziell eröffnet. Nachdem Lotus und Sauber schon gestern erste Rollout-Runs gedreht hatten, herrscht derzeit (noch bis 17:00 Uhr) bei allen anwesenden Teams - abwesend ist nur Marussia - Hochbetrieb.

Am längsten bitten ließen sich ausgerechnet die Weltmeister von Red Bull: Erst um 11:53 Uhr, also fast drei Stunden nach dem offiziellen Testbeginn, ging Mark Webber erstmals mit dem RB8 auf die Strecke. Grund dafür waren wegen Nebels verspätet eingetroffene Teile. Der Australier kam nach nur einer Installationsrunde zurück an die Box und nahm dann gut eine Viertelstunde später sein Programm auf. Teamkollege Sebastian Vettel, heute noch nicht persönlich vor Ort, übernimmt das Auto erst ab Donnerstag.

Grundsätzlich stehen heute überall die ersten Funktionstests mit den neuen Autos im Mittelpunkt - lediglich Mercedes und HRT sind noch mit erprobten 2011er-Modellen am Start. Doch einer stahl zumindest am Vormittag allen die Show: Comeback-Superstar Kimi Räikkönen, der sich erst kürzlich in Valencia bei Testfahrten in einem 2010er-Auto vom Rost befreit hat, erzielte in 1:19.670 Minuten auf Medium-Pirellis die bisher schnellste Zeit des Tages.

Der "Iceman" war damit sogar schneller als die beste Jerez-Zeit des vergangenen Winters (1:19.832 Minuten, aufgestellt am 13. Februar von Rubens Barrichello im Williams FW33), doch natürlich macht es in diesem frühen Stadium des Winters noch überhaupt keinen Sinn, auch nur kleinste Tendenzen aus den Rundenzeiten herauszulesen.

Sehr wohl herauslesen kann man allerdings, dass die Formel-1-Generation 2012 auf Anhieb eine recht zuverlässige zu sein scheint, denn bis Mittag (13:00 Uhr) gab es keine einzige Unterbrechung wegen eines technischen Defekts oder sonstigen Problems. Das ist für einen ersten Testtag höchst ungewöhnlich. Lediglich bei Sauber gab es eine kurze Reparatur, weil sich vom C31 von Kamui Kobayashi ein Teil der Bremsbelüftung gelöst hatte.

Eine halbe Sekunde hinter Räikkönen liegt derzeit Nico Rosberg im alten Mercedes an zweiter Position, gefolgt von Paul di Resta (Force India/+0,664), Daniel Ricciardo (Toro Rosso/+1,024), Kamui Kobayashi (Sauber/+2,442), Jenson Button (McLaren/+2,696), Felipe Massa (Ferrari/+3,145) und Heikki Kovalainen (Caterham/+3,508). Red Bull folgt mit Webber auf Platz zehn. Rückstand auf Lotus: fast vier Sekunden.

Fotoquelle: xpb.cc

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